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30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 9 The King's Avatar, 30 days challenge, 30daysTKA, donghua, episode 1, episode 2, esport, Quan Zhi Gao Shou, TKAday09, ye xiu

Autor:  Naoki_Ichigo

9. Tag: Lieblingsfolge/-kapitel

 

Ich nehme mir bei dieser Frage heraus zu schummeln – verklagt mich doch!
Meine Lieblingsfolgen sind Folge 1 und Folge 2 der ersten Staffel. Der Grund ist recht einfach und liegt nicht einmal im Inhalt, zumindest nicht direkt.

 

Wie ich in meinem ersten Beitrag schon geschrieben habe, habe ich The King’s Avatar durch ein Gif-Set auf Tumblr kennengelernt und bin dadurch auf den Anime (Donghua) gestoßen. Somit ist der Donghua auch meine erste Erfahrung mit TKA und seiner Geschichte.

 

Sowohl Folge 1 als auch Folge 2 haben sehr emotionale Momente, die mir Ye Xiu als Hauptcharakter sehr sympathisch macht. Ohne ein riesen Drama oder überzogene Mimik und Worte werden die Gefühle transportiert und wenn man ganz genau hinguckt, dann fallen einem auch viele kleiner Details auf. Bspw. wie One Autumn Leaf auf der Leinwand in Ye Xius Richtung sieht als dieser den Raum verlässt.
Es ist ein wenig übertrieben dass eine Horde an Menschen auf der Straße heult, nur weil ein eSportspieler zurück tritt, aber irgendwie ist es auch wieder putzig.

 

Leider ist und liest man nur wenig über Ye Xius wahre Gefühle, daher finde ich den Anfang von TKA auch sehr interessant, da er hier, wenn auch relativ subtil, dann zur Abwechslung doch mal seine Gefühle zeigt.
Natürlich geht es in den Folgen auch noch um was anderes, aber diese andere hat mir auch gefallen, jedoch sind es diese emotionalen Momente, die ich mich bei TKA doch geprägt und dazu veranlasst haben, den Novel zu lesen.  

30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 8 The King's Avatar, 30 days challenge, 30daysTKA, anime, donghua, esport, games, glory, mmo, Quan Zhi Gao Shou, TKAday08

Autor:  Naoki_Ichigo

8. Tag: Wie würdest du Glory spielen?

 

 

Ähm… gar nicht! Ich bin kein MMO-Spieler. Ich glaube, bis auf die paar Pokemonspiele, die ich habe, habe ich noch kein Spiel durchgespielt. Und ich spiele auch lieber für mich.

 

Wer oder was Glory ist könnt ihr entweder in Reeneys Beitrag nachlesen oder ihr lest den Webnovel.

 

Der Frage zur Liebe werde ich jetzt einfach mal so tun, als würde mich Glory interessieren und ich lege es mir zu (nachdem ich die Kosten und Voraussetzungen geklärt und für akzeptabel befunden habe). Ich würde es nicht lange und nicht allzu intensiv spielen. Anfangs würde ich sicherlich versuchen täglich zu spielen, aber das würde sich bald legen – so wie eigentlich immer.
Ich würde, nachdem ich nach stundelangem hin und her endlich das Aussehen und den Namen meines Charakters festgelegt habe, bis Level 20 versuchen die unterschiedlichen Klassen besser kennen zu lernen – sofern das mit den paar Skills, die man auswählen kann, nun möglich ist. Wahrscheinlich würde ich am Ende aber eh eine Nahkampfklasse wie Battle Mage oder Blade Master auswählen.

 

Da ich nicht so gut darin bin auf fremde Menschen zu zugehen, würde ich Glory eher alleine Spielen und mich auf die Geschichte fokussieren – sofern es eine gibt. Ich fahr einfach total auf Spiele mit einer guten Geschichte ab! Damit kriegt man mich recht leicht.

Einer Gilde würde ich wohl eher nicht beitreten. Sollte ich widererwarten doch eine Gruppe finden, mit der ich zusammenspiele und diese gehört einer Gilde, würde ich vielleicht dieser Gilde auch beitreten, aber ansonsten bin ich wohl für eine Gilde auch wieder zu… ich halt.

 

Die Heavenly Domain Challenge würde ich wohl anfangen, aber sicherlich nie beenden, weil ich dafür nicht gut genug bin. Aber selbst wenn ich sie schaffen sollte, würde ich nicht lange dort bleiben. Ich spiele Spiele um mich zu entspannen und Spaß zu haben. Und mir persönlich macht es keinen Spaß, wenn ich ständig Angst haben muss, dass man mich in freier Bahn angreift und killt nur um an mein Equipment zu kommen bzw. weil es irgend so ein Depp lustig findet andere zu belästigen. Allgemein empfinde ich Spiele bei denen ich dann fürs Sterben etwas verliere (in Glory verliert man immer EXP und ggf. Equipment, das man sich hart erarbeitet hat).

 

Für die professionelle Szene würde ich mich wohl nur interessieren, wenn mich jemand darauf hinweist. Wobei das Interesse wohl auch schnell wieder verschwinden würde. Da ich eben mehr auf die Story fixiert bin, können mir die PvP-Kämpfe der Liga nicht wirklich etwas bieten.

 

Zusammengefasst merkt man wohl schon, dass mich Glory nicht wirklich interessiert, daher würde ich Glory selbst, wenn überhaupt, nur anspielen und ansonsten höchstens auf Let’s Plays zurückgreifen.

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Autor:  Naoki_Ichigo

 

 

7. Tag: Lieblingsantagonist/Gegenspieler

 

 

 

 

Ich weiß, dass ich das bei fast jedem Beitrag sage und dass ich selbst Schuld bin, aber es war gar nicht so einfach einen Lieblingsantagonist zu benennen. Schwierig war es, weil ich selbst nicht wusste, wen man den nun als Antagonisten betiteln konnte. Für mich hat das auch was mit bösen Absichten zu tun und damit fallen schon mal ein Großteil der Charaktere weg. Ich dachte mir dann, dass ich einfach Excellent Era wähle, aber EE ist keine einzelne Person, sondern ein Unternehmen und nicht alle Mitglieder von EE sind böse. Mucheng und Shiqin waren ja recht nett. Aber was ist mit den anderen Mitgliedern, irgendwie war mir klar, dass es einer von ihnen zu meinem Lieblingsantagonisten wird – liegt aber sicherlich auch daran, dass es aus meiner Sicht nur wenige „richtige“ Antagonisten gibt.

 

 

 

Chen Yehui?
Nein, er ist mit zu erbärmlich gewesen. Sein Grund gegen Ye Xiu zu arbeiten ist die bloße Tatsache, dass dieser ihn als nicht gut genug für das Team gesehen hat und deshalb endete Chen Yehui als Gildenanführer, was diesem schlicht nicht passte. Hinzu kommt dass er mittendrin einfach weg ist. Mit einem Mal ist er nicht mehr wichtig, nicht mehr interessant und man hört nichts mehr – was ist aus ihm geworden und hat/wie hat sich sein Hass auf Ye Xiu verändert. Sein Grund Ye Xiu zu hassen und so vehement gegen ihn zu arbeiten empfinde ich einfach als lächerlich und erbärmlich. Kein guter Antagonist und somit auch nicht mein Lieblingsgegenspieler.

 

 

 

Liu Hao?
Eigentlich das gleiche, wie bei Chen Yehui. Gut, sein Grund zu Ye Xiu zu hassen ist etwas interessanter. Da hätte man mehr draus machen können. Liu Hao scheint der Meinung zu sein, dass Ye Xiu Angst vor ihm hat, da jener ihn immer versucht unter zu buttern. Ye Xiu auf der anderen Seite sagt oft, dass Liu Hao nicht sein Bestes gegeben hat, was ich zumindest, so interpretierte, das Ye Xiu der Meinung ist, dass Liu Hao gut ist, aber besser sein könnte, wenn er sich ein wenig mehr anstrengen würde. Liu Hao scheint das aber nicht so zu interpretieren und sieht es eher als Beleidigung. Er versucht Ye Xiu immer und immer wieder zu übertreffen und zu beweisen, dass er der bessere ist. Man kann sich denken, dass seine Bemühungen für die Katz sind und nur dafür sorgen, dass sich sein Hass auf Ye Xiu nur noch verstärkt. Leider wird nie wirklich gezeigt, was Liu Hao kann oder warum Ye Xiu der Meinung ist, dass Liu Hao besser sein könnte. Und wie Chen Yehui ist auch er mittendrin einfach weg vom Fenster.

 

 

 

Zhang Jiaxing, Wang Ze und Shen Jian sind alles Spieler von denen ich nicht einmal sicher bin, warum sie so ein Problem mit Ye Xiu haben. Gut, bei Zhang Jiaxing denke ich, dass es daran liegen könnte, dass es ihn nervt von Ye Xiu ständig verbessert zu werden. Würde mich auch aufregen. Aber gleichzeigt ist das auch wieder so ein selbst gemachtes Problem, weil der werte Herr sich, wie eigentlich fast jeder andere in EE, so super toll findet. Bei Shen Jian und Wang Ze bin ich aber ratlos – aber irgendwer muss ja an allem schuld sein, also warum nicht Ye Xiu hernehmen, denke ich.

 

 

 

Von den möglichen Spielern als Lieblingsantagonist bleibt dann nur noch He Ming, der aber auch nicht passt. Anfangs habe ich noch gedacht, dass er halt einfach so mit Liu Hao befreundet ist und sich in diese Machtkämpfe zwischen dem Rest von EE und Ye Xiu nicht einmischt. Da es nicht Ye Xiu ist, der ihm sein Gehalt zahlt stellt er sich logischerweise nicht auf dessen Seite, aber er Scheit sich auch nicht aktiv darum zu bemühen den anderen fertig zu machen. Komischerweise ändert sich das mittendrin und plötzlich findet er Ye Xiu richtig scheiße und überhaupt und sowieso… Keine Ahnung… Irgendwer muss ja schuld sein… Und Ye Xiu ist auch so ein gutes Hassobjekt…

 

 

 

Tja, bleibt nur noch das Management: Cui Li und Tao Xuan.
Hier bin ich schnell durch, weil ich Cui Li einfach nicht wirklich einschätzen kann. Er kommt mir einfach wie so ein Mitläufer vor. Das Management ist stinkig auf Ye Xiu, weil dieser keine Sponsorenverträge annimmt und sich nicht in der Öffentlichkeit zeigt. Verständlich, aber so wie Cui Li sich teilweise verhält könnte man meinen Ye Xiu hätte dessen Mutter erschossen… Ich kann kein wirkliches Motiv bei ihm finden. Als Teammanager sollte er sich doch weniger Gedanken um Sponsoren machen und mehr um das Miteinander im Team. Das gibt mir irgendwie so das Gefühl, dass er einfach nur blind hinter Tao Xuan herrennt – was ja nicht unbedingt falsch sein muss, immerhin kennen sich die beiden auch schon lange und arbeiten dementsprechend lange zusammen. Folglich ist es auch nicht verwunderlich, wenn die beiden sich in solchen Punkten gut verstehen bzw. die gleiche Meinung haben, aber ich finde seine Abneigung doch etwas übertrieben – und zum Teil auch selbst verschuldet. (Wer anderen eine Grube gräbt und so…)

 

Und damit wären wir nun endlich bei meinem Lieblingsantagonisten angekommen: Tao Xuan.
Zu Beginn fand ich ihn einfach nur scheiße und widerlich – er ist immer noch scheiße und widerlich, aber ich kann ihn inzwischen schon besser verstehen.
In erster Linie ist er ein Geschäftsmann und auch ein eSport-Club ist ein Unternehmen und als solches braucht es Geld – viel Geld. Wenn man dann einen Kapitän hat, dessen Charakter schon sehr extra ist und viel Geduld und Neven braucht, der sich jedweder Geldgewinnungsmaßnahmen entzieht, weil Pustekuchen (Tao Xuan fragt zwar nach dem Grund, erhält aber nie eine Antwort), dann kann einem da schon Mal die Hutschnur platzen. Natürlich ist es nicht so einfach. Tao Xuan ist sicherlich mit den Jahren mehr und mehr der Gier verfallen und Ye Xius Starrsinn war da keine besonders große Hilfe. Aber er ist nicht einfach böse um böse zu sein. Er möchte seine Ziele erreichen und er nutzt dabei nun Mal die Mittel, die ihm zur Verfügung stehen, auch wenn diese meiner Meinung nach moralisch nicht vertretbar sind – aber Moral hat in der Businesswelt nichts zu suchen, schätze ich.
Im Laufe der Geschichte finde ich, hat Tao Xuan aber auch seine Momente in denen man merkt, dass ihm die Freundschaft mit Ye Xiu nicht einfach egal ist. Er bieten Ye Xiu an OAL zurück zu kaufen und das für einen erschwinglichen Preis und er hält sein Wort – auch wenn Ye Xiu dann Dancing Rain nimmt. Ich interpretiere Tao Xuans Abwesenheit bei Ye Xius Rauswurf auch so, dass Tao Xuan absichtlich nicht da war, da er Ye Xiu nicht in die Augen sehen wollte.

 

Tao Xuan ist für mich ein guter Antagonist, weil er menschlich ist. Der Konflikt zwischen EE und Ye Xiu ist nicht einseitig. Beide Parteien haben ihre Fehler begangen, beide Seiten waren – soweit man das als Leser offiziell mitbekommt – starrköpfig und kompromisslos. Und man sieht, meiner Meinung nach auch, wie eine Aktion zu einer Reaktion führt, die wiederherum eine neue Reaktion hervorruft und man irgendwann in einem heillosen Durcheinander steht ohne zu wissen, wie das alles passieren konnte und was man als nächstes tun soll.
Anders als die anderen potentiellen Gegenspieler bekommt Tao Xuan auch einen Abschluss. Ich hatte damals auch das Gefühl, dass dieser Abschluss auch dafür gesorgt hat, dass sowohl Tao Xuan als auch Ye Xiu wieder etwas runterkommen konnten. Das sie Frieden miteinander und dem Geschehenen geschlossen haben.

30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 6 The King's Avatar, 30daysTKA, donghua, esport, manhua, novel, Qiao Yifan, Quan Zhi Gao Shou, TKAday06

Autor:  Naoki_Ichigo

 

6. Tag: Beste Charakterentwicklung

 

 

Und der Eintrag zur „besten Charakterentwicklung“ geht an: Qiao Yifan!

 

Auch wenn das Fandom immer wieder betont, wie toll Sun Xiangs Charakterentwicklung doch sei, finde ich kann nichts Qiao Yifan in diesem Punkt übertreffen.

 

Was mir so gut an seiner Charakterentwicklung gefällt ist die realistische Art wie sie von statten geht. Er wird nicht von jetzt auf gleich ein anderer Mensch. Es gibt Höhen und Tiefen und er wächst an den Herausforderungen, die sich ihm in den Weg stellen und das alles ohne allzu großes Drama (die Realverfilmung war da leider viel zu aufdringlich).

 

Yifan lernt man als schüchternen und eingeschüchterten Jungen kennen. Er ist ein ehemaliges Mitglied des eSport Clubs Tiny Herb und spielte dort einen Assassinen.
Obwohl er sich viel Mühe gibt, will ihm der Assassine nicht ganz gelingen. Von seinen Teammitglieder, namentlich den Auswechselspielern, wird er sehr abfällig behandelt und zum Teil sogar komplett ignoriert, da er in ihren Augen ein Schwächling ist. Yifan selbst traut sich auch nicht die Stimme zu erheben und somit ggf. seine Stärken zu zeigen.
Somit leidet Yifan stumm vor sich hin. Er kann sich nicht in der Team einfügen und auch seitens des Teams scheint es keine Bemühungen zu geben, ihn zu integrieren.
Als Yifan dann auf Ye Xiu im Game trifft und von diesem vorgeschlagen bekommt eine andere Klasse, den Ghostblade, zu spielen merkt man, wie Yifan neue Hoffnung schöpft.

 

Es ist relativ ungewöhnlich für einen Prospieler die Klasse zu wechseln, aber Yifan ist mutig genug diesen Schritt zu gehen. Dabei vernachlässigt er aber seien Pflichten als Teammitglied nicht und gibt sich bei seinem Training mit dem Assassinen Account weiterhin größte Mühen.
Während des All Star Weekends fordert er den besten Ghostblade Spieler heraus und verliert grandios. In seinem Gespräch mit Ye Xiu merkt man, wie verzweifelt Yifan eigentlich ist. Er möchte ich beweisen, zeigen was er kann, dass er etwas drauf hat und das er Anerkennung möchte. Sein vorschnelles Handeln zeigt zudem auch noch seine etwas naive und jugendliche Seite, die für sein Alter auch ganz normal ist. Dass er sich nach dieser Blamage aber wieder aufrafft und seine Lehren daraus zieht, zeigt aber anschließend auch, wie entschlossen Yifan ist den Weg als Profispieler weiter zu gehen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

 

Nachdem sein Vertrag mit Tiny Herb ausläuft, schließt er sich Team Happy an und dort kann er zum ersten Mal sein Können unter Beweis stellen.
Da er in Tiny Herb eher der Außenseiter war und auch zu den unerfahrensten Spieler gehörte, ist er in Team Happy einer der erfahrensten Spieler neben Ye Xiu und Wie Chen. Auch wenn Yifan selbst nicht zu einem eigebildeten Schnösel wird, der andere blöd anmachen muss, wird hier und da sichtbar, dass er sich auf seine Erfahrung durchaus etwas einbildet. Für ihn ist das eine komplett neue Erfahrung, endlich mal nicht der unfähigste zu sein, endlich mal ein Teil eines Teams sein in dem andere zu ihm aufschauen, weil er mehr Erfahrung hat.
Während der Challenger League zeigt Yifan nicht nur, dass er ein hervorragender Teamplayer ist, sondern auch in individuellen Kämpfen einiges drauf hat, obwohl seine Klasse nicht für PvP ausgelegt ist. Seine Erfahrungen als Assassine baut er in seinen Kampfstil mit ein und kann so seine Gegner überraschen.

 

Es ist schön zu sehen, wie Yifan seine Schüchternheit langsam ablegt, wie er langsam einen Ort findet, an dem er sich aufgehoben fühlt und in dem er sich entwickeln und wachsen kann. Wie bereits erwähnt ist seine Entwicklung eine, die sich über die gesamte Geschichte zieht und nicht in wenigen Kapitel abgehandelt wird, auch wird es nicht unnötig in die Länge gezogen bzw. breitgetreten. Es ist auch schön, dass Yifans Entwicklung nicht nur für den Leser indirekt sichtbar ist, sondern auch direkt durch Kommentare von anderen Charakteren gezeigt wird.

 

30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 5 The King's Avatar, 30daysTKA, anime, esport, manga, otp, Quan Zhi Gao Shou, su muqiu, TKAday05, webnovel, ye xiu

Autor:  Naoki_Ichigo

5. Tag: Dein OTP

 

Ich muss gestehen, dass ich mir bei meinem OTP nicht so sicher war. Ich schaue schon relativ lange Animes und es gab immer Pairings, die ich mochte und solche die ich nicht mochte bzw. egal waren. Aber in all den Jahren habe ich nicht viele OTPs gesammelt. Und bei den paar, die ich habe, ist mir ist später bewusst geworden, dass sie mein OTP sind. Mir ist auch aufgefallen, dass ich interessanter Weise recht wenig Fanwork für mein OTP produziere… Irgendwie seltsam oder?

 

Bevor ich jetzt aber mein OTP für The King’s Avatar nennen möchte, möchte ich kurz ein wenig erläutern, was für mich eine gute Beziehung ist. Meiner Meinung nach ist eine gute romantische Beziehung eine, die auch eine gute platonische/freundschaftliche Beziehung ist. Und in einer guten platonischen/freundschaftlichen Beziehung ist man nun mal für einander da, ergänzt sich, unterstützt sich, ist ehrlich miteinander auch wenn es unangenehm ist. Das heißt nicht, dass man sich für den anderen aufgibt, aber dass man eben auch mal zurücksteckt.
Schlussendlich habe ich auch eine Schwäche für die Kombination „fröhliche und offene Person“ und „ernste, verschlossene Person“. Und für mich erfüllt das Pairing Su Muqiu x Ye Xiu genau diese Punkte.

 

Leider erfährt man, wie so oft in diesem Novel, nicht viel über Su Muqiu oder Ye Xius Jugend. Daher basiert vieles auf Vermutungen und Headcanons – aber welches Ship tut das nicht.
Das was man über Su Muqiu erfährt, lässt ihn für wie einen vernünftigen jungen Menschen erscheinen, der sich seiner Verantwortung für seine kleine Schwester und deren Wohl bewusst ist und diese auch sehr ernst nimmt, dabei aber nie vergisst seine Frohnatur beizubehalten und das Leben soweit es geht zu genießen.
Ye Xiu hingegen scheint mir jemand zu sein, der nicht viel Wert darauf legt andere tiefgreifender kennenzulernen und der auch über sich selbst nur wenig Preis geben möchte – zum Teil könnte man es damit begründen, dass es daran liegt, dass er von Zuhause abgehauen ist und daher aus Sicherheitsgründen lieber nichts über sich verrät, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er auch ohne diese Gründe nicht wirklich über sich geredet hätte. Des Weiteren glaube ich, dass Ye Xiu recht naiv war. Man weiß zwar noch nichts genaueres über seinen familiären Hintergrund, aber man kann davon ausgehen, dass seine Eltern zur wohlhabenden Schicht gehört und daher glaube ich, dass Ye Xiu nicht viel Ahnung hat, wie es auf der Straße zu geht und ohne Muqius Hilfe schon bald wieder nach Hause zurückkehrt wäre – nein, ich glaube nicht, dass Ye Xiu an die falschen Leute geraten wäre oder sonst irgendwie hilflos gewesen wäre, nur halt ein wenig naiv und kurzsichtig.

 

Meiner Meinung nach ergänzen sich die beiden recht gut. Muqiu ist jemanden, der trotz seines jungen Alters schon eine Menge Verantwortung ertragen muss. Um seiner Schwester eine Schulbildung zu ermöglichen (zumindest laut Movie) sowie dafür zu sorgen, dass sie beide etwas zu essen haben und das ohne die Hilfe von Erwachsenen, muss Muqiu sich Wege suchen Geld zu verdienen. Das macht er überwiegend durch das Anbieten seines Diensts in Onlinegames.
Ye Xiu ist recht frei von Verantwortungen. Er will einfach nur Games spielen. Ich denke, für Muqiu ist jemand wie Ye Xiu ein Segen.
Ye Xiu sieht Muqiu als das was jener ist. Ein Jugendlicher, der Onlinegames liebt, so wie er selbst. Mit Ye Xiu kann Muqiu einfach der Junge sein, der er sein sollte. Er hat jemanden mit dem er seine Leidenschaft, aber auch seine Verantwortungen, teilen kann. Ye Xiu hingegen kann von Muqiu und seiner Art, die Welt zu nehmen, wie sie ist, lernen.

 

Was mich auch sehr gepackt hat, wie ist Einfluss den Muqiu auf Ye Xiu hatte. Der Grund warum Ye Xiu überhaupt mit Glory angefangen hat, ist Muqiu. Muqiu hat in Glory eine neue Möglichkeit gesehen, Geld zu verdienen. Währenddessen war Ye Xiu nicht sofort Feuer und Flamme und sogar eher desinteressiert. Am Tag als Glory zum ersten Mal online ging, blieb nur Muqiu sitzen, während Ye Xiu, kaum dass er seinen Charakter angelegt hatte, wieder verschwindet. Über die Jahre hinweg verliebt sich Ye Xiu immer mehr in das Spiel und nach Muqius Tod bestreitet Ye Xiu den Weg als professioneller Spieler weiter, mit dem Ziel/Wunsch im Herzen, seinen Freund auf seine Art und Weise mit an die Spitze der Liga zu bringen.

Als Ye Xiu aus seinem Team geschmissen wird, fängt er wieder von vorne an – mit einem Charakter und einer Waffe, die von Muqiu erschaffen wurden. Während seiner Reise zurück in die Liga und an die Spitze erinnert sich Ye Xiu immer wieder an Muqiu. Und immer wieder, wenn auch nur indirekt, spürt man Muqius Präsenz. In meinen Augen ist Muqiu jemand, der Ye Xiu stark geprägt und bewegt hat.
Ye Xiu selbst gibt auch zu, dass er mit Lord Grim Muqiu in Glory verewigen möchte und das heißt doch schon mal was bzw. zeigt, wie wichtig Muqiu Ye Xiu ist.

 

Meiner Meinung nach ergänzen sich die beiden sehr gut und geben ein harmonisches Paar – egal ob nun platonisch oder romantisch – ab.

(Su Muqiu)

(Ye Xiu)

30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 4 The King's Avatar, 30 days challenge, 30daysTKA, donghua, esport, glory, novel, one autumn leaf, Quan Zhi Gao Shou, soft mist, TKAday04

Autor:  Naoki_Ichigo

 

4. Tag: Lieblingsklasse/Bevorzugte Klasse in Glory

 

 

Bevor ich meine Lieblingsklasse nenne, möchte ich erst einmal erläutern, was ich für ein Typ Spieler bin. In meinem ganzen Leben habe ich wohl nur eine Handvoll an Spielen selbst durchgespielt – ich kaufe mir zwar gerne Spiele und habe einige Konsolen, aber ich habe nicht das Durchhaltevermögen, um es bis zum Ende durch zu ziehen, mal abgesehen davon, dass ich in der Regel zu schlecht bin. Meine Strategie für alle Spiele ist aber immer dieselbe: Draufhauen bis der Gegner zu Boden geht. Deshalb bin ich auch immer heillos überlevelt.

 

Naja, jedenfalls bevorzuge ich es auf meine Gegner draufzuhauen bis sie sich nicht mehr bewegen. Und ich mag es, wenn ich dabei zwischen Nahkampf und Fernkampf hin und her wechseln kann, wobei ich meistens dann doch Nahkampf wähle. Den Fernkampf nutzte ich dann eher, wenn ich mal wieder den Überblick verloren habe oder wenn sich meine Lebenspunkt (oder wie auch immer sie in dem jeweiligen Spiel gerade heißen) dem Ende neigen und ich mal etwas Abstand brauche, um mich zu heilen – in den meisten Spielen kann man sich ja auch mit ein paar Tränken (oder wie auch immer es im jeweiligen Spiel heißt) heilen.

 

Für meine Lieblingsklasse in Glory bedeutet das, dass ich den Battle Mage (Kampfmagier) am besten finde. Sicherlich gibt es auch andere Klassen, die wohl besser auf diesen „Kampfstil“ passen, aber aus meiner Sicht ist der Battle Mage dafür perfekt.

Battle Mages gehören in Glory zur Magierklasse und habe daher relativ wenig Leben und Verteidigung (eigentlich für einen "Kampfstil, wie den meinen, eher schlecht), aber sie machen sowohl magischen als auch physischen Schaden. Je nachdem wie man ihn spielen will, kann man den Fokus auf magischen oder physischen Schaden richten.
Mit ihrer Magie können sie zudem sich selbst buffen und den Gegner debuffen.

 

Battle Mages haben zwar keine richtigen Fernkampf Angriffe, sofern sie sich keine der unter Level 20 Skills aus anderen Magier Subklassen aneignen. Aber dadurch, dass Lanzen eine gewisse länge haben, kann man auch so schon einen gewissen Abstand zwischen sich und den Gegner bringen und manche Angriffe, wie bspw. Rising Dragon Soars the Sky (ein Angriffe der sowohl physischen als auch magischen Schaden verursacht), die eine gewisse Reichweite haben und daher (theoretisch) auch von weiterweg ausgeführt werden können.
Und, wie oben schon erwähnt, kann ein Battle Mage auch Skill von anderen Magier Subklassen erlenen, die zwar allesamt sehr schwach sind, aber auch nützlich sein können. (Bspw. Magic Missile ist ein Fernangriff der Witch Klasse, die ein Battle Mage auch lernen kann.)

 

Ich denke Mal, Battle Mage wäre etwas, dass ich, wenn es Glory als Spiel geben würde und ich es auch spielen würde (was sehr unwahrscheinlich wäre), mir aussuchen würde, da ich diese Mischung aus Magie und physischen Angriffen mag und, wenn auch recht minimal, gerne eine Auswahl an Nah- und Fernangriffen habe.

 

By the way, kann man zwar bei Battle Mages zwischen Lanzen und Stäben als Waffe entscheiden und ebenso auswählen, ob man sich lieber auf magischen oder physischen oder ausgeglichenen Schaden fokussieren will, aber anders als bei Ghosteblades, wie in Reeneys Beitrag erläutert, gibt es in TKA keine „berühmten“ Beispiele für unterschiedliche Herangehensweisen. Der bekannteste und stärkste Battle Mage One Autumn Leaf ist überwiegend ausgeglichen mit einer leichten Tendenz zu mehr physischem Schaden – in wie fern sich das ändert, nachdem er in neue Hände gerät bleibt offen. Soft Mist, ein weiterer Battle Mage, ist stärker auf physischen Schaden ausgerichtet. Über andere Battle Mages in der Proliga erfährt man bezüglich ihrer Ausrichtung leider nichts.

 

(One Autumn Leaf (Yi Ye Zhi Qiu) mit seiner Lanze "Evil Annihilation". Im Hintergund Sun Xiang, sein jetztiger Besitzer.)

 

(Soft Mist (Han Yan Rou) und ihre Lanze "Dancing Fire Flowing Flame". Im Hintergrund ihre jetztige Besitzer Tang Rou.)

 

30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 3 The King's Avatar, 30 days challenge, 30daysTKA, anime, blue brook, esport, Gilde, manga, novel, Quan zhi gao shou, TKAday03

Autor:  Naoki_Ichigo

 

3. Tag: Lieblingsgilde

 

Ich muss gestehen, ich habe mir keine Gedanken über meine Lieblingsgilde gemacht. Leider erfährt man nur relativ wenig über die einzelnen Gilden. Das meiste, das man erfährt, sind allgemeine Informationen, welche Arten von Gilden es gibt, wie Clubgilden mit den Clubs verbandelt sind und was deren Aufgaben sind.

Da ich hier keine 500 Seiten lange Essay schreiben will, warum ich diese und jenen Gilde nicht ausgewählt habe und was mich dann eben schlussendlich dazu gebracht genau diese eine Gilde als meine Lieblingsgilde aus zu wählen, mache ich es kurz.

 

Meine Lieblingsgilde ist Blue Brook Guild, die zum ESport Club Blue Rain gehört. In meinem vorherigen Eintrag habe ich ja schon erklärt, warum ich Blue Rain toll finde. Das gleiche gilt mehr oder weniger auch für Blue Brook.
Natürlich gibt es hier auch Leute, die einfach scheiße sind, wie Poplar Beach, aber es gibt auch tolle Mitglieder.

 

Was mir besonders positive in Erinnerung geblieben ist, ist die Art und Weise, wie Changing Spring einen Konflikt zwischen Blue River/Blue Bridge Spring Snow und Poplar Beach schlichten wollte bzw. zu schlichten versucht: Anstatt, dass er Poplar Beach und Blue River ihren Konflikt öffentlich in der Arena austragen lässt und damit ggf. einen Konflikt zwischen „alt“ und „neu“ anfacht, schickt er Blue River in den neu eröffneten Server als Gildenanführer, damit dieser dort „Anhänger“ finden kann, die ihn unterstützen. Blue River ist ein guter Anführer, aber Poplar Beach ist individuell stärker, aber in einer Gilde geht es nicht nur um ein Individuum, insbesondere wenn die Gilde zu einem Club gehört und diesen mit ihrer In-Game-Aktivität unterstützen soll.
Ich finde, diese Handhabe zeigt, dass Blue Brook sich auf Teamwork verlässt und eben jenes zumindest von seinen höheren Mitgliedern erwartet, aber auch, dass niemand nur weil er in einem Bereich schwächelt gleich aussortiert wird. Die Stärken und Schwächen der einzelnen Mitglieder werden berücksichtigt und jeder hat seinen Platz.
Das zeigt sich bspw. auch an Thousand Creations, der zwar ein sehr fähiger Spieler ist, aber es liebt „Kill stealing“ zu betreiben. Als Clubgilde kann es sich Blue Brook nicht leisten, so jemanden zu haben, insbesondere nicht in einer höheren Position. Nichtsdestotrotz ist er teil der Gilde und solange er sein Gildentag nicht an hat, ignoriert Blue Brook sein Verhalten. Im Gegenzug versteckt eben Thousand Creations sein Gildentag und versucht seine Missetaten nicht auf Blue Brook zurückführen zu lassen.

 

Mir gefällt auch die Beziehung zwischen Bound Boat und Blue River. So insgesamt scheint mir die Truppe im 10. Server um Blue River recht nett und gut miteinander befreundet, was die Gilde für mich als Leser sympathisch macht.
Meine Entscheidung ist sicherlich auch davon beeinflusst, dass ich Blue River (Xu Boyuan) als Charakter einfach klasse finde. Er ist so eine ehrliche Haut und hat sich in seine jetzige Position hochgearbeitet, immer mit dem Ziel Blue Rain zu unterstützen. Man merkt ihm an, dass er das Team liebt, aber das ihn diese hinterlistigen Taktiken, die einem als Anführer erwarten, einfach nicht liegen und dass er auch mit einer Position als einfaches Gildenmitglied zufrieden ist, solange er weiterhin mit seinen Freunden spielen und Blue Rain unterstützen kann. (Sein Fanboy Moment, als er erfahren hat, dass Lord Grim Ye Qiu (Ye Xiu) ist, war auch so witzig und niedlich.)
Ihn leiden zu sehen, ist auf der einen Seite irre witzig, auf der anderen aber auch sehr traurig und man muss einfach Mitleid mit ihm haben. Ein Glück das Blue River so gute Freunde in seiner Gilde hat.

 

30 Days Challenge: The King's Avatar: Day 2 The King's Avatar, 30 days challenge, 30daysTKA, blue rain, esport, lieblingsteam, Quan Zhi Gao Shou, TKAdays02

Autor:  Naoki_Ichigo

 

2. Tag: Lieblingsteam

 

 

Zuerst wollte ich Team Happy als Lieblingsteam nehmen, aber nach etwas überlegen, habe ich mich doch dagegen entschieden. Der Grund ist recht simple, zwar hat Team Happy Charaktere, die ich mag, aber auch solche, die ich nicht mag bzw. für die ich mich nicht interessiere. Und auch wenn ich Teams, die aus unterschiedlichen Persönlichkeiten bestehen, eigentlich total mag, funkt es nicht so richtig bei Happy bzw. inzwischen hat sie die Liebe für das Team doch sehr stark abgekühlt.

 

Man erfährt leider immer nur relativ wenig über die anderen Teams, aber das was man so über Team Blue Rain (蓝雨, Lányǔ) erfährt, finde ich sehr angenehm. Im Novel selbst wird auch von Ye Xiu, dem Hauptcharakter, gesagt, dass Blue Rain das beste Team für Neulinge ist. Und dem würde ich so zu stimmen, anhand der vorhanden Informationen.

 

 

Mir gefällt die Beziehung zwischen Yu Wenzhou (Kapitän) und Huang Shaotian (Vizekapitän). Wie sie sich in ihrer Jungend nicht ganz grün waren und Huang Shaotian Yu Wenzhou damals eigentlich scheiße fand und ihn das auch spüren hat lassen. Schlussendlich haben sich die beiden aber zu einem guten und verlässlichem Team zusammengerauft und jeder hat seine Vor- und Nachteile.
Neben diesem Duo, das auch als "Sword and Curse" bekannt ist, hat Team Blue Rain aber noch ein paar andere Mitglieder. Zum Beispiel Zheng Xuan, mit dem ich mich so ein wenig identifizieren kann. Er ist unter anderem für seinen Spruch „How stressful“ bekannt, aber für sein Team gibt er trotzdem alles, weil er sich damit dafür revanchieren will, dass sie ihn so sein lassen, wie er ist. Allein die Tatsache, dass Blue Rain ihm vertraut, dass er trotz seiner lethargischen Art ein verlässlicher Kollege ist, finde ich schon bemerkenswert und schön.
Dann wäre da auch noch Lu Hanwen, der mit gerade Mal 14 Jahren bereits ins Team aufgenommen wird und eine wichtige Rolle zugeteilt bekommt. Ich finde seine offene, freche und emotionale Art sehr erfrischend zwischen alle den Erwachsenen und den arroganten Jünglingen. Man muss ihn einfach ins Herz schließen.
Über die restlichen drei Main Roster Spieler Li Yuan (Summoner), Song Xiao (Qi Master) und Xu Jingxi (Paladin) erfährt man leider nicht viel, aber ihr Auftreten war mir zumindest nicht unangenehm/negativ in Erinnerung geblieben.

 

 

Yu Fengs Entscheidung das Team zu verlassen und der Kampf zwischen Yu Feng und Huang Shaotian, bei dem Shaotian den anderen fragt, was diesem Blue Rain war, hat mich auch emotional gepackt. Yu Feng ist scheiße!!! Ein Verräter!!!! Auf den Scheiterhaufen mit ihm!!! Ha, ich war so froh, als Huang Shaotian gewonnen hat!

 

Insgesamt ist Team Blue Rain ein angenehmes Team. Eines, das seine Mitglieder so nimmt, wie sie sind mit all ihren Macken und Schwächen und das Beste daraus macht.
Yu Wenzhou mit seinen langsamen Fingern, aber einem scharfen Verstand.
Huang Shaotian, den man keine fünf Minuten erträgt, weil er einem mit seinem Trash Talk die Ohren abkaut und dessen Kampfstil nicht unbedingt für Teamkämpfe geeignet ist, der aber sich trotzdem weiß in das Geschehen zu integrieren und sein Team zu unterstützen.
Lu Hanwen, der aufgrund seiner Unerfahrenheit und seines jungen Alters noch viele Fehler macht und sich die Dinge zu Herzen nimmt, aber immer sein bestes gibt und aus seinen Fehler lernt.
Zheng Xuan, der keine Ambitionen hat und eher eine ruhige Kugel schiebt, aber weiß wann es heißt vollen Einsatz zu zeigen und sein Team niemals im Stich lassen würde.
Song Xiao, der auch in brenzligen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt.

 

Alles in allem ist Team Blue Rain für mich ein rundes Team. Jeder hat seine Vor- und Nachteile und sie vereinen ihre Stärken und versuchen ihre Schwächen zu minimieren. Was mir auch gefällt (so im Gegensatz zu bspw. Team Tiny Herb) ist, dass jeder von ihnen eigenständig denken und agieren kann. Sie hören auf ihren Kapitän, aber sie können auch ohne ihn agieren und gewinnen – immerhin ist Yu Wenzhou auch eines der ersten Ziele der Gegner, da er als Warlock relativ wenig Leben und Verteidigung hat und zudem nicht der schnellste ist Befehle einzugeben.
Auch wie sehr Blue Rain, gut eigentlich eher Yu Wenzhou und Huang Shaotian, ihren alten Kapitän in Ehren hält, finde ich sehr herzergreifend. Das ganze Team strahlt für mich eine familiäre Atmosphäre aus. Ein Team, in dem man sich wirklich willkommen und gut aufgehoben, verstanden und akzeptiert fühlt. Ein Team, das den Sieg will, aber trotzdem auf seine Spieler Rücksicht nimmt und versucht jeden zu integrieren.

 

TKA: 30 Days Challenge: Day 1 The King's Avatar, 30 days challenge, 30daysTKA, donghua, esport, lord grim, manhua, novel, Quan Zhi Gao Shou, TKAday01

Autor:  Naoki_Ichigo

 

 1. Tag: Wie bist du zu The King's Avatar gekommen und warum bist du geblieben? 

Ich bin durch ein Gif-Set auf Tumblr auf TKA gekommen. Mir hat das Gif-Set auf Anhieb gefallen, aber aus was auch immer für Gründen habe ich es nicht gleich Reblogged und nach dem Ursprung gesucht. Erst beim dritten Mal oder so, habe ich es dann endlich gemacht und zum Glück hatte die Person, von der ich es reblogged habe, dazu geschrieben zu welchem Anime – damals bin ich davon ausgegangen, dass es ein Anime ist – die Bilder gehören.

Das war 2017 und damals konnte man sich noch die gesamte erste Staffel auf dem Tencent Youtube Kanal anschauen, was ich auch getan habe. Als ich die erste Folge angeklickt habe, dachte ich erst, es wäre dann doch ein Spiel im Anime-Stil, war aber froh, dass dem nicht so war. (Ich hätte mir auch ein LP dazu angeschaut, aber Anime war mir irgendwie lieber, immerhin bedeutet sowas in der Regel, dass es ein Ausgangsmaterial gibt.)

 

Mir hat vorallem der Stil gefallen, die Farben, die kleinen Gesten, die die Gefühle der Charaktere verdeutlichten. Und ich mochte auch, dass es ein bisschen was anderes war, als das was ich bisher gesehen habe. Ye Xiu war kein Teenager sondern ein 25-jähiger Erwachsener, der seinen Job verliert, aber nicht aufgibt und einfach wieder von vorne anfängt. Auch alle anderen Charaktere war, zumindest überwiegend, Erwachsene.
Das Chinesisch war in der Tat anfangs noch ein Problem, da es so ungewohnt zu hören war, auch die Untertitel waren schwer zu lesen, da die Charaktere alle relativ schnell gesprochen haben, weshalb die Untertitel entsprechend schnell gewechselt haben – mal abgesehen davon, dass die Untertitel eh nicht soooo bombe waren. Das mit dem übersetzen aus dem Chinesischen läuft noch nicht so rund.

 

Der Anime bzw. Donghua selbst hat seine Macken, insbesondere was das Pacing angeht und damit auch ein wenig die Nachvollziehbarkeit, aber insgesamt hatten mich die 12 Folgen unterhalten und das ist, meiner Meinung nach, das Hauptziel einer Serie.
Da mir der Anime gefallen hat und ich in den Kommentaren gelesen habe, dass es einen Novel dazu gibt, habe ich nach diesem auf die Suche gemacht und wurde auch fündig. Tja, was soll ich sagen. Der Novel war eine willkommene Abwechslung zu all dem was ich sonst so gelesen habe. Wie jede andere Geschichte hat auch diese ihr Macken, aber mir haben die Kapitel damals einfach zu gesagt, weil mir die Interaktionen zwischen den Charaktere, die wie schon erwähnt alle erwachsen sind, gefallen haben. Es war eine gute Mischung aus verschiedenen Gefühlen, In-Game-Geschehen und Real-Life-Geschehen. Auch wenn einem von Anfang an klar ist, dass Ye Xiu sein Ziel erreichen wird, wollte ich trotzdem wissen, wie er es schafft und welche Hürden er überwinden muss und wer ihn auf seinem Weg begleiten wird.

 

Ich bin für die schönen Bildchen gekommen und bin für die witzigen und teilweise auch herzerwärmenden Interaktionen geblieben – auch wenn es nach über 1600 Kapitel dann doch mal ein wenig langweilig wird.
(Was mich aber nicht daran hindert, den Anime und den OVA zu schauen sowie den Manga zu lesen und die Realverfilmung habe ich mir auch reingezogen – fehlt nur noch der Movie!)