Can you love me, Kai? von Saigo ================================================================================ Kapitel 2: Die Überraschung --------------------------- Kapitel 2: Die Überraschung Der Tag in der Schule verlief recht normal, wenn man es normal nennen konnte. Schließlich war es in der Klasse von Tyson, Max, Kenny und Yoko ziemlich laut. Jetzt liefen die 4 zusammen nach Hause, da sie denn gleichen Weg hatten. Plötzlich hörten sie Jungs hinter sich eine ihnen bekannte Stimme, die ihnen etwas zu rief, es aber nicht verstanden. Sie drehten sich um und sahen Ray und neben ihn ein schlecht gelaunter Kai. "Ich dachte ihr habt später aus?" "Hätten wir ja auch, aber bei uns viel die letzte Stunde aus. Und ich bleibe bestimmt nicht dort in der Schule, Kenny." "Würde ich auch nicht machen.", meldete Kenny sich zu Wort. Kai hatte sich bei diesem Gespräch nicht beteiligt. Warum sollte er dies auch tun? Dieser schauter jetzt ehr zu Yoko und fragte sich wer sie ist. Yoko indessen hörte nur den anderen Jungs zu. Sie schaute sich jeden genau an. Vorallem Ray und Kai, da sie die beiden ja noch nicht kannte. Sie schaute Ray jetzt genauer an. Ihr Gedankengang wurde von Kais einfacher, aber gerechten Frage unterbrochen. "Wer ist das?", fragte er so kühl wie immer. Jetzt schauten wieder alle zu ihr, wie vor ein paar Stunden in der Klasse. "Schaut mich nicht alle so an, ich komm mir vor als ob ich was angestellt hätte." "Das ist Yoko.", präsentierte Max sie mit einem fröhlichem Lächeln. "Sie geht ab heute in unsere Klasse." "Wenn sie weiter mit euch rum hängt, wird sie so wie ihr,falls sie das nicht schon ist." Ray ignorierte den Satz von Kai und sah Yoko mir einem Lächeln an: "Ich bin Ray." "Hey, den Namen kann ich mir leicht merken." Darauf fragte Tyson verwirrt: "Warum kannst du seinen Namen denn leichter merken als unsere?" "Ganz einfach! Ich kenn jemanden der auch so heißt, aber könnten wir jetzt weiter? Ich will auch irgendwann nach Hause und einer ist ja schon da vorne." Dabei zeigte sie auf Kai, der schon ungefähr 10 Meter entfernt von den anderen war. "Hey, Kai. Warte doch auf uns." Besagter tat dies aber nicht und ignorierte Tysons Geschrei. "Dann müssen wir halt zum Berg, wenn der Berg nicht zu uns kommen will.", meinte Yoko smilend und lief schon los. Von Tysons Seite hörte man nur noch ein "Hä...?" und wurde dann, ohne eine Erklärung, mitgezogen. Etwas später haben sie Kai dann eingeholt. Dieser knurrte nur leicht,da er ja jetzt wieder die Nervensägen auf den Hals hatte. Ray war der Erste der wieder zu sprechen begann und fragte Yoko. "Wo wohnst du eigentlich?" Dabei schaute er sie fragend an und auch die anderen, Ausnahmefall war Kai, schauten zu ihr. "Ähm ... tja..." "Sag nicht, du weißt nicht wo du wohnst!?", fragte Max entgeistert. "Ähm ... so in etwa. Ich weiß wo lang ich muss, aber mit den Straßennamen merken hab ich meine Probleme." "Das merken wir. Naja, wir werden ja sehen, wie weit wir noch zusammen laufen können." Yoko stimmte Max mit einem Nicken zu. Nach einer Weile Funkstille zwischen allen, außer zwischen Max und Tyson natürlich, fragte Yoko an Ray gewannt: "Ray? Ist das immer so bei euch?" "Hm...? Was meinst du?" "Na die beiden.", und zeigte auf Max und Tyson. "Ja, ist es. Ich selber nehme es fast gar nicht mehr wahr, außer wenn es mir wirklich auf die Nerven geht." "Aha.", sagte Yoko signierend und zeigte dann auf Kai. "Und was ist mit ihm? Ist der immer so still?" Ray schaute zu Kai und dann wieder zu Yoko. "Ja, der ist auch immer so. Kai mag es nicht seine Gefühle preiszugeben. Er ist halt ein Einzelgänger-Typ, wie man schwer erkennen kann." Nach diesem Satz herrschte wieder eine gewisse Ruhe. Keiner wusste über was sie reden sollten. Tyson und Max waren wieder in ihrem alten Gespräch zurückgefallen, wer wohl das stärkste Blade hätte, Kenny war mit seinem Laptop beschäftigt, wobei er fast immer in irgendwas reingelaufen wäre, hätten Ray oder auch manchmal Yoko ihn nicht weggezogen. Kai ging etwas weiter vorne, der einfach seine Ruhe wollte. So blieben ja nur noch Ray und Yoko, die nebeneinander herliefen und ihnen immer noch kein Gesprächsthema einfiel. Plötzlich fragte Yoko, wie lange die Jungs noch zu sich nach Hause brauchten und Ray antwortete sofort: "Nur noch ein paar Minuten. Dort siehst du ja schon den Wohnblock." Er zeigte darauf und Yoko erinnerte sich. "Da wohn ich auch nur..." "Nur..., was?" "Ich hab die Hausnummer vergessen!" "Du hast was? Die Hausnummer vergessen?" Yoko nickte und leicht lächelte sie ihn verlegen an. "Hm... komm doch solange zu uns, bis sie dir wieder einfällt." "Wirklich? Cool, danke!", freudig umarmte Yoko ihn. Die anderen, sprich Max und Tyson sahen beide an und schon fragte Tyson mit einem hämischen Grinsen: "Neue Freundin, Ray?" "Hui, du gehst aber ran, Ray!", meinte darauf Max. "Hört auf! Ich hab nur gefragt, ob sie solange mit..." "...mit zu dir will?", unterbrach Tyson Ray. Das Anhängsel, namens Yoko hatte inzwischen von Ray gelassen, hörte erstmal zu und sprach dann: "Seid ihr etwa eifersüchtig? Und außerdem komm ich nur eine Weile mit zu euch, weil ich nicht mehr weiß, wie die Hausnummer heißt. Also kommt wieder auf den Boden der Tatsachen zurück!" Dies sagte sie mit einer ziemlich ernsten Stimme, worauf die beiden kein passenden Kommentar fanden. Ray grinste nur und Kai, der alles mit gehört hatte, fand es interessant, wie Yoko Max und Tyson die Sprache verschlug. Meistens war er es ja der die beiden zum Schweigen bekam. Natürlich sind sie beim ganzen Gespräch weiter gelaufen und so kamen sie bei der Eingangstür an, schlossen sie auf und gingen hinein. Max und Tyson waren wieder bei ihrem alten Gespräch angekommen. Ansonsten waren die anderen ruhig. An der Tür oben angekommen, schließt Kai auf und geht hinein. Die anderen gehen ihm nach. Als Yoko drin war, schaute sie sich um. "Wow!", meinte sie nur. Sie ging weiter und schaute sich um. Das Apartment war groß und sehr hübsch eingerichtet, wie sie fand. Max, der als Einziger noch bei ihr war, zeigte im vorbei gehen so einige Sachen und meinte: "Hier ist das Badezimmer und da ist die Küche, wenn Tyson in der Nacht Hunger hat so kann er sich das alles wieder ablaufen. Sein und mein Zimmer haben wir nämlich nach ganz hinten verlegt." "Och, das ist aber gemein!", sagte Yoko mit einem Grinsen. Im Wohnzimmer angekommen, hörte man wieder ein "Wow!" aus Yoko's Mund. Dies bekam Kai mit, als er hineinkam. "Schön, nicht?", antwortete er ihr ironisch kühl. Sie blickte ihn an und verzog das Gesicht zu einem Grinsen. "Klar! Ich find es hier sehr gemütlich." "Fühl dich wie zu Hause, denn in ein paar Sekunden wirst du hier rausgeschmissen!" "Ach ja!? Das will ich sehen!" Kai ging auf sie zu, Max wollte dazwischen funken, doch Kai schubste ihn zur Seite und schritt weiter auf Yoko zu. Diese hatte immer noch ihr grinsendes Gesicht. Er wollte sie am Arm greifen, doch Yoko war schneller als er. Leicht verdutzt sah er sie an, fasste sich aber schnell wieder und wollte sie wieder packen. Wieder passierte es. Sie wich ihm einfach aus. Das machte ihn so wütend, das er dann doch beim fünften Versuch das Handgelenk bekam. Dabei hatte sich Yoko so erschrocken, das sie über den immer noch am liegenden bzw. sitzenden Max stolperte, hinfiel und Kai mitzog. Durch den Lärm denn die 3 verursachten, kamen auch die anderen herbei. Die sahen zu denen und sie konnten sich ein Lachen nicht verkneifen. Yoko war auf Max gelandet und Kai lag auf ihr, der einen überraschten Gesichtsausdruck hatte. Tyson meinte mitten im Lachen: "Max, Yoko, Kai! Wolltet ihr etwa einen Dreier machen, oder wie?" Das war zu viel. Kai sprang von Yoko runter und sprintete zu Tyson. Hob ihn hoch und drohte mit der Faust. Der Hochgehobene verlor sogleich den Mut und Kai schlug zu. Durch die Wucht des Schlages lag Tyson am Boden und sah zu Kai auf. Dieser schaute ziemlich grimmig drein. Da alles sehr schnell ging, konnte niemand eingreifen, um es zu verhindern. Yoko und Max standen auf und gingen zu den beiden. Max kümmerte sich um Tyson, der immer noch geschockt an der Stelle saß. Kai stand auch noch immer an der Stelle und sah zu, wie Kenny und Max Tyson in sein Zimmer brachten. Jemand stellte sich vor ihm. Es war Yoko. Sie schaute ihn an, dabei musste sie aber hoch schauen, da Kai einen halben Kopf größer war. Dieser schaute sie an, als wolle er sie töten. "Äh... Kai, schau mich nicht so an. Du kannst ja einen Angst machen." "Das soll es ja auch und außerdem fliegst du jetzt raus." "Kai, ich hab sie eigentlich eingeladen, also bleibt sie auch. Was ist eigentlich passiert?" Yoko schaute von Ray zu Kai und wieder zurück. "Also... Kai wollte mich rausschmeißen!" "Das hab ich auch mit bekommen, Yoko. Ich meinte davor. Kai? Sag mir was los war!?", versuchte der Schwarzhaarige jetzt Kai zum reden zu bringen. "Er will mich schon die ganze Zeit rausschmeißen." "Ach, macht doch was ihr wollt." Darauf ging er schlecht gelaunt in sein Zimmer zurück. Bevor er aber dieses betrat, klopfte es an der Tür. Es klingelte noch mal. Keiner machte auf. "ARRGH... alles muss man selber machen!", schrie er rum und lief zur Tür. Yoko hatte indessen Ray erklärt, was passiert war und beide haben sich auch auf den Weg zur Tür gemacht, da sie das Klingeln erst beim zweitem Mal gehört hatten. Da kam ihnen auch schon Kai entgegen gelaufen, stampfte an den beiden vorbei und zu Tür hin. Er machte sie auf und was er sah überrasche ihn heute zum zweitem Mal. In der Tür stand doch wahrhaftig Mr. Dickenson und lächelte Kai an. "Hallo Kai. Ich habe Neuigkeiten für euch.", sprach er und betrat das Apartment. Er ging weiter zum Wohnzimmer. Dort angekommen sah er zuerst nur Ray. "Hallo Ray.", grüßte er freundlich. Yoko glaubte ihren Ohren nicht zu trauen. Sie drehte sich um und fragte ungläubig: "Mr. Dickenson?" Ray wollte ihn zurück begrüßen, als er sich umgedreht hatte, doch Yoko war schneller. Ray sah sie an. "Du kennst ihn?" "Ja, ich kenne ihn. Ah... da können sie mir auch gleich sagen, wie die Hausnummer heißt, von dem Apartment in dem ich wohnen soll." "Oh... Yoko! Gleich Kind, gleich! Setzen wir uns erstmal und holen die anderen dazu." "Ich gehe sie schon holen." Mit diesen Worten war Ray auch schon verschwunden. Die anderen Anwesenden setzten sich inzwischen. Ray war an der Zimmertür angelangt und klopfte jetzt an. Einer von den drei Jungen, die im Zimmer waren, machte die Tür auf. Max stand in der Tür. Dieser schaute jetzt Ray fragend an. "Hat sich Tyson wieder eingekriegt? Mr. Dickenson soll nicht grad mit-..." "Mr. Dickenson? Ist er etwa hier?", unterbrach ihn Max auch schon und Ray brachte seinen Satz erstmal zu ende: "...-bekommen, das es zwischen Tyson und Kai schon wieder Streit gab. Ja, Mr. Dickenson ist hier. Er sitzt grad mit Yoko und Kai im Wohnzimmer. Ich bin gekommen um euch zu holen. Er hat uns was zu sagen." "Okay." Max drehte sich um und sah zu den wütenden Tyson und Kenny, der versuchte ihn zu beruhigen. "Hey ihr beiden, kommt mit ins Wohnzimmer. Mr. Dickenson wartet auf uns." "Was macht er den hier?" Als Antwort bekam Tyson, der sich wieder beruhigt hatte, nur ein Schulterzucken von Ray und Max. Jetzt gingen die 4 zurück ins Wohnzimmer. Die Streitigkeiten zwischen Tyson und Kai waren erstmal vergessen. Sie setzten sich zu den anderen und alle sahen zu Mr. Dickenson, der jetzt anfing zu reden: "Also, wie ich Kai schon gesagt habe, habe ich eine Neuigkeit für euch." "Bevor sie weiter reden, könnten sie mir sagen wie die Nummer meines Apartments heißt?" "Yoko,", er lächelte sie freundlich an. "Ich habe dir keine Nummer gesagt, ich haben nur den Wohnblock genannt. Ich dachte, ich hole dich von der Schule ab, aber du warst da ja nicht mehr da." "Kommen sie zu der Neuigkeit.", drängte Kai ihn da auch schon. "Okay. Es wird ein neues Blade Breakers Mitglied geben." "Und wer soll das sein?", meinte Max zu fragen. "Yoko!", sagte Mr. Dickenson ruhig. "WAS!?" Alle Mitglieder des Teams schauten jetzt sie an. "Ich... ich soll...JUHUU!", freute sie sich und sprang vor Freude in die Luft. "Ich gehöre jetzt ehrlich zu den Blade Breackers?" Mr. Dickenson nickte nur. "Ich werd dann mal wieder gehen. Ich sehe euch dann beim nächstem Turnier." Er verabschiedete sich von allen. Als er weg war, schauten wieder alle zu Yoko. "Wo soll sie denn schlafen? Wir haben kein Zimmer mehr!" "Hm, stimmt. Du, Ray teilst ja mit mir ein Zimmer, Max und Tyson eins und Kai schläft alleine im Zimmer." "Bei Kai müsste doch noch ein Bett frei sein, oder, Kenny?", fragte Tyson. Kai, der gelassen an der Wand lehnte, wollte sich eigentlich raushalten, doch als sein Name fiel, wurde er hellhörig. Er sah zu den Jungs und meinte mit bedrohlicher Stimme: "Sie kommt nicht mit in mein Zimmer!" "Kai, sie muss. Du bist der Einzige hier, der noch ein Bett frei hat. Außerdem, so schlimm ist sie doch gar nicht." "Ray hat Recht, zumindest mit der Bettsache. Ich selber hab sie ja noch nicht so richtig kennen gelernt." "Du hängst ja auch ständig nur am PC.", sprach Tyson dazwischen. In der Zwischenzeit wendete sich Yoko an Ray: "Ich geh schon mal schlafen. Und mach dir keine Sorge. Kai wird seine Meinung schon noch ändern. Aber noch eine Frage. Wo ist sein Zimmer?" Ray sah sie an, lächelte dann und sagte: "Okay, wenn du meinst. Sein Zimmer liegt links, gleich die erste Tür, wenn du hier rausgehst. Gute Nacht, Yoko." "Danke, Ray. Dir und den anderen wünsch ich auch eine gute Nacht." Damit verabschiedete sie sich von ihm und ließ die Jungs allein in ihrem Gespräch, wobei Ray sich aber nicht beteiligte. Als sie im Zimmer ankam, legte sie sich sofort hin und schlief ein. Die Jungs hingegen redeten noch etwas weiter, bis sie bemerkten, das Yoko gar nicht mehr da war. Deshalb verschoben man die Diskussion auf den nächsten Tag und gingen nun auch endlich ins Bett. Als dann Kai in sein Zimmer kam, fand er eine tiefschlummernde Yoko, die auch noch zu seinem Pech in seinem Bett schlief. Er besah sie sich genauer. , dachte er und prompt kam auch schon eine Gegenantwort von ihm selbst: "Stop... was denk ich da." Nach ca. 10 Minuten hatte er immer noch nicht seinen Blick von ihr gelassen. "Hm...?" Er war stattdessen mit seinem Blick weitergewandert und blieb nun bei ihrer Narbe stehen, die sich am linken Oberarm befand. "Warum habe ich diese Narbe nicht schon ehr gesehen?" Kai dachte kurz zurück und erinnerte sich, das sie ja eine die ganze Zeit ein Jacke getragen hatte. "Könnte es sein, das sie... Nein, bestimmt nicht... Yoko hat diese Narbe bestimmt von etwas anderem. Außerdem ist das Mädchen von damals mir bestimmt noch böse." Seufzend stand er auf, da er die ganze Zeit vorm Bett hockte, deckte Yoko noch ordentlich zu und machte es sich auf dem zweitem Bett gemütlich. "Ich sollte schlafen und das alles vergessen." Er schaute zur Decke hoch, dachte noch einmal an das Mädchen von damals, das er und auch Tala kennen gelernt hatten. Doch im nächsten Moment versagten auch schon seine Augenlider und fiel in einen tiefen, traumlosen Schlaf. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)