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Suche nach Überlebenden

B- day - story für eine meiner allerbesten Freundin auf mexx und im reallive^^
von

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Auf dem Weg.

Japan ist nicht mehr das, was es einmal war. Früher säumten prächtige Häuser, Fabriken und Büros die Straßen, jetzt stehen an eben jenen Stellen nur noch Trümmer der einst prächtigen Gebäude. Kaum etwas erinnert mehr an das frühere Land. Man trifft auch kaum noch Menschen an, es ist wie ausgerottet. Nur noch ein paar Überlebende gibt es... So wie auch unsere beide Freundinnen, Kuraiko und Tsuki, die sich auf en Weg machten, andere Überlebende zu finden.
 

"Kommst du?“, rief Kuraiko nach hinten.

„Ich bin ja schon da!“, antwortete Tsuki und beschleunigte etwas, sodass sie neben ihrer besten Freundin herlaufen konnte. „Wieso musst du immer so hetzen?“

"Nun, es ist besser wenn wir uns beeilen.", meinte diese nur und schaute wieder nach vorne.

"He, jetzt sei doch nicht so griesmgrämig...", sagte Tuski und machte so, als ob sie beleidigt wäre.

Kuraiko warf Tsuki nur einen Blick zu, und diese grinste. Sie wusste, das ihre Freundin das alles nicht so ernst meinte, sie war einfach nicht so offen.

Sie beide stiegen über einen Schutthaufen und blieben kurz stehen und ließen ihren Blick über die Umgebung schweifen. Diese war so trostlos, so verlassen... Überall sah man die Ruinen der Häuser, nirgends auch nur ein kleines Zeichen von lebendigen Wesen. //Was ist nur passiert//, ging es Kuraiko und Tsuki wohl durch den Kopf.

"Los, komm...", sagte Kuraiko leise. Tsuki nickte und sie beide setzten ihren verzweifelten Weg fort.
 

Sie kletterten über einen großen Felsen, der ihnen den Weg versperrte. Als sie auf der anderen Seite wieder runterkletterten, entdeckten sie ein großes Gebäude, es sah aus wie eine Bahnhaltestelle. Voller Vorfreude liefen sie auf sie zu. Als sie lasen, das es eine Haltestelle ist, von der man nach Tokio kommen konnten, atmeten sie erleichtert durch. Dort, in der Hauptstadt Japans, würden sie bestimmt noch weitere Überlebende finden. Endlich, seit langem hatten sie mal wieder einen Hoffnungsschimmer auf eine Zivilisation zu treffen, mag sie auch noch so klein sein. Da beschleunigte sogar Tsuki etwas.

"Los! Lass uns schauen, wie lange wir nach Tokio brauchen!", sagte Tuski leicht aufgeregt. Sie lief noch etwas schneller, bis sie die Anzeigetafel erreichten, wo draufstand, wie lang die U-Bahn von hier bis zu der nächsten Haltestelle braucht.

"Oh mann, mit der U-Bahn braucht mann 50 min.... Das heißt, wir sind locker ein, zwei Stunden, vielleicht sogar drei unterwegs!", seufzte Kuraiko. Tsuki nickte leicht und warf einen Blick auf den Himmel.

"Nun, es wird schon bald dunkel. Entweder bleiben wir hier und warten auf den morgen, oder wir übernachten auf dem Weg nach Tokio", meinte Tsuki.

"Hm... Ich denke wir bleiben lieber hier, das ist sicherer als auf dem Land zu übernachten. Wer weiß, was für Kreaturen dort lauern", entschied Kuraiko nach einigem Nachdenken. Tsuki nickte zustimmend. Das hörte sich logisch an. Also beschlossen sie, sich etwas umschauen zu gehen, und dann den besten Platz, um zu übernachten, auszusuchen.
 

Kuraiko leuchtete um eine Ecke, sie hatten eine spezielle Taschenlampe gefunden, die irgendwie grünes Licht strahlt. Plötzlich schwebte eine etwas größere, durchsichtige Qualle in das Licht hinein. Man hat sie vorher gar nicht gesehen! Erschrocken zuckte Kuraiko zurück, sie wäre beinahe in Tsuki reingelaufen, aber diese konnte es gerade noch verhindern, indem sie einen Schritt zur Seite machten.

"Was ist denn?!", rief Tsuki ebenfalls so erschrocken wie zuvor Kuraiko.

"Da... Da ist so eine komische Qualle...!", rief sie aus. Plötzlich stieß die Qualle sich mit ihren Tentakeln nach vorne, wie sie es sonst immer im Wasser taten. Nun zuckten sie beide zurück, denn auch Tsuki sah jetzt die Qualle.

"Was ist das?", fragte nun auch sie leicht panisch, während sie zusammen immer weiter zurückwichen.

"Keine Ahnung!", antwortete Kuraiko. Schnell sah diese sich um und entdeckte einen stabilen, festen Stab, der wohl von einem Besen abgebrochen ist. Kuraiko nahm diesen und schlug ein paar mal damit nach der Qualle, die ihnen immer näher kam. Nachdem sie ein paar mal fest auf sie eingeschlagen hatte, verpuffte die Qualle einfach. Erstaunt sahen Kuraiko und Tuski sich an. Was war da los? Kuraiko beschloss, das es wohl besser war, wenn sie den Stock behalten würden. Sie leuchtete in der Umgebung herum und entdeckte noch weitere solcher Quallen, die langsam näher auf sie zukamen. Zum Glück nur langsam! Kuraiko schlug nach der nächsten Qualle und wieder nach der nächsten. Tsuki sah sich ebenfalls nach einer Waffe um, entdeckte jedoch keine. Um nicht tatenlos da rumzustehen, sammelte sie mehrere, etwas größere Steine und warf sie nach den Quallen. Es dauerte zwar so etwas länger als bei Kuraiko, aber immerhin.

"Pass auf Kuraiko!", rief Tsuki und warf einen besonders großen Stein nach einer Qualle, die unbemerkt ziemlich nah an Kuraiko herangekommen ist. Diese wirbelte schnell herum und schlug noch einmal zu, dann war die Qualle auch schon besiegt.

"Danke", sagte Kuraiko und atmete durch. So kämpften sie noch weiter, bis schließlich alle besiegt waren.

"Puh, das wad ganz schön knapp...", atmete Tsuki erleichtert auf, als die letzte Qualle verpuffte.

"Ja... Ich denke, wir müssen uns nach besseren Waffen umschauen. Der Stock geht ja noch, aber du brauchst dringend eine Waffe", erwiederte Kuraiko.

"Ja... Da hast du recht", stimmte Tsuki ihr zu. "Lass uns uns noch etwas unschauen." Und so gingen sie weiter. Glücklicherweise trafen sie nicht noch auf andere Quallen. Die waren irgendwie etwas unheimlich... Schnell fanden sie noch ein paar andere Stöcke und Eisenstäbe. Diese packten sie alle in ihre Rucksäcke und gingen weiter. "Ich denke wir sollten uns lieber einen anderen Schlafplatz suchen, oder was meinst du?", fragte Tsuki, als sie die Gleisen wieder erreicht hatten.

Kuraiko nickte. "Ja, ich glaube du hast recht."

Also gingen sie weiter, folgten den Gleisen. Sie mussten schauen, das sie in die richtige Richtung gingen, doch dann waren sie sich sicher und gingen los. Sie gingen jedoch nicht mehr lange, dann machten sie, ein paar 100 Meter von den Gleisen entfernt, ein Lagerfeuer, um dort den Rest der Nacht zu verbringen. Sie setzten sich noch etwas hin, unterhielten sich über die Geschehnisse des vergangenen Tages.

"Hoffenlich treffen wir nicht noch einmal gegen solche Busserle", sagte Kuraiko leise.

"Was sind Busserle?", fragte Tsuki und schaute ihr Freundin erstaunt an.

"Oh, das ist der Name, den ich den Quallen gegeben habe", erklärte diese.

"Wieso hast du denen einen Namen gegeben? Und wie bist du auf diesen gekommen?", fragte sie noch weiter erstaunt.

"Nun, ich dachte es wäre ganz praktisch wenn wir ihnen Namen geben würden.", sagte sie leichthin. Tsuki nickte... Da musste sie ihr zustimmen. So konnten sie sich immerhin verständigen. Sie unterhielten sich noch eine Weile, dann teilten sich die Wache ein. Sie sind der Meinung, das es wohl so besser wäre. Kuraiko übernahm die erste Wache, Tsuki die zweite.
 

Bald schon würde Kuraiko Tsuki wecken, damit sie weiter wachen kann. Die ganze Zeit über war es ziemlich ruhig gewesen, nichts auffälliges war geschehen. Doch plötzlich vernahm Kuraiko ein Knurren aus dem Waldrand, an dem sie ihr Nachtlager aufgebaut hatten. Kuraiko fuhr herum, in die Richtung, aus der das Geräusch kam. Da ertönte es wieder, und Kuraiko spähte durch die Äste, in denen sie mehrere rote Augen aufblitzen sah...

"Tsuki! Wach auf!", rief sie und schnappte sich ihre zwei Äste. Tsuki wachte auf, sie war sofort hellwach und greifte nach ihrer Eisenstange, die sie mitgenommen hatten.

"Was ist denn?", fragte sie im gleichen Moment resigniert.

"Ich weiß nicht genau... Ich...", antwortete Kuraiko, wurde jedoch von einem weiteren Knurren unterbrochen. Dann sprang ein riesiger Hund aus dem Gebüsch, dann noch einer und noch einer. Insgesamt waren es 5 Hunde, die nun vor ihnen standen, jeder von ihnen so groß wie ein Fohlen.

"Oh... Dann würde ich mal sagen: Let's go!", sagte Tsuki und sie beide holten mit ihren Waffen aus, wirbelten durch die Gegend und näherten sich so langsam ihren Gegnern. Diese kamen ebenfalls langsam auf sie zu. Kuraiko wirbelte mit ihren beiden Ästen herum, holte mit dem einen aus und schlug diesen auf ihrem Gegner. Währendessen schlug auch Tsuki ihre Eisenstange auf den Kopf eines Hundes, wirbelte herum und schwang ihre Waffe wie ein Schwert und schlug auf den nächsten Hund ein. Kuraiko hatte ihren ersten Gegner bereits besiegt, wurde aber von 2 Hunden umzingelt.

Sie machte einen Ausfallsschritt, schlug auf einen Hund ein, machte eine Pirouette und schlug mit dem anderen Stock diesem gegen den Hals. Sie blickte auf, die Hunde lagen alle winselnd am Boden. Sie strich sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und sah zu Tsuki.

"Nun, ich denke das war's", sagte sie. Tsuki nickte.

"Ja... Sollen wir hier bleiben?", fragte sie noch, in dem Wissen, das Kuraiko noch nicht geschlafen hatte und erst recht nach dem Kampf ziemlich müde aussah. Diese schien zu zögern, Tsuki sah ihr an das sie eigentlich weiter wollte, das sie einen sicheren Platz finden. Doch so langsam glaubten sie, das es nirgends mehr sicher war. Also gelang es Tsuki glücklicherweise, Kuraiko zu überreden, hier zu bleiben, damit sie noch etwas schlafen kann. Sie schleppten die Hunde weiter weg vom Lager, woe sie sie mit Lianen, die sie auf dem Weg sammelten, an einen Baum festbanden, sodass sie die Nacht vor ihnen Ruhe hatten. Zurück im Lager legte sich Kuraiko auch schon hin um zu schlafen. Es dauerte jedoch noch etwas, bis Kuraiko einschlafen konnte, doch dann, irgendwann, schlief sie doch ein.
 

"Morgen...", kam es verschlafen von Kuraiko, die gerade aufwachte und sich aufsetzte.

"Morgen. Und, hast du gut geschlafen?", fragte Tsuki Kuraiko lächelnd. Diese nickte nur. Sie entfachten das Feuer wieder und machten sich etwas zum Frühstück, und kurz darauf brachen sie das Lager ab, gingen zu den Schienen und setzten ihren Weg fort.



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