Wir gehören zusammen! von gfgdestroyer (ObitoxHinata) ================================================================================ Kapitel 8: Erwachsen werden --------------------------- Kapitel 8. Erwachsen werden   Ich hatte noch sechs Tage vor mir und wusste immer noch nicht, wie die ganze Sache auslaufen sollte. Ich hatte angst, weil ich nicht wusste wie die Anderen reagieren, wenn ich zur Hochzeit einfach nicht erscheine und irgendwie auch angst davor, was allgemein auf mich zukommen wird. Wir sollten in diese Hütte ziehen. Das wäre an sich kein Problem, doch ich war mir unsicher, wie ich auf Hinata reagiere. Ich wollte sie nicht verletzen und auch wirklich versuchen sie näher kennenzulernen. Ich war auf dem Weg zu meiner Wohnung und ich musste einfach nur an sie denken. Was war mit mir los? Wo waren meine kindlichen Träume hin? Sind sie verloren gegangen mit der Tatsache, dass ich sie heiraten sollte? Das ich eine große Verantwortung mit dieser Versöhnung hatte? Ich merkte selbst, dass meine eigenen Gedanken reifer wurden, von einem Schlag auf den Anderen. Ich fühlte mich nicht mehr wie ich selbst. Wer bin ich? Wer war ich? Wer werde ich sein, sollte ich heiraten? Ich wollte noch immer Hokage werden, aber wieso hatte ich das Gefühl ich bin nicht mehr ich selbst? Konnte Verantwortung einen so verändern? Ich erkenne mich selbst in meinen Gedanken nicht wieder.   Ich machte halt und seufzte. Am Ende der Straße stand eine Gestalt, die ich anhand ihrer Umrisse einordnen konnte, doch was machte diese Person hier? Wir waren immerhin im Uchiha Dorf. Nicht das nur Clan-Mitglieder hier her durften, immerhin war Naruto auch oft hier, aber dennoch war es komisch ihn zu dieser späten Stunde hier zu treffen. Ich schritt an ihn heran und er bewegte sich kein Stück. „Du schläfst nie früh was?“, fragte mich Kakashi, ohne mich anzuschauen. Ich seufzte: „Ich habe es seit ein paar Tagen nicht leicht.“ „Du wirkst anders als sonst, was liegt auf deinem Herzen?“, nun wendete sich der Sensei mir zu und überraschenderweise hatte er sein Stirnband gerade gerichtet und sein Sharingan blitzte mich an, was mich leicht erschaudern lies. Bevor ich noch etwas sagen konnte, ergriff er das Wort: „Oh tut mir leid“, er rückte sein Stirnband wieder an die gewohnte Stelle, „Ich wollte nur klarer erkennen, wer da auf mich zutritt.“ Ach so war das also. Ich stellte mich nun direkt neben ihm und schaute in den Sternenhimmel. „Kakashi, kann ich dir eine Frage stellen?“ Im Augenwinkel sah ich ein Nicken. „Kann man durch eine bestimmte Situation von einem Schlag auf den Anderen reifen, also erwachsener werden?“ Er schien nach den richtigen Worten zu suchen, ehe er mir antwortete: „Ich selbst kenne das nur zu gut. Es gibt bestimmte Situationen, die einen quasi dazu zwingen zu reifen.“ Ich wusste es und fing irgendwie leicht an zu verzweifeln, ob meine Kindheit und Jugend nun ein Ende hatte, doch da wurden meine Gedanken unterbrochen: „Das heißt aber nicht, dass du nicht alles dafür tun solltest, deine Kindheit zu bewahren und trotzdem alles zu versuchen, solange es geht Kind zu sein. Meine Generation hatte es da etwas schwerer, immerhin lebten wir zur Kriegszeit.“ Da hat er wohl recht und ich musste leider unpassend schmunzeln, nicht wegen seinen Worten, sondern weil es wieder da war, meine kindliche Flamme tief im Inneren. Ich ballte meine Faust und hob sie siegessicher. „Genau! Ich werde Hokage, komme was wolle, das ist meine Mission, das ist mein Wille! Ich werde alles tun und mir den Titel verdienen, das verspreche ich jedem, der an mir vorbei geht und Niemand kann meinen Willen brechen!“, schrie ich halb siegessicher in die Nacht. Ich vernahm ein leises Lachen und schaute gleich den Sensei vom Team 7 an, unter dessen Maske sich ein Lächeln verbarg. Er hatte die Augen geschlossen und dennoch schien er mich anzustrahlen. Ich war verwirrt. Lachte er mich jetzt etwas aus? „Du bist ganz wie Naruto!“, gab er jetzt leicht kichernd von sich und schaute mich nun an. „Ehhhhhhh?!“, gab ich von mir und all meine Gesichtszüge entgleisten mir. Dieses mal hob ich mehr oder weniger reflexartig bedrohend meine Faust und fing an zu fluchen. „Ich bin besser als Naruto klar! Und eines Tages werde ich...“, ich unterbrach mich selbst, weil Kakashi nun davon stapfte, mit einer Hand zum Abschied gehoben. „Hör mir gefälligst zu bei meiner Ansprache!“, quiekste ich. „Ein schönen Abend noch.“, kam es lachend aus der ferne und mit den Händen in den Hosentaschen verschwand seine Silhouette am Ende der Straße. „Hör mir zu verdammt nochmal! KAKASHIIIIIIII!!!“ Also wenn ich jetzt nicht das ganze Dorf wach geschrien habe, weiß ich auch nicht. Ich kratzte mich verlegen am Hinterkopf und musste aus irgendeinem Grund breit übers ganze Gesicht über Kakashi schmunzeln. Ich begann dann meinen Weg nach Hause fortzusetzen und schmiss mich dort angekommen auch gleich ins Bett. Ich war erschöpft und kaputt. Es dauerte nicht lange und ich landete im süßen Land der Träume. Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)