Zum Inhalt der Seite

Back to you

~*~Im Schatten meiner Schwester ~*~
von

.
.
.
.
.
.
.
.
.
.

Seite 1 / 1   Schriftgröße:   [xx]   [xx]   [xx]

~*~ broken Heart ~*~

2 ~*~ broken Heart ~*~
 


 

Verschlafen griff ich am nächsten Morgen nach der dampfenden Kaffeetasse, meine Mitbewohnerin Sango wartete bereits neugierig am Esszimmertisch.

Sie war genau deswegen eine halbe stunde früher aufgestanden um mich noch rechtzeitig abzupassen.

"Jetzt sag schon! Immerhin bist Du ja gestern wirklich spät nach hause gekommen" quengelte sie und schien sich nicht mit ein paar Sätzen abfertigen zu lassen.

Ich seufzte resigniert, hatte fast die ganze nacht kein Auge zu bekommen.

"Meine Schwester hat sich verlobt" kam es gleichgültig über meine Lippen.

Sangos Augen leuchteten "Bitte?!" kam es fassungslos über ihre Lippen.

"Kikyou im Ehe Hafen?! Unmöglich" meinte sie kichernd.

Wieder seufte ich nahm eilig einen Schluck des Koffeinhaltigen Heißgetränks.

"Warte, was ist denn mit dir passiert?! Ich erkenne dich ja kaum wieder" meinte sie stirnrunzelnd.

"Also wenn es an der Tatsache liegt dass Kikyou heiratet und du gerade keinen festen Freund hast, dann musst du dir echt keine Sorgen machen. Und zweitens der Mann der deine Perfekte schnöselige Schwester heiratet der muss sowieso einen an der Klatsche haben..." beendete sie ihren Redeschwall. Am liebsten hätre ich erneut aufgesetzt, schließlich war Kikyous Verlobter auch für Sango kein Unbekannter.

Ich schwieg nachdenklich, wollte nicht mit der Türe ins Haus fallen.

Immerhin war es schon für mich unmöglich mit dem ganzen Klar zu kommen.

"Erde an Kagome" winkte Sango plötzlich mit er Hand vor meinen Augen herum.

Verlegen blickte ich "Sag mal, man könnte meinen du hättest gestern einen Geist gesehen" lächelte sie kopfschüttelnd.

"Ach Quatsch" winkte ich ab "ich muss mit der ganzen Sache nur erstmal klar kommen. Immerhin stehen mir in nächster Zeit sicher noch einige Familientreffen an" meinte ich tonlos.

Sango nickte zustimmend "aber Kagome, ist wirklich alles in Ordnung? Ich meine, war noch irgendwas? Du siehst ganz schön geschafft aus" kam es unerwartet von ihrer Seite.

Ich schüttelte eilig den Kopf "Bin nur spät ins Bett gekommen" sagte ich leise. Sie beließ es Gott sei dank dabei und ich stellte meine Kaffeetasse zurück auf den Tisch. "Achja, und mein Vater weiß von meinen Stewardes Plänen. Und hat es natürlich ins Lächerliche gezogen" wich ich schnell vom Thema ab.

Sango blickte auf "Deinen Eltern kann man es glaube ich, echt nie recht machen, außer vielleicht du würdest zur Königin geschlagen" seufzte sie nun und entlockte auch mir ein Lächeln.
 

Der restliche Vormittag zog genauso grau an mir vorbei wie das Wetter.

Abwesend fasste ich einen Blumenstrauß zusammen und blickte auf als die Türglocke erklang.

Nachdenklich strich ich mir eine Strähne zurück und verließ den hinteren Bereich des Blumenladens um in den Eingangsbereich zu schreiten.

Geschockt hielt ich inne als ich realisierte wer mir gerde zur Tür herein gekommen war.

Kikyou?!

Sie schien nicht minder überrascht zu sein mich hier zu sehen und beendete eilig ihr Telefonat.

Sie trug ein weißes Sommerkleid, dazupassende weiße High Heels, und auch ihre George Gina Lucy Handtasche konnte sich sehen lassen.

Dagegen wirkte ich mit meinen schwarzen Top und einer hellen Röhren Jeans wie ein Häufchen Elend.

"Kagome?" kam es fassungslos über ihre Lippen.

Ich sah sie verwundert an, war die Schikane gestern Abend etwa nicht schon genug?!

"Ja" sagte ich unbeholfen und steckte den fertigen Blumenstrauß in eine Vase.

"Sag bloß du arbeitest hier?!" meinte sie verblüfft "Ähm ja, ich helfe meiner Freundin Ayumi aus, der Laden gehört ihr" sagte ich wahrheitsgemäß.

Immerhin war es nur ein Job auf Zeit.

Sie zog eine Augenbraue nach oben, während ich abwesend an den Blumen zupfte.

"Ach, dass wusste ich gar nicht" gestand Kikyou überrascht und sah sich neugierig um.

Tja...da gibt eseiniges dass du nicht über mich weisst!

Ich erstarrte als die Türglocke ein weiteres mal erklang und zu allem Übel auch noch InuYadha herein kam.

Verdammt...!

Ich biss mir auf die Lippen, versuchte ihm nicht zu beachten, was anfangs auch gut lief da Kikyou sich redegewand zu ihm wendete.

Musste es denn immer noch schlimmer kommen?!

"Nagut, ich habe es leider sehr eilig. Ich möchte eigentlich nur die Blumen für unsere Hochzeit bestellen" fuhr sie bestimmend fort.

Ich nickte vor den Kopf gestoßen und griff nach dem Kalender.

"Für die Tische 100 weiße Orchideen, mit jeweils drei bis fünf Trieben. Weiteres für das Brautauto, für die Tafel, und das Standesamt.

Gestecke natürlich auch mit weißen Orchideen, allerdings gemischt mit hellrosafarbenen" ergänzte sie eifrig.

Ich sah nur die Yen an mir vorbei ziehen.

"Und dass alles bitte bis zum 17 Juli, spätestens um 9 Uhr vormittags"

Mein Kopf schaltete aus als sie das Datum preisgab.

Die Hochzeit fand in nochmal ganz einenhalb Monaten statt?!

"Ach ja, und für die Location am See brauche ich auch noch ein paar Gestecke" kam es wortgewand von Kikyou.

"Und die Blumenanstecker für die Gäste"

Ich fuhr zusammen als Kikyous Smartphone erneut klingelte.

"Machen wir am besten Insgesammt hundert mittlere Gestecke und drei Große, oder was sagst du Schatz?!" lächelte sie warm und suchte InuYashas Blick.

Genau wie ich.

Und verfluchte mich bereits dafür!

Er nickte abwesend, während seine Goldenen auf die meinen trafen. 

"Schatz, klärst du bitte den Rest mit Kagome ab? Ich bin mit Tsubaki verabredet. Und nachher muss ich in die Firma" erklärte sie während sie ihr nervendes Smartphone aus der Tasche zog.

Kikyou lächelte mich kurz entschuldigend an  und krammte erneut in ihrer Handtasche während sie ihr Handy zwischen Ohr und Schulter einklemmte.

"Ähm Kikyou, wir können dass doch auch nächstes mal klären" warf ich dazwischen.

Doch sie winkte ab nahm bereits das eingehende Gespräch entgegen, gab ihren Verlobten einen Kuss auf die Wange?! Bevor sie den Laden verließ.

InuYasha hatte den Blick nicht von mir abgewandt, nicht mal als Kikyou zur Türe hinaus lief.

Ich seufzte kopfschüttelnd notierte mir ihre Wünsche und hätte mir am liebsten einen befreienden Kopfschuss gegönnt. 

Immer noch spürte ich InuYashas Blick, schließlich hob ich auch den meinen an.

Er wirkte total übermüdet, schien diese Nacht auch nicht sonderlich viel Schlaf gefunden zu haben.
 

Ich seufzte resigniert, lehnte mich an die Theke.

"Wir können uns das wirklich sparen..." fing ich unbeholfen an.

"Die Adresse brauche ich erst kurz vor der Hochzeit und dass mit den Orchideen habe ich alles aufgeschrieben" fuhr ich nachdenklich fort.

"Orchideen" belächelte ich und legte den Kalender zurück.

"Kagome, wir sollten Reden"

Mein Herz setzte aus, was?!

Reden?!

"Es gibt nichts zu bereden" blockte ich ab.

"Das sehe ich anders" knurrte er, schien wirklich nicht viel Schlaf bekommen zu haben.

Er fuhr sich gedankenverloren durch sein langes Haar, während ich genervt einen neuen Blumenstrauß zusammen fasste.

Griff abwesend nach den Rosen, InuYasha beobachtete mich, schien neuen Mut zu fassen.

"Verdammt, dann lass es mich wenigstens erklären" raubte er mir den Atem.

Ich schüttelte den Kopf "Du hast nichts von mir gewusst nicht wahr? Ich meine, sie hat mich mit keiner Silbe erwähnt, oder? " hakte ich nach.

"Sie hat vor einigen Wochen einmal erwähnt dass sie eine Schwester hat, aber...verdammt, nie wäre ich auch nur auf den Gedanken gekommen dass du es bist"

Ich lauschte seiner Stimme, diese angenehme warme Stimme, welche mir schon vor Jahren alles um mich vergessen ließ.

Wusste dass seine Worte der Wahrheit entsprachen.

Kikyou hat seit unserem Steit nicht viel von mir gehalten, was ich leider von mehreren Seiten zu spüren bekommen hatte. Warum hätte sie mich also erwähnen sollen?!

"Ich hatte nicht gedacht...dass ich dich je wieder sehen würde" gestand er plötzlich.

"Ich auch nicht..." erwiderte ich heißer, wieder fanden wir Blick Kontakt.

Ich hatte am gestrigen Avend wirklich mit allem gerechnet...

Aber dass er erneut in mein Leben treten würde...stand definitiv auf einer Skala von 0,0000 % 
 

Die Türglocke läutete laut auf.

"Hi Kagome, du glaubst ja gar nicht wem ich gerade über den Weg gelaufen bin!" ertönte die euphorische Stimme von Ayumi.

Verlegen grüßte sie InuYasha, welcher sie irritiert in Betracht nahm und missmutig über ihr Auftauchen schien.

"Deine Schwester Kikyou" fügte aie nun gesetzter hinzu.

"Ist einfach an mir vorbei gelaufen, hat mich nicht mal beachtet" schüttelte Ayumi den Kopf.

"Dass man immer so im Stress sein kann, aber aufgedackelt...ich meine mit solchen Schuhen, den ganzen Tag" redete sie unaufhaltsam drauf los.

Ich räusperte mich laut, versuchte sie zum Schweigen zu bringen.

InuYasha lächelte süffisant, sein Blick war allwrdings gesenkt, doch schien er amüsiert über Ayumis Aussagen?!

Was?! Oder darüber dass ich sie nüchtern davon abhalten wollte weiter zu Reden?!

"Du sagst gar nichts?!" kam es kopfschüttelnd von Ayumi, ihre Augen funkelten. Wusste dass sie zu einem Neustart ansetzte.

InuYasha kam lächelnd auf mich zu, schien tatsächlich amüsiert über meine gute gelaunte Chefin.

"Ähm, falls du noch die genau Adresse brauchen solltest...hier ist meine Handynummer. Ist vielleicht einfacher" entwich es seine Lippen, während ich erneut in seinen Goldenen versank.

Und leider mehr darin vorfand als mir lieb war.

"Mhm..." meinte ich knapp nahm die Karte zögernd an, wusste dass er mir seine Nummer aus einen ganz anderen Grund gab.

Immerhin schien ihm echt viel daran zu liegen die Vergangenheit zu klären.

Etwas dass für mich gestern noch ein absolutes Tabu Thema gewesen war.

Immerhin hatte ich damals auf Ibiza nicht nur mein Vertrauen verloren...

Ayumi sah InuYasha verdattert an, immerhin kannte sie meine Haltung Männern gegenüber.

Hatte die letzten Jahre alle abblitzen lassen, und nie auch nur Interresse an irgendeinen gezeigt.

Er lächelte Ayumi noch einmal an, bevor er aus dem Laden verschwand.

Ayumi sah mich groß an als konnte sie nicht glauben dass mir ein Mann gerade seinw Handynummer gegeben hatte.

"Sag mal...was war denn das gerade?! Und wer war dass?!" wollte sie neugierig wissen, sah mich mit diesem gewissen Blick an, denn man der besten Freundin zuwarf wenn diese dabei qar sich zu verknallen...

Was sollte ich ihr sagen?!

Ich biss mir auf die Lippe sah ihm unauffällig nach, was Ihm leider nicht entging.

Als er draußen war und am Fenster vorbei schritt verhakte sich unser Blick erneut.

Eilig wand ich mich ab "Das, war Kikyous Verlobter"

Ayumi klappte wortwörtlich der Mund auf.

"Was?!" meinte sie peinlich berührt "Moment, was, Halt Stopp!" kam es fassungslos über ihre Lippen, während ich gedankenversunken den Strauß perfektionierte.

Welcher zu meiner Verwunderung nur aus roten Rosen und Romania bestand.

Romania, eine Blume welche InuYasha mir damals auf Ibiza geschenkt hatte.

Was zum?!

Hatte er es tatsächlich schon wieder in mein Unterbewusstsein geschafft?!

Ich seufzte resigniert, hörte nur die Hälfte von dem was Ayumi kopfschüttelnd von sich gab.

"Kikyou ist verlobt?! Aber halt mal, was wollte ihr Verlobter dann hier?" kam es nachdenklich über ihre Lippen.

"Mann wie peinlich...und ich haue hier über seine Verlobte aus!"

"Wir haben den Blumenauftrag" lächelte ich so gut es ging und reichte ihr die Bestellung. 

Ihre Augen weiteten sich ungläubig "Mann Kagome, dass ist ein Auftrag von mehreren Tausend Yen" gab sie kleinlaut von sich.

Ich nickte, blickte schwermütig auf den Blumenstrauß.

Ja, in Kikyous Welt hatte Geld noch nie eine Rolle gespielt.

Aber dass auxh InuYasha in solch einer Welt zuhause war?! Ich seufzte leise, immerhin hatte ich damals einen ganz anderen InuYasha kennen gelernt.

"Sag mal, hörst du mir eigentlich zu?!" hörte och plötzlich Ayumis auffordernde Stimme.

"Äh, Entschuldige, war gerade in Gedanken" meinte ich leise.

Sie sah mich forschend an "So kenne ich dich ja gar nicht..." lächelte Ayumi plötzlich zweideutig.

"Der Verlobte deiner Schwester hat dir wohl ganz schön die Birne vernebelt...

Aber ich muss zugeben, er sieht wirklich heiß aus..." fuhr sie kichernd fort, zwinkerte mir zu.

Was?!

Heiß?!

Mein Atem stockte, eilig schüttelte ich den Kopf.

Sie hatte ja keine Ahnung!

Mit dem Teufel zu spielen war nicht so brenzlig...

"Ayumi, ernsthaft!" stöhnte ich genervt auf. "Aber wenn du jetzt schon da bist..." meinte ich "Könnte ich ja früher Schluss machen, oder?!"

Ayumi erwiderte mein Lächeln "Klar, wenn du ihm nach willst, will ich dir nicht im Wege stehen"

Meine Gesichtszüge entglitten "Haha Du Lustige! Ich wollte eigentlich zu Bankotsu. Er wollte meinen Wagen überprüfen, du weißt doch dass mir der Starter in den letzten Monaten Probleme gemacht hat" erklärte ich während ich nach meiner Tasche griff.

Sie nickte zustimmend, immerhin hielt sie mir monatlich eine Moralpredigt wegen meines Oldtimers.

"Danke Ayumi" lächelte ich bevor ich von dannen zog.
 

Auch der restlichr Tag verlief nicht wirklich prickelnd für mich.

Bankotsu fand leider mehr Probleme als erhofft und empfahl mir mich von dem Wagen zu verabschieden.

Auch wenn er wusste wie sehr ich ihn liebte, immerhin war er ein Geschenk meiner Großeltern gewesen. 

Ich seufzte resigniert, wusste dass es an den Reperaturen nur am nötigen Kleingeld scheiterte, was ich leider zur Zeit nicht besaß...

Als ich damals Hals über Kopf von zuhause abgehauen war hatte ich mir geschworen meine Eltern nie wieder nach Geld zu bitten, und es seitdem auch immer hinbekommen.

Auch wenn ich manche Monate wirklich an meinem Entschluss gezweifelt hatte.

Nachdenklich griff ich nach der Kaffeetasse und wollte in meiner Handtasche nach meinem Handy suchen, als mir plötzlich die Karte mit InuYashas Handynummer in die Hände fiel.

Geschockt blickte ich auf seine Handschrift und erstarrte, denn auf der Rückseite war win Wort geschrieben.
 

» perdóname «
 

Verzeih mir?!

Ungläubig betrachtete ich die kleine Karte, hatte dieses Detail aheute Vormittag gar nicjt bemerkt.

Ihm verzeihen?!

Alles in mir zog sich zusammen, das Gefühl des Gebrochenen Vertrauens nagte noch all die Jahre fest an meiner Seele.
 

~*~ Flashback Ibiza 6.Jahre zuvor ~*~

In Gedanken versunken griff ich nach einem Cocktail, hatte die letzten beiden Tage mit meinen Freunden am Strand verbracht, war mit ihnen in diversen Nachtclubs abfeiern gewesen oder hatte die Auszeit einfach nur genossen.

Seit dem ersten Abend hielt ich mich von der Strandbar fern, hatte irgendwie Angst diesem Jungen erneut gegenüber zu treten.

Immerhin war unser erstes Aufeinandertreffen mehr als nur merkwürdig gewesen.

Ich hatte meinen Freunden nichts von diesem seltsamen Moment erzählt, doch als er meine Hand berührt hatte...war es als hätte er mein Herz berührt.

Sofort meldete sich eben dieses lautstark zu Wort, mir lief immer noch ein Schauer über den Rücken wenn ich daran zurück dachte.

Aber es waren nicht nur seine Berührungen, nein auch seine Stimme...seine Augen, welche mich seitdem in meinen Träumen heim gesucht hatten.

Verdammt!

Verärgert auf mich selbst fuhr ich mir durch mein Haar, während mein Blick zum ersten Mal an diesen Abend zur Bar huschte.

Eilig wendete ich den Blick wieder ab und war froh dass er es nicht bemerkt hatte.

"Hi Kagome, alles okay?" kam es irritiert von Eri welche mich aufmerksam unter die Lupe nahm.

Sango kicherte leise "Der hat es dir aber ganz schön angetan" anders als InuYasha dürfte sie meinen Blick zu Ihm bemerkt haben.

Ich rollte mit mich den Augen "Quatsch" setzte ich hinzu.

Eine Kellnerin kam auf uns zu, sie hatte pechschwarzes Haar und war zuvor in einem Gespräch mit InuYasha verwickelt gewesen.

"Was kann ich euch denn bringen?" fragte sie im fließendem Englisch und wartete geduldig auf unsere Bestellung.

Sie schien weit älter als wir, was man aus der Entfernung nicht im gerinsteten bemerkt hätte.

Sie notierte sich unsere Bestellung in einem Tab und lächelte uns dankend zu bevor sie von dannen zog.

Miroku blickte ihr verträumt hinter her, und man konnte es ihm wirklich nicht übel nehmen, sie war eine wunderschöne Frau.

Ich stutze denn kaum war sie an der Bar angekommen, quatschte sie fröhlich auf Spanisch weiter, InuYasha lächelte amüsiert.

Ertappt biss ich mir auf die Lippen als seine Goldenen mich traffen und wendete eilig den Blick ab.
 

Er trocknete nebenbei die Gläser ab, hatte sein langes Haar locker nach hinten gebunden.

"Wahnsinn was hier immer los ist..." meinte Eri schwärmend und betrachtete die Lampions welche nun über unseren Köpfen aufleuchteten.

Die Bar konnte sich wirklich sehen lassen und verlieh ihren Namen alle Ehre.

Die Tische waren meist aus alten Holzfässern, die Bar selbst aus stabilen Bambusholz mit Schiffdächern.

Die ganze Anlage war mit weißen Lampions beleuchtet, während an den Ecken helle Fackeln leuchteten, das Glitzernde Meer war von der ganzen Anlage ersichtlich und die Tanzfläche war immer gefüllt.

Viel liebe zum Detail und auch Blumenschmuck verzierten die Tische, ich seufzte, versuchte mich hier immerhin vergeblich von Ihm abzulenken.

"por favor"
 

Mein Atem stockte als ich seine Stimme vernahm, welche plötzlich alle Blicke an unserem Tisch auf sich zog.

Ich verkrampfte mich augenblicklich, als er lässig die Cocktails auf unseren Tisch stellte.

Genauso wie wir sie bestellt hatten "Thank you" kam es zuckersüß von Sango, welche mir unter dem Tisch gegen das Schienbein getreten hatte.

Eri kicherte und sagte schwärrmend in die Runde "Er sieht so gut aus, Wahnsinn"

InuYasha lächelte amüsiert, während ich mir innerlich eine an den Kopf klatschte.

"Dankeschön und Gerne" antwortete er auf Japanisch was meinen ganzen Tisch aufblicken und Eri in den Erboden versinken ließ.

"Du sprichst Japanisch?" kam es verblüfft von Miroku, InuYasha lächelte süffisant.

Sango sah mich sprachlos an "Ja unter anderem..." meinte er schulterzuckend.

"Mann wie peinlich" japste Eri verlegen.

Er suchte noch einmal meinen Blick, und ich war kurz davor diesen Augenblick erneut zu unterbrechen.

"Sag mal, die spanischen Mädels, auf was stehen die so?" fragte Miroku plötzlich und InuYasha beendete diesen Moment bevor ich es tun konnte. Sango schüttelte den Kopf, Kouga lachte amüsiert auf.

"Warum fragst du sie nicht selbst?" belächelte InuYasha, versank erneut in meinen Seen.

"Ach weißt du, er hat heute schon zuviele Abfuhren eingesackt" kam es schnippisch über Sangos Lippen.

"Naja, mein Spanisch ist nicht sonderlich gut und ich dürfte wohl statt 'darf ich dich eincremen?!'  darf ich dich einsperren gesagt haben" sagte Miroku unschuldig.

InuYasha schüttelte belustigt den Kopf bevor er zurück an die Bar schritt und die nächste Bestellung austrug.

Ich blickte ihm nachdenklich hinter her.

Er war also nicht nur ein Dj?!

"Mann, hast du gesehen wie er dich ansieht?!" kam es nun leise von Sango.

"Wem?" meinte Eri irritiert.

"Sango bitte..." schüttelte ich den Kopf "Also echt Kagome, das sieht sogar ein Blinder mit Krückstock!"

Ich nippte abwesend an meinen Cocktail und traf erneut auf seine Goldenen Irden, welche genau so durch die Menge leuchteten wie die Lampions.

"Wenn du nicht endlich mal deine Vorurteile gegenüber Männern über Board wirst wirst du nie bereit sein den Richtigen zu erkennen..." tadelte sie kopfschüttelnd.

Ayame sah mich fragend an.

Doch ich rollte nur mit den Augen, immerhin lag der Grund für dieses Vorurteil nur drei Jahre zurück...

Die Erinnerung daran tat immer noch weh...und ich hatte dieses Geheimnis bis jetzt nur Sango anvertraut.

Ich hatte meinen Vater mit einer anderen Frau erwischt...

Bis heute konnte ich ihm deswegen nicht in die Augen sehen, ich hatte ihm nie darauf angesprochen und er wusste nicht dass ich es wusste.

Auch meiner Mutter hatte ich nichts gesagt, obwohl mich die Sache sehr belastete.

Denn, schon seit ich denken konnte, versuchte sie sich in seiner perfekten Welt zurecht zu finden.

Seit diesem Tag hielt sich mein Vertrauen in Männer begrenzt...
 

Vollkommen in Gedanken blickte ich auf als Sango mit einer Wodka Flasche an den Tisch kam.

"Heute Nacht wird gefeiert! Wir sind bereits seit 3 Tagen hier, aber irgendwie war ich noch nicht einmal komplett besoffen!" beschwerte sie sich und entlockte den Jungs ein Lachen.

Denn Sango vertrug leider mehr als wir anderen, sie schenkte eine Runde aus und wir stießen gemeinsam an.

"Auf dass die Vergangenheit vergangen bleibt, die Zukunft ein Geheimnis bleibt ubd nur der Moment zählt" feierte sie, und irgendwie war ihre positive Energie ansteckend.

Ja, sie hatte Recht, wir waren hier, hatten alle den Abschluss geschafft und die Welt stand und offen!

Mittlerweile beidiente uns eine Junge mit braunen Haar, denn InuYasha war wieder hinter die Platten verschwunden und brachte den Strand zum beben.

Mit den neuem Song von Michael Telo »Ai se eu te pego« lockte er fast alle auf die Tanzfläche.
 

Die Stimmung war ausgelassener denn je und auch etliche nicht Tänzer aus meinem Jahrgang wagten erste Schritte.

Eine Runde ging in die nächste und ich spürte schon bald die berauschende Wirkung des russischen Getränks.

Wir tanzten, tranken und hatten alle unseren Spaß, bis zu dem Moment als mich SEINE Goldenen Augen erneut trafen.

Das aufkeimende Gefühl in meiner Brust war intensiver als alles was ich je gespürt hatte.

Das nächste Lied hatte begonnen, wieder ein Spanisches, doch ich nahm es kaum mehr wahr...

Es war fast als würde mich das Licht in seinen Karamellfarbenen Augen wie die Sonne anziehen.

Alles in mir drehte sich und ich war mir sicher dass es nicht nur am Alkohol lag...

Er löste etwas in mir aus dass ich weder beschreiben noch erklären konnte.

Ich war so in seinen Seen versunken dass ich gar nicht bemerkt hatte wie nahe wir uns mittlerweile gekommen waren.

Ich spürte die neugierigen Blicke im Rücken.

Das Gefühl die Kontrolle über mich selbst zu verlieren, ließ mich zögern.

Doch als seine Hand die meine berührte und ich erneut von dem Gefühl der Schwerelosigkeit übermannt wurde, vergass ich alles um uns herum.

Sogar mich selbst und all meine Voraätze und Vorurteile, welche in seinen Goldenen Augen versanken.
 

Denn..dass war er, dieser eine kleine Moment der mein Leben komplett auf den Kopf gestellt hatte...
 

Traurig schüttelte ich den Kopf, warf die kleine Karte zurück in meine Tasche.

Meine Gedanken fanden seit gestern überhaupt keine Ruhe mehr, ich wusste nicht was er sich von einem Gespräch erhoffte.
 

Denn,

Vertrauen ist wie Papier, wenn es einmal zerknüllt ist, wird es niewieder perfekt sein...
 

~*~*~*~~*~*~*~~*~*~*~~*~*~*~~*~*~*~
 

Hi :)

Ich hoffe es hat euch gefallen!

Kann die Story gerade kaum beiseite legen *g*

ob Kagome mit der Vergangenheit abschließen kann und InuYasha die Chance bekommt ihr alles zu erklären?

Was wenn damals doch nur alles ein Missverständnis war?!

Fragen über Fragen...

Welche bald alle aifgeklärt werden, bleibt dran ;)

Bis dahin LG Diavolo



Fanfic-Anzeigeoptionen

Kommentare zu diesem Kapitel (2)

Kommentar schreiben
Bitte keine Beleidigungen oder Flames! Falls Ihr Kritik habt, formuliert sie bitte konstruktiv.
Von:  Vigeta1876
2019-02-06T01:00:41+00:00 06.02.2019 02:00
Missverstendnis? Wette? Auf die Erklärung bin ich gestand.

Und er ist mit kikyu verlobt 🤯 o Gott warum das ?
Antwort von:  Diavolo7
08.02.2019 04:10
Es bleibt spannend, der Auftackt steht😊
Von:  Yuna_musume_satan
2018-09-27T12:22:19+00:00 27.09.2018 14:22
Ich bin schon wieder so gefesselt das ich mir das Lied gleich anmachen musste
Antwort von:  Diavolo7
08.10.2018 20:20
*.* Dankeschön Sweeta Jessy *.*
Ja das Lied hat was :))
Viel Spaß beim neuen Kapitel!
LG Diavolo


Zurück