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Fanart

EngelohneZukunft   [Zeichner-Galerie] Upload: 10.08.2013 14:04
omg
omg >_<

Yaime.. kennt sie noch wer?
Erkennt man sie noch?
Himmel meine arme kleine Maus..
Ich saß da bei der Arbeit und tippe eine Shortstory, eigentlich so etwas wie ein RPG-Eintrag, bloß ohne RPG ;_;
Yaime ist tot, seid Jahren schon. Ermordet wurde sie durch die Schließung des RPGs..ohne das ich eine Chance hatte sie zu retten oder irgendetwas daraus herauszuholen =(
Sie WAR mein erster Charakter der in einem RPG ein wirkliches Leben hatte- Leben eingehaucht bekommen hatte und selbstständig gehandelt und erlebt/gelebt/gelitten.. verloren und zum Ende hin unrühmlich gestorben.

Hat Yaime noch Fans?

Es würde ohnehin nicht lange dauern und er wäre wieder frei. Denn er hatte herausgefunden das Shanks ganz in der Nähe war und auch wenn dieser stets behauptete das ‚seine Jungs‘ auf eigenen Beinen standen und stark genug waren um für sich selbst zu sorgen, würde er sicherlich mal vorbeischauen um herauszufinden ob er Ace aus der Klemme helfen musste oder nicht. Die Insel war ihm nicht bekannt und wahrscheinlich umgingen die meisten Lock Ports dieses kleine unscheinbare Kaff ohnehin. Und doch saß er nun hier fest.
Als er Schritte hören konnte blickte er interessiert auf, denn es war lange her dass man ihn aufgesucht hatte. Selbst die Wachen die irgendwo stehen und ihn bewachen mussten, standen außerhalb des Zellentracks den er ganz für sich alleine hatte. Eine zweifelhafte Ehre.
Die kleine Gestalt die da mit grimmiger Entschlossenheit durch den Gang auf ihn zukam hatte etwas Vertrautes. Angst hatte er keine, denn er wusste dass er hier herauskommen würde entweder früher oder etwas später, doch er hatte Zeit.
Als sich die Person vor der verschlossenen Zellentür aufbaute und die Hände in die magere Hüfte stemmten bekam er beinahe Mitleid mit dem abgemagerten Dingen welches sich viel Stärker darstellte als sie aussah. Kränklich dürr erschien die Gestalt sodass er beinahe lachen musste. Aber die Marine nahm wohl jeden auf der dumm genug war sich freiwillig zu melden. Kanonenfutter halt.
Als in der dumpfen Dunkelheit die Umrisse klar wurden, keuchte er leise auf und der Name der von alleine über seine Lippen schlüpfte klang wie ein Fluch.
Wie lange war es her dass er sie zurückgelassen hatte damit sie endlich in Freiheit und sicher leben konnte? Ein trostloses Lächeln umspielte das ausgemergelte Gesicht doch ihre Seelenspiegel blieben ausdruckslos. Er kannte diesen Kummer und diese betörende Melancholie die die andere stets auszuströmen schien. Sehr selten hatte er sich Lachen gehört, noch seltener glücklich gesehen..
„Hallo Ace.“, erklang die harte Stimme ohne zu schwanken oder irgendeine bestimmte Emotion heraushören zu lassen.
Ein bitteres Schmunzeln begann seine Lippen zu umspielen. Überall hatte sie hingekonnt, überall hatte er sie wohl vermutet doch dass sie ausgerechnet zum Feind – die Marine – herübergewechselt war grenzte an Hochverrat. Wie lange hatten sie gemeinsam gegen diesen mächtigen Feind angekämpft-und wie intensiv hatte sie sich dagegen gewehrt gefunden zu werden von der Marine, von ihrem Vater der einen Steckbrief auf ihren Kopf eröffnet hatte um sie umzubringen. Geschichten waren über sie in Umlauf gebracht worden damit sie auch mit Sicherheit gesucht und gefunden würde. Älter war die einstige junge Frau geworden, doch sie erschien krank und schwach. Die Tarnung im Feindesinneren war sicherlich anstrengend und dauerte sicherlich eine ganze Weile schon an. Dann lachte er leise auf und schüttelte seinen Kopf.
„Hübsches Abziehbild was du da hast.“, seine Stimme war klar und scheinbar erhaben über allen Zweifel und Gewissensbisse.
Das Funkeln in den grünen Augen galt ihm alleine.
Diese grünen Augen, die tiefen Seen in deren Tiefe es Geheimnisse gab und Schmerzen die er niemals ganz verstanden oder gar herausgefunden hatte obwohl er einen Großteil seines Lebens mit ihr verbracht hatte.
„Hör auf dich dümmer zu stellen als du bist.“, brummte sie leise und blieb mit Abstand zu dem Gitter stehen. Schlaues Mädchen, schon immer war sie vorsichtig gewesen. Und nun befand sie sich selbst im Schlangennest und tarnte sich als eine der Vielen.
Bitternis blitzte in seinen tintenschwarzen Augen auf als er erkannte wie tief sie in den Sog gezogen worden war der sie in der Bitternis hielt, in der Furcht und der Stärke die sie immerzu und zu jederzeit aufrechterhalten versuchte.
„Ich werde streng bewacht, normalerweise kommen hier keine Fußsoldaten hinein um mit mir zu plaudern. Oder bekleidest du widererwarten ein hohes Amt?!“, fragte er misstrauisch und entdeckte das puppenhafte ausdruckslose Lächeln welches etwas hochnäsiges an sich hatte was er nicht von ihr kannte. Früher hatte sie sich immer über ihren unverhofften Erfolg gefreut und war spitzbübisch an die Sache herangegangen. Dieses Mal jedoch war es wohl puren Berechnung die sie hergebracht hatte.
„Es gibt Mittel und Wege.. die ich genutzt habe um herzukommen. Ich brauche niemanden mehr. Seitdem du mich verlassen hast habe ich nicht daran geglaubt alleine zu überleben doch wie du siehst bin ich hier. Ich brauche niemanden mehr um zu überleben. Und ich brauche dich nicht mehr.“
Ihre Seitenscheitel war derselbe. Ihre Haare waren etwas länger geworden und die Strenge in ihrem Gesicht und die Härte hatten alle Kindlichkeit fortgewischt.
Damals als er sie verlassen hatte, hatte er es im Glauben getan das sie gewaschen und stärker geworden war. Nun sah er das Ergebnis. Tatsächlich war sie an der Herausforderung gewachsen zu überleben, doch dass sie sich derart verändert hatte, hatte er im Traum nicht angenommen.
Es tat ihm weh zu sehen dass sie sich zu diesem Wesen verändert hatte, die Schuld daran trug er- er ganz alleine. Die Härte in ihren Worten, die schneidende Schärfe in jeder Silbe waren eine Pille an welcher er schwer zu schlucken hatte und die sehr schmerzhaft den Weg hinab seiner Kehle fand.
Neben ihrer Hüfte baumelte die Peitsche, ihre alte abgegriffene Waffe. Dass es jene von damals war erkannte er an dem abgegriffenen schwarzen Leder. Als sich die zierliche Gestalt wieder umdrehte um zu gehen sah er ihr traurig nach.
Kurz holte er noch einmal Luft: „ Es tut mir leid!“, rief er ihr nach doch sie wurde nicht einmal mehr langsamer und ging strikt weiter.
„Yaime..“






Den Mini Strip habe ich ohne Sprechblasen gezeichnet- ich kann es einfach nicht. Bei mir gibts nur Bilder D=
Darüber hinaus wird diese Zeichnung in einem Video benutzt welches mein Arbeitgeber bald veröffentlicht wird um mit seinen ach so tollen Azubis zu werben bzw was für ein toller Arbeitgeber er doch ist. Den Link werde ich dann mal hier einbetten wenn das Video denn soweit fertig ist. Sollte Ende der Sommerferien in NRW soweit sein. Meine Zeichnungen im WWW :D~ yay


Und dann auch noch meine Yaime, mein Baby, mein Herzblut, mein Charakter TT_____TT"

Ich komme einfach nicht von ihr los. Jährlich denk ich einmal an sie, wie an einem Todestag und kann gar nichts dazu..

EoZ
Themen:
One Piece, Doujinshi, Rollenspiele

Stile:
Einfarbig, Fineliner

Charaktere:
Eigener Charakter, Eigener Charakter

Unterthemen:
Kurz- Doujinshi/Manga/Comic/Comicstrip

Nicht wichtig:
Challenge: 34/100 || 11. Erinnerung

Beschwerde


Kommentare (1)

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Von:  Toreen
2014-01-02T17:38:59+00:00 02.01.2014 18:38
Ich muss dabei einfach an das Rammstein Lied denken xDD
Antwort von:  EngelohneZukunft
02.01.2014 22:38
Absicht xD
#rammsteinfan