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Liebe Widerwillen

von

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Kapitel 6

Mit zittrigen Händen stützte sie sich an der Mauer ab und trat auf die erste Stufe, die sie nach unten bringen würde. Menschen gingen an ihr vorbei. Junge Mädchen, die aussahen, als wären sie sturzbetrunken. Robin richtete ihren Blick stur geradeaus in die Dunkelheit. Sie wollte nicht hier sein, das spürte sie deutlich, und doch suchten sich ihre Füße den Weg, ohne auf ihre Proteste zu hören. Ihr Blick glitt durch den finsteren Raum und blieb an einem Pärchen hängen, das eng umschlungen auf einem Sofa saß und will rumknutschte. Warum nur kam ihr der Junge so bekannt vor? Die Art, wie er seinen Arm um das Mädchen gelegt hatte, dann das Haar, die ganze Statur. Robin ging näher heran und blieb erschrocken vor dem Paar stehen. Sie kannte den Mann. Sie kannte ihn genau. Sie spürte, wie etwas aus ihrem Herzen herausgerissen wurde, und in den Teil, der noch vorhanden war, bohrte sich ein tiefer Stachel. Mit einer Hand vor dem Mund und der anderen an ihrer Brust schrie sie, so laut sie konnte, doch nichts passierte. Noch immer machte das Pärchen vor ihr rum und würdigte sie keines Blickes.
 

Verschwitzt schreckte Robin aus dem Schlaf und schaute sich in der Dunkelheit um. Sie schien zunächst verwirrt, da sie nicht genau wusste, wo sie sich befand, doch langsam dämmerte es ihr. Sie war nicht mehr in der dunklen Bar. Sie stand nicht mehr vor dem knutschenden Pärchen. "Es war ein Traum, Robin. Nur ein Traum...", sprach sie im Flüsterton zu sich selbst. Ihr T-Shirt klebte schweißnass an ihrem Rücken und ihr Mund war staubtrocken. Sie griff nach ihrer auf der Nachtkonsole stehende Wasserflasche und nahm einen großen Schluck. Nur langsam beruhigte sich ihr Herzschlag. Es war nicht das erste Mal, dass sie diesen Traum gehabt hatte. Nein, sie kannte ihn nur zu gut und doch brachte er sie immer wieder aus dem Konzept. Fast täglich hatte sie diesen Albtraum gehabt, der immer von Franky und der anderen Frau handelte, bis vor ein paar Wochen. Ab da hatte er aufgehört und sie musste nicht mehr jede Nacht das Gleiche durchmachen. Warum der Traum jetzt plötzlich wiederkam, konnte sie sich allerdings nicht erklären. War es ihr wirklich nicht vergönnt, Franky zu vergessen? Sollte sie ihr ganzes Leben unter einem Playboy leiden, der mit ihrem Herzen und ihren Gefühlen nur gespielt hatte? Würde sie überhaupt jemals wieder bereit sein, eine normale Beziehung einzugehen? Mit geöffneten Augen starrte sie ihre Zimmerdecke an.
 

"Was ist denn mit dir los? Du siehst aus, als ob du die ganze Nacht mit dem Kopf gegen die Wand gedonnert wärst!", begrüßte Nami sie gutgelaunt am Samstagnachmittag. Robin verzog das Gesicht. "Ich sehe nicht nur so aus, ich fühle mich auch so!" Hinter sich ließ sie die Tür ins Schloss fallen und ging neben Nami aus dem Haus. "Hast du die ganze Nacht an deinem Bericht gearbeitet?". "Der Artikel ist so gut wie fertig, aber das war nicht der Grund für meine schlaflose Nacht. Ich hatte einen Albtraum...", versuchte Robin ihrer Freundin zu erklären und blickte zum Himmel. Nami nickte verständnisvoll und schloss ihren Wagen auf. Ein nagelneues, weißes Cabrio. "Schickes Auto...". "Hat mir Sanji geschenkt..." Nami winkte ab und nahm auf dem Fahrersitz Platz. "...obwohl ich ihm mehrmals gesagt habe, dass ich kein eigenes Auto brauche. Doch er hat darauf bestanden... Männer!". Dabei verdrehte sie die Augen.
 

Zwei Stunden später und mit vollbepackten Einkaufstaschen verließen sie das letzte Geschäft. Robin hatte sich komplett neu eingekleidet und ihre Kreditkarte bis zum Limit überzogen. Dafür würde sie jetzt die nächsten Wochen, wenn nicht sogar Monate, sparen müssen. Doch das war es ihr wert. "Lass uns was essen gehen. Ich komm fast um vor Hunger!", sagte Nami, während sie sich mit beiden Händen den Magen hielt. "Für einen Salat müsste mein Geld noch reichen...", stimmte Robin zu. "Nein, nein. Ich lade dich ein. Du siehst aus, als hättest du heute noch nichts zu dir genommen.". "Das ist lieb, Nami, aber...". "Kein Aber. Komm!". Und schon zog Nami sie die Straße entlang und hielt vor einem kleinen Restaurant. Mit einer schwungvollen Bewegung öffnete die Orangehaarige die Tür und steuerte auf einen Tisch zu. Robin blickte sich in dem kleinen Lokal um und folgte ihr dann.
 

Robin nahm Platz und verstaute ihre Tüten auf dem Stuhl neben sich. Nami hatte nicht weniger gekauft und belud den anderen freien Stuhl. Der Kellner kam und nahm ihre Bestellung auf, dabei sah Nami ihre neue Freundin an. "Ich glaube, wir sollten zu unserem Essen gleich noch einen Kaffee nehmen!". "Das Gleiche dachte ich mir eben auch. Irgendwie werde ich heute nicht ganz wach.", erwiderte Robin und schloss kurz die Augen. Nami bestellte und wartete, bis der Kellner weg war. "Willst du mir eigentlich erzählen, was dir so schlaflose Nächte bereitet? Du siehst aus, als könntest du jemanden zum Reden gebrauchen.", fragte sie sodann an die Schwarzhaarige gewandt. "Das ist eine längere Geschichte..." Robin blickte Nami an, die das Gesicht auf ihre aufgestützten Ellenbogen gelegt hatte. "Ich habe alle Zeit der Welt. Wenn du darüber reden möchtest, bin ich für dich da!". Robin lächelte dankbar. Nach kurzem Zögern begann sie nun doch zu erzählen. "Ich … Nun, die Sache ist die … Ich bin hierher gekommen, um meinen Ex zu vergessen..." Nami sah sie aufmerksam an und nickte, um Robin zu zeigen, dass sie sie verstand. "Franky und ich waren ein Jahr ein Paar...", Robin schluckte hörbar, "zumindest dachte ich das. Ich hab mir nichts dabei gedacht, dass er als Fotograf so viele Shootings und Aufträge hatte und wir uns deshalb immer nur für ein paar Stunden die Woche gesehen haben." Ihre Bestellungen wurden gebracht und Robin wartete, bis sie wieder alleine waren, bevor sie fortfuhr. "Doch eines Abends habe ich ihn mit ... einer anderen Frau gesehen... wie sie sich geküsst haben."
 

Nami sah sie bestürzt an. "Nein, wie schrecklich! Hast du ihn zur Rede gestellt?". "Natürlich, sofort. Die andere Frau war keine Affäre, sondern seine Freundin. Ich war die Affäre, nur wusste ich nichts davon!". "Das ist nicht dein ernst!", gab Nami erschüttert zurück. "Oh doch... Ich war nie mehr für ihn als eine Gelegenheitsnummer, wenn es in der Beziehung nicht so gut lief.". "Was für ein mieses Arschloch!". Nami nahm ihre Hand und drückte sie mitfühlend. Robin hatte Mühe damit, ihre aufsteigenden Tränen herunterzuschlucken. Der Orangehaarigen blieb dies natürlich nicht verborgen. "Der Typ ist es nicht wert, dass du an ihn denkst. Er hat so jemand Tolles wie dich nicht verdient!". "Ich weiß, … und trotzdem kann ich ihn einfach nicht vergessen", schniefte Robin und nahm die Serviette, um eine einzelne Träne wegzuwischen. "Es wird einen anderen Mann geben, der dich zu schätzen weiß!", versuchte Nami die Schwarzhaarige aufzumuntern. "Bis jetzt hatte ich unzählige Dates, und glaub mir, es war nie einer dabei, der Franky das Wasser reichen konnte. Mein Ex, oder was auch immer er war, war unglaublich charmant, zuvorkommend, hörte mir zu und … eben genauso, wie ich mir einen Partner immer vorgestellt habe. Ich hasse es, dass dieser Mann immer noch solch einen Stellenwert bei mir hat!". "Ich kenne diesen Franky zwar nicht, aber alleine die Tatsache, dass er sowohl dich als auch seine Freundin hintergangen hat, spricht für einen verdammt miesen Charakter. Vergiss dieses Schwein!". Robin nickte. "Deshalb bin ich auch hierhergekommen!". "Es kommt ein anderer Mann, der dich auf Händen tragen wird. Der dich nicht belügt und es ernst mit dir meint", sprach Nami ihr Mut zu. Obwohl Robin nickte, dachte sie nicht, dass es diesen Mann tatsächlich geben würde. "Themenwechsel!".
 

Nami nickte und nahm ihr Sandwich, bevor sie das Thema wechselte. "Kann es eigentlich sein, dass du Zorro nicht besonders gut leiden kannst?". Robin, die gerade dabei war, einen Happen zu essen, verschluckte sich und musste kräftig husten. "Wie kommst du denn jetzt auf Zorro?", fragte sie sodann. "Nun, mir ist aufgefallen, dass du Zorro ziemlich abweisend gegenübertrittst". "Ich mag seine Art eben nicht besonders. Er scheint nicht nur ein Playboy zu sein, er ist auch ziemlich von sich selbst eingenommen." Robin stocherte lustlos in ihrem Salat herum und hatte Mühe, wenigstens ein paar Bissen herunterzuschlucken. Nicht so wie Nami, die ihren leeren Teller von sich schob. "Zorro mag nach außen hin vielleicht so wirken, aber tief in seinem Inneren ist er wirklich ein herzensguter Mann. Er hat bis jetzt einfach noch nicht die Richtige gefunden!". "Nami, sei mir nicht böse, aber du siehst wohl nur das Gute im Menschen. Zorro ist ein Player und wird sich nie auf eine richtige Beziehung einlassen." Nami sah Robin aufmerksam an. "Ich dachte zuerst auch so von ihm. Aber wenn man ihn näher kennenlernt, ist er wirklich toll. Die Frau, die es schafft, sein Herz zu gewinnen, hat mit ihm einen Sechser im Lotto." Robin musste bei dem Gedanken schmunzeln. "Die Frau muss wohl erst noch gebacken werden.". "Abwarten...", beendete die Orangehaarige sodann grinsend das Gespräch.
 

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War für ein Tag! Zorro hatte heute schon die vierte Wohnung mit Law besichtigt und seine Laune war auf dem Nullpunkt. Nicht nur, dass die Maklerin ständig versucht hatte, ihn anzugraben, nein, Law war auch keine Wohnung gut genug. Entweder gefielen ihm die Nachbarn nicht oder die Aussicht war nicht besonders schön. Zorro wollte nach der letzten Besichtigung gerade in Laws Sportwagen einsteigen, als er es sich noch einmal anders überlegte und Law auf einen Kaffee einlud. Während sie an dem kleinen Tisch Platz nahmen, hoffte Zorro, dass er die paar Minuten Ruhe genießen konnte, ohne für Autogramme oder Fotos herhalten zu müssen. Normalerweise machte es ihm überhaupt nichts aus, aber seit ein paar Tagen war irgendetwas anders. Was genau, wusste er nicht, nur, dass ihm etwas den Schlaf raubte und seine Sichtweise auf den Kopf stellte. Um nicht weiter darüber nachdenken zu müssen, widmete er sich seinem Bruder. "Wie soll denn deine Wohnung aussehen? Was hast du dir vorgestellt?". "Die Wohnungen sind irgendwie zu klein. Ich weiß auch nicht so recht, aber irgendwie möchte ich, dass ich die Wohnung auch noch in ein paar Jahren bewohnen kann." Fragend sah Zorro seinen Bruder an. "Komm schon, Zorro, muss ich dir echt sagen, was sich verändern könnte?" Law wirkte leicht genervt. "Bitte.". "Vielleicht denke ich daran, in Zukunft nicht alleine leben zu wollen? Dir mag das Singleleben ja gefallen, aber ich habe andere Prioritäten." "Verstehe". Und das tat er tatsächlich, denn seit ein paar Tagen fragte er sich, wie wohl seine Zukunft aussehen würde. Er war Mitte zwanzig. Ihm blieben noch ein paar Jahre im aktiven Sport. Aber was würde danach passieren? Würde er als Trainer arbeiten? Sich ganz aus dem Sportbereich zurückziehen? Und was war mit zwischenmenschlichen Beziehungen? Wollte er wirklich bis an sein Lebensende die Nächte mit diversen One-Night-Stands verbringen? Je länger er darüber nachdachte, desto weniger gefiel ihm dieser Gedanke. Vielleicht hatte Sanji letztens recht gehabt und Zorro sollte sein Glück noch einmal mit einer Beziehung versuchen. Vielleicht war er ja mittlerweile doch beziehungsfähig.
 

~~
 

Von Minute zu Minute sank Robins Laune. Seit vier Tagen wartete sie nun. Als sie Mr. Zero am Dienstagmorgen ihren Artikel vorgelegt hatte, war sie sich sicher gewesen, dass er ihr den Job für die Berichterstattung über die Fußballmannschaft geben würde. Dass er sie einfach ohne einen Kommentar stehen lassen würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Doch nun war Freitag, ihr Wochenende war bereits zum Greifen nahe, und doch konnte sie sich nicht darauf freuen. Nicht nur wegen des Fußballbereichs, auch sonst hatte Robin, seit sie bei der OharaDaily arbeitete, keine besonderen Aufträge erhalten. In den letzten Tagen hatte sie sich des Öfteren gefragt, warum Mr. Zero sie überhaupt eingestellt hatte. Dass sie die meiste Zeit herumsitzen und den Anderen beim Recherchieren helfen würde, hätte sie bei ihrem Vorstellungsgespräch nicht gedacht. Wenn sie nicht bald etwas zu tun bekam, konnte es gut sein, dass sie sich woanders bewarb, und doch konnte sie von Glück sprechen, hier überhaupt einen Job als Reporterin bekommen zu haben.
 

Eine gute Stunde später packte sie ihre Sachen zusammen und verließ die Redaktion. Zwar sollte sie sich freuen, dass ihr ein freies Wochenende bevorstand, aber da all ihre Kollegen regelmäßig Wochenenddienste hatten, gab ihr das dennoch zu denken. Warme Sonnenstrahlen umfingen sie und vertrieben ihre negativen Gedanken. Normalerweise schlug sie den direkten Weg zur U-Bahn-Haltestelle ein, doch bei dem schönen Wetter entschied sie sich um und ging zu Fuß in Richtung Park. Auf einer Bank, umgeben von blühenden Blumenbeeten und duftendem Gras, nahm sie Platz und schloss die Augen. Dabei legte sie ihren Kopf in den Nacken und ließ sich die Sonne auf das Gesicht scheinen. Mit einem zufriedenen Seufzer streckte sie die Beine von sich und zog ihre Ballerinas aus. Sie genoss die Ruhe um sich. "Schön, nicht?", vernahm sie plötzlich eine Männerstimme vor sich. Erschrocken fuhr Robin hoch. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass jemand vor ihr stand. Sie musste ein paarmal blinzeln, um den Umriss des Mannes vor sich besser erkennen zu können. Vor ihr stand Law in einer schwarzen Anzughose und einem grauen Hemd. Sein Jackett hatte er lässig über seinen Arm gelegt und die Ärmel seines Hemdes nach oben geschoben. Das schwarze Haar fiel ihm in die Stirn und wieder einmal musste Robin feststellen, wie gut er doch aussah. "Law, hi! Ich hab dich überhaupt nicht bemerkt. Stehst du schon lange hier?". "Seit ein paar Minuten...". Dabei setzte er sich dicht neben sie und legte sein Jackett auf die freie Seite der Bank. "Du hast richtig bezaubernd ausgesehen.". "Klar", lachte sie ironisch und winkte ab. "Was macht die Wohnungssuche? Bist du schon fündig geworden?". Law gab ein leises Stöhnen von sich. "Nicht direkt. Ich schwanke noch zwischen einer Wohnung und dem Gedanken, mir ein Haus zu kaufen. Schließlich werde ich nicht jünger und irgendwann möchte ich heiraten und eine Familie gründen!". "Das dürfte für dich doch kein Problem sein. Die Frauen liegen dir bestimmt reihenweise zu Füßen!" Laws Kopf drehte sich zu ihr und seine braunen Augen fingen ihren Blick auf. Wie bei ihrer ersten Begegnung lief ihr ein warmer Schauer über den Rücken. "Glaubst du?", fragte er. Sein Blick wanderte über ihr Gesicht und blieb schließlich an ihren Lippen hängen. Robin spürte, wie Laws Augen auf ihrem Mund lagen, und sie begann nervös an ihrer Unterlippe zu nagen. Was war bloß los mit ihr? Sie saß knapp zehn Zentimeter von einem Traummann entfernt, der ganz offensichtlich um sie warb, und anstatt ihn zu küssen, knabberte sie wie eine Irre an ihrer Unterlippe...
 

Sie senkte den Blick zu ihren nackten Füßen, die unruhig mit den kleinen Kieselsteinen auf dem Boden spielten. Von der Seite konnte sie sehen, wie Laws Blick von ihrem Mund abließ und sich stattdessen auf seine Hände richtete. "Hast du dieses Wochenende schon was vor?". "Nein. Ich hab mal wieder frei.". "Gut für mich, denn ich würde dich gerne zum Essen ausführen." Ein Lächeln spielte um seine Mundwinkel. Der Gedanke, mit Law auszugehen und ihn näher kennenzulernen, gefiel ihr. Sie mochte seine freundliche Art, sein Aussehen, aber vor allem seine Ansichten. Er schien genau die gleichen Zukunftsvorstellungen zu haben wie sie. Außerdem wirkte er zuverlässig, wie jemand, der wusste, auf was es im Leben ankam. Jemand, der ebenso wie sie nur auf die richtige Person zu warten schien, mit der er das Leben gemeinsam bestreiten konnte. Law war kein Player und wirkte nicht so, als ob er jemanden hintergehen würde. Jetzt müsste sich bei Robin nur noch das leichte Kribbeln in ihrem Bauch, das auftauchte, sobald sie Law sah, zu einem Schmetterlingsschwarm entwickeln. "Das hört sich gut an. Wann und wo?" Langsam blickte sie wieder nach oben in Laws Gesicht. Sein Lächeln wurde noch breiter. "Heute Abend? Gegen zwanzig Uhr?". "Klingt gut." Er strahlte zufrieden, blickte dann auf seine Uhr und stand auf. "Leider muss ich wieder weiter, ich muss noch ein wichtiges Telefonat führen. Aber wir sehen uns dann später. Wo soll ich dich abholen?". Robin gab ihm ihre Adresse und sah Law hinterher, wie er mit schnellen Schritten davoneilte. Keine Frage, er war überaus attraktiv und sein Charakter schien auch sehr gut zu ihr zu passen. Nur warum sah sie immer Zorro, wenn sie in sein Gesicht blickte? Ob es nur daran lag, dass sie Brüder waren?



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Kommentare zu diesem Kapitel (1)

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Von:  Stoechbiene
2021-12-16T08:57:10+00:00 16.12.2021 09:57
Dass Nami und Robin sich so gut verstehen finde ich schön, denn Robin braucht eine beste Freundin, der sie alles erzählen kann. Wir Frauen brauchen halt jemanden zu schnattern ;)
Es ist auch gut, dass sie sich jemandem geöffnet hat und ihr Leid klagen konnte, das wird ihr helfen Franky zu vergessen.

Was ich mich auch wieder in diesem Kapitel gefragt habe, ist, wie du das mit Robin und den beiden Herren regeln willst. Die beiden sind Brüder und wenn sie wirklich beide Interesse an Robin haben/entwickeln sollten, könnte das zu einem Problem werden. Ich bin zwar kein Law-Fan, aber in dieser Story scheint er ja einen guten Charakter zu haben.
Allerdings scheint er ein Entscheidungsproblem zu haben. Das würde mich ja in den Wahnsinn treiben! ;)

LG


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