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Fanum Lucis

~Kapitel 24: Fallendisaster~ <=1.Platz im ersten Wb des FF-WB-Zirkels=>
von

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Die Werkatze

Hi!^^

Die Idee für diese ff hatte ich in einem Traum. Nun dieses Mal werde ich euch nicht mit meinen langen Vorreden quälen (welch Wunder!) und wünsche euch viel Spaß beim Lesen. Ich hoffe sie gefällt euch.^^

P.s.: Wer mir ein Kommi hinterlässt den schicke ich selbstverständlich eine ENS.
 

Eure shiva_sama
 

Edit: Dies ist der verbesserte Prolog!^^
 

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
 

Im Meer der Zeit liegt das Chaos.

Durchzogen von unendlicher Stille.

Ohne Anfang und ohne Ende.

Alles entsteht aus dem Chaos.

Alles kehrt zum Chaos zurück.

Ein nie endener Kreislauf.

Welten entstehen, Welten werden vernichtet.

Aber nicht das Chaos, es existiert immer.

Kemuel, der Herr des Chaos existiert auf ewig...
 


 

Ein Mädchen mit langen blonden Haaren, die das Sonnenlicht reflektierten, ging durch die Straßen ihrer Heimatstadt. Überall in Fanum Lucis, der Hauptstadt des Königreiches Lumen, herrschte tüchtiges Treiben. Vor den prachtvollen und reich verzierten Häusern hatten Händler aus dem ganzen Land ihre Stände aufgebaut und priesen lautstark ihre Waren. Das Mädchen namens Yuki wurde von allen Menschen freundlich gegrüßt. Nicht nur, da sie die Tochter des Königs war, sondern vor allem, weil sie als Hohepriesterin ausgebildet wurde. Unter all den Bewohnern der Stadt war sie vom dortigen Gott ausgewählt wurden, um ihm zu dienen. Er war ein gleicherweise mächtiger wie mysteriöser Gott. Niemand kannte seinen richtigen Namen, aber jeder wusste, dass er existierte.
 

Die Priesterin sah sich mit ihren saphirblauen Augen die Stände an, bis ihr ein Laden in einer Seitenstraße auffiel. Sie wurde regelrecht magisch von diesem angezogen und ging in dessen Richtung. Auf dem im Wind schwingenden Ladenschild stand in goldenen Letern 'Swetlanas Kräuterladen für jede Gelegenheit', was dazu führte, dass sich Yuki fragte, ob sie diesen Laden nur entdeckt hatte, da dieser vielleicht Kräuter zur Verteidigung gegen Dämonen beherbergte. Um ihre Neugier zu befriedigen, betrat sie auch gleich den Laden, der mit dem dichten Blattwerk der dort befindlichen Pflanzen eine Art Dschungel glich. Zu diesem Zeitpunkt ahnte sie noch nicht, dass sie durch das spährliche Licht von einem Augenpaar beobachtet wurde. Die Priesterin ging über die knarzenden Holzbretter zu einer ihr völlig unbekannten zwi meterhohen Pflanze. Diese besaß handgroße Blüten. Jede dieser Blüten war so rot wie Blut, was sie gleichermaßen faszinierte wie abschreckte. Gerade in dem Moment, in dem sie eines der eigenartigen Blätter berühren wollte,, vernahm sie plötzlich eine Stimme aus dem hinteren Teil des Laden uns erschrak fast zu Tode.
 

„Du solltest die 'Lililae Solverus' besser nicht berühren. Auf ihren Blätter befindet sich ein Sekret, dass einem Menschen in kürzester Zeit das Fleisch bis auf die Knochen wegätzen kann.“

Kaum hatte sie diese Warnung gehört, ging sie auf einen Meter Abstand zu der Lililae Solverus und sah sich nach dem Besitzer der leicht arroganten Stimme um. Doch zu ihrem Erstaunen sah sie niemanden erblicken und sie wurde von einer inneren Anspannung ergriffen.. Hinter einer Pflanze in der Nähe der Ladentheke sah sie plötzlich einen Schatten vorbeihuschen. Das Rascheln der Blätter zerriß sie fast schon vor Aufregung, doch dann sprang ein Kater elegant auf die Mite der Theke und sie beruhigte sich erst einmal wieder. Der Kater besaß silbergraues Fell und schwarze Pinselohren.
 

Yuki atmete nun erleichtert aus, während sich das vermeintliche Haustier ohne jegliche Hecktig seine Pfoten putzte. Kaum war er fertig, da sah er direkt in Yukis Augen. Seine Augen besaßen einen Glanz, als ob hinter ihnen ein kleines Höllenfeuer loderte und jeden verschlang, der es auch nur wagte in dessen Nähe zu treten. Jeder der in soclhe Augen sah würde ein kalter Schauer über den Rücken laufen und so würde es auch keiner wagen den Zorn eines solchen Geschöpfes auf sich zu ziehen. Das Fabelwesen schien sie auf ihre Reaktion hin belustigt anzugrinsen und entblößte dabei zwei lange spitze Eckzähne. Sein Aussehen glich dadurch einer Miniaturausgabe eines Säbelzahntigers. Doch die nächste Erkenntnis, dass dieses Wesen keine einfache Hauskatze war, ließ nicht lange auf sich warten, denn es fing an zu sprechen. Yuki konnte die Stimme des Katers auch gleich als diese identifizieren, die sie nur wenige Augenblicke zuvor auf die Gefahr der Lililae Solverus hinwies.
 

„Ihr Menschen belustigt mich immer wieder. Du bist nicht der erste Mensch, der mich so angesehen hat, warum denn nur so erstaunt? Hast du wie so viele denn noch nie etwas über Werkatzen gehört?“, fragte dieser belustigt. Yukis Angst wich nun einer zunehmenden Verblüffung, denn sie hatte sehr wohl von den vielen Geschichten über die mysteriösen Werkatzen gehört und erinnerte sich nur noch zu gut an diese. „Du bist eine Werkatze? Ich dachte, dass alle Werkatzen vor langer Zeit ausgestorben wären.“ Nun lächelte der Werkater breit. „Magische Geschöpfe können nicht aussterben. Wir sind ein Teil dieser Welt, genauso wie die Luft und das Wasser, wir leben schon seit der Erschaffung der Welt und sind bedeutend älter als ihr Menschen. Die Menschen werden vor uns aussterben bevor dieses Schicksal uns ereilt. Nun es gibt aber in der Tat nicht viele meiner Art, was allerdings nicht heißt, dass es uns nicht mehr gibt.“
 

Plötzlich ging quitschend die Ladentür auf und eine alte Frau bepackt mit unzähligen antiken Büchern kam herein. Als sie Yuki entdeckte weiteten sich ihre Pupillen vor Erstaunen, da diese soeben mit dem Werkater gesprochen hatte. „Guten Tag. Ich bin Swetlana die Kräuterhexe. Du musst mein Erstaunen verstehen, denn Sokrathan zeigt sich nur sehr wenigen Menschen und das auch nur, wenn er triftige Gründe für sein Erscheinen hat. Also höre ihm gut zu. Ich möchte gar nicht wissen was Sokrathan sagt, aber wenn du mich suchen solltest ich bin im Nebenzimmer“, sagte die Ladenbesitzerin. Und damit verschwand Swetlana hinter dem Blätterwerk von unbekannten Pflanzen, hinter denen sich anscheinend das Nebenzimmer befand.
 

So wand sich die Prinzessin wieder dem Gespräch mit Sokrathan zu. „Dein Name ist also Sokrathan? Was macht eine Werkatze in Fanum Lucis?“ Nachdem der Werkater eingiebig gegähnt hatte sprach er weiter. „Ja, so nennt man mich. Nun was ich in dieser Stadt tue? Naja ich bin überall und nirgendwo. Ich gehe dahin wo ich will und tue wozu ich Lust habe. Im Moment habe ich Lust mit dir zu reden, da ich gerne Menschen mit reinem Herzen ihre Zukunft näher bringe.“ Darauf meinte Yuki nur irritiert: „Du sprichst in Rätseln.“

„Ja, das tue ich gerne und doch verstehst du mich irgendwie, oder? Nun höre mir gut zu und unterbriech mich nicht, denn ich werde dir das Folgende nur einmal sagen und danach nie wieder!

Du wirst bald eine schicksalhafte Begegnung machen, deren Ketten deine Zukunft bestimmen werden. Neue Gefahren werden auftauchen, denen du nicht entrinnen kannst. Du kannst nur bestehen, wenn du dich mit 'ihnen' verbündest. Dieser Bund wird das Schicksal dieses Reiches bestimmen. Solltest du jemals in die tiefste Dunkelheit stürzen und die Wahrscheinlichkeit ist groß, so verfalle nicht in Panik, sondern suche eine Lösung. Bedenke, dass alle deine Entscheidungen Folgen haben, du bestimmst einzig und allein deinen Weg, daher entscheide weise. Vergiss nicht, dass wenn erstmal zwei Schicksale verbunden sind sich die Bande nicht mehr trennen lassen können. Versage nicht, denn sonst verfällt das Reich in Trauer und Verzweiflung. Wenn dies geschehen sollte so wird nur noch Dunkelheit regieren.“
 

„Was bedeutet das alles? Was willst du mir damit sagen?“

„Das musst du schon selber herausfinden, dabei kann und werde ich dir nicht helfen, doch keine Angst wir werden uns schon bald wieder begegnen. Ich werde dir dann weiteres sagen.“ Yuki sah ihn daraufhin recht misstrauisch an. „Und wann ist 'bald'?“ Jetzt grinste der Kater geheimnissvoll. „Nun bald ist nicht jetzt noch irgendwann.“ Mit diesen Worten sprang Sokrathan geschmeidig von der Theke und verschwand so schnell wie er gekommen war im dichten Pflanzendschungel des Kräuterladens. Yuki, deren Gedanken sich nur noch um Sokrathans Prophezeiung drehten, trat wieder aus dem Kräuterladen auf die belebte Straße. Nach dem langen Dämmerlicht musste sie sich ersteinmal an das gleißende Sonnenlicht gewöhnen. Sie machte sich langsam auf den Weg nach Hause, dabei grübelte sie noch immer über Sokrathans Worte, die für sie noch nicht so viel Sinn ergaben.



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Kommentare zu diesem Kapitel (6)

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Von:  -Kirei-
2006-11-04T10:57:27+00:00 04.11.2006 11:57
die verbesserung is suuuuuuuuuuupa!!!
die charas kommen besser rüber und deine wortwahl is genial xD
Von: abgemeldet
2006-08-04T10:20:06+00:00 04.08.2006 12:20
wow!
das ist echt gut!!!!!!!!!!!!!!!!
ich freu mich schon voll auf das buch!
Den Prolog und das 1 kapitel hab ich ja schon geschafft, aber so lange am pc zu lesen tut voll in den augen weh!
Noch ein großes Lob und mach weiter so.
Verbesserungsvorschläge habe ich keine, da es keine gibt =)
Von: abgemeldet
2006-06-24T18:16:12+00:00 24.06.2006 20:16
hey!
die ff ist geil, hammer-geil!!!
ich hoffe ich krieg auch mal so ne gute hin^^
vlg
AluSer
Von:  AzureAngel
2006-03-03T10:44:59+00:00 03.03.2006 11:44
wow !
das is echt total geil !
ich habs tatsächlich schon durch den prolog geschafft
*auch nicht gerne am pc les*
aber du hast echt nich zu viel versprochn
alsoo ich finds total super !!
alsoo schön weiter machn ^-^ö
und ich les dann schnellst möglich weiter ^^
lg AzureAngel
Von:  Torako
2006-02-19T07:36:42+00:00 19.02.2006 08:36
Mihoi! °~^
So, jetzt habe ich das Kapi schon zum 2. Mal gelesen... ^^" Weil ich nach dem 1. Mal keine Lust mehr hatte (Ich lese nicht gerne am PC)
Irgendwie hab ich jetzt Lust, meine eigene FF weiter zu schreiben o.O
Hast du sehr schön gemacht! Brave shiva_sama *pat,pat*
So, und weiter gehts mit Kapi 1! Deine Tori-chan X3

PS: Freu mich schon auf Kemuel *sabber*
Von: abgemeldet
2006-02-11T00:16:55+00:00 11.02.2006 01:16
Halli hallo!

Ich hab dieses Kapitel zwar schonmal gelesen, aber noch kein Kommi hinterlassen. Das hole ich jetzt mal nach, da es für mich doch wichtig ist, meinen Eindruck der Geschichte zu hinterlassen!^^

Also das Kapitel hat mir insgesamt sehr gut gefallen und auch sehr neugierig auf das Kommende gemacht! Das schafft nicht Jeder. Ein dickes Lob. *g*

Zur Verbesserung:
Vielleicht solltest du, anstatt (zum Beispiel),
Sokrathan: "..."
Yuki: "..."
Sokrathan: "..." zu schreiben, verschiedene Anfänge verwenden, z.B.: er sagte/meinte, daraufhin erwiderte sie,... ich hoffe, du verstehst, was ich meine.^^ Wenn nicht, einfach nochmal nachfragen!

Das war's auch schon! Ich freue mich schon auf die weiteren Kapitel!

Liebe Grüße, Krizia


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