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Min Vilya ye Arda AR mennai an Tyel in Tingilya

Zwischen Himmel und Erde UND bis zum Ende der Sterne
von

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Wahrheit - anwa engië

Thorin war wie vor den Kopf geschlagen!
 

Er hatte wahrlich mit allem gerechnet, aber dass SIE hier auftauchen würde niemals.
 

Warum auch?
 

Für ihn war der Abschied von ihr so klar und so unausweichlich gewesen.
 

Er wusste ja im Gegensatz zu ihr auch nicht, was sie kurz nachdem er fort war, in seinen persönlichen Sachen gefunden hatte, nämlich den Grund warum sie gekommen war. Ja und nun war sie hier, ein Umstand der im Übrigen nicht nur ihm allein Kopfzerbrechen bereitete.
 

Im selben Moment als sie gesprochen hatte, überbrückte sie die wenigen Schritte, die sie noch von der Festtafel und damit von Thranduil sowie Thorin trennten überraschend elegant und geschickt.
 

Damit stand sie bereits wenige Augenblicke später direkt vor den noch immer vollkommen verblüfft drein blickenden Männern. Die sie alle bis auf Feylon mit entgeisterten Gesichtern in etwa so anstarrten, als wäre sie ein Wahngebilde aus einem schlechten Traum.
 

Es war jedoch tatsächlich ihr Onkel, der seine Worte als erster von allen wieder fand und schließlich an sie richtete.
 

„Also wenn du nun schon hier herein platzt, als wärst du geradewegs vom Himmel gefallen Lyriel. Willst du dann wenigstens nicht diese für den Anlass vollkommen unpassende Reisegarderobe ablegen und dich statt dessen zu uns setzen? So, wie es sich für dich als meine Verwandte gebührt.
 

Nun das wäre wenigstens höflich, findest du nicht?
 

Den wahren Grund weshalb du jetzt und hier so unvermittelt und dazu völlig unangemeldet auftauchst, will ich gar nicht erst wissen oder viel mehr können wir das auch später noch klären, wenn wir allein sind.
 

Feylon wusste es aber offenbar schon, wie es seinem Gesicht und dem Ausruf nach anzunehmen ist und mit dem er dich sozusagen ungewollt doch angekündigt hat.
 

Na schön wunderbar...darf ich vorstellen meine Nichte, was für eine Überraschung.
 

Also die ist dir wahrlich gelungen, das muss ich schon sagen.“
 

Thranduil verstummte kurz, wobei er sich mit einer entsprechend eleganten Geste zu seinen Gästen aus dem fernen Rhovanion hin umdrehte.
 

Die verhüllte Gestalt vor sich musterte er dabei jedoch weiterhin mit jenem, für ihn typischen kritisch argwöhnischen Blick, der anschließend sofort weiter zu Thorin hin wanderte, der ihn seinerseits anstarrte, als hätte ihn eben der Blitz getroffen.
 

Wobei sich der Elbenkönig der dies wohl bemerkt hatte, tatsächlich ernsthaft fragte, wieso dem Zwerg nur wegen dem unverhofften Erscheinen seiner Nichte denn jetzt so plötzlich alle Farbe aus dem Gesicht gewichen war? Doch noch im selben Moment als er selbst verstummte, hörte Thranduil sie lachen.
 

Es war ein leises amüsiertes, aber dennoch deutlich aufgesetzt kühl wirkendes Lachen, mit dem sie ganz plötzlich ihre Kapuze zurück schlug und man in ihr unverwechselbares Gesicht blicken konnte.
 

Sie war es ganz ohne Zweifel! Die Frau aus dem Wald...die Frau in die er sich längst Hals über Kopf verliebt hatte.
 

Thorin zuckte unwillkürlich zusammen, als er einen raschen Seitenblick auf ihr langes feuerrotes Haar erhaschen konnte, da sie ihn in diesem Moment nicht ansah.
 

Ihr dunkler Schopf leuchtete ihm im Fackelschein der Lüster, wie flüssiges Feuer entgegen...und auch Thranduil wirkte wirklich ehrlich überrascht.
 

Damit hatte er in tausend Jahren nicht gerechnet, man sah es ihm überdeutlich an seiner lebhaften Gesichtsmimik an. Doch er überspielte es geschickt und nur einen Augenblick später wirkte sein fein gezeichnetes Gesicht so ausdruckslos wie eh und je.
 

„Onkel ich denke, dass ich für die Mehrheit hier am Tisch wohl keine gänzlich Unbekannte sein dürfte...und der Rest?
 

Nun der wird mich schon noch kennen lernen, das schwöre ich dir!“
 

Konterte sie derweil unerwartet knapp in seine Richtung, was zudem einen merkwürdig gefährlichen Unterton bekam, mit dem sie den Kommentar an ihren Onkel los ließ.
 

Thorin der schließlich nicht auf den Kopf gefallen war und damit sofort begriff, worauf sie anspielte wusste instinktiv dass, das was sie gesagt hatte somit sicher nicht nur Thranduil allein galt.
 

Der Zwergenmann musste unwillkürlich hart schlucken, auch weil ihm dabei überdeutlich bewusst wurde, was für ein Bild es für sie abwerfen musste.
 

So wie er sich ihr hier präsentierte, dann die fremde Elbe an seiner Seite, die ihm vorhin zu allem Übel auch noch so vertraulich mit diesem albernen Kuss auf den Pelz gerückt war. Er wusste nicht ob sie diese peinliche Szene zwischen Neyria und ihm nicht vielleicht sogar zufällig gesehen hatte?
 

Ja und er wusste ja außerdem auch nicht im Mindesten, warum sie sonst noch so sauer auf ihn war. Denn dass sie es war, hatte er eben überdeutlich an ihrer brüsken, wie absolut zweideutigen Aussage registriert.
 

Auch Kili und Fili blickten ihr beide wie gebannt entgegen und wirkten dabei ebenfalls in hab acht Stellung. In etwa so wie Kaninchen, Auge in Auge mit dem Fuchs, wobei sie jedoch schnell merkten, dass Ahiê der noch immer schweigend und völlig regungslos hinter seiner Mutter stand, die beiden jungen Zwerge dabei ebenfalls aufmerksam zu beobachten schien.
 

Selbigen hatte inzwischen auch der Elbenkönig bemerkt und tat ihr das entsprechend kund.
 

„Wer ist das Lyriel?
 

Wen hast du da bei dir und warum kann er uns nicht sein Gesicht zeigen? Sag oder hat er etwa etwas zu verbergen?“
 

Fuhr Thranduil sie damit gezwungen leise und nahezu schon zähneknirschend an. Lyriel lächelte ihren Onkel derweil gewinnend und nicht im Mindesten eingeschüchtert an, ehe sie geneigt war ihm endlich zu antworten.
 

„Nun du hast recht, wie du siehst bin ich tatsächlich nicht allein zu dir gekommen. Ahiê komm tu ihm doch den Gefallen...BITTE.“
 

Sagte sie plötzlich überraschend zu ihrem Begleiter, wobei ihr Unterton allerdings etwas spöttisch klang. Aber noch bevor sie gänzlich ausgesprochen hatte, nahm der Junge zögernd die Hände hoch und zog sich die Kapuze seines Umhangs langsam vom Gesicht. Zum Vorschein kamen ein wilder, nahezu schwarzer halblanger Haarschopf und Augen, wie man sie bei einem Sterblichen noch nie gesehen hatte.
 

Sie glühten Thranduil in einem dunklen Ton von rötlichem Bernstein entgegen und schienen ihn auf eine merkwürdige Weise zu durchdringen...unwillkürlich fuhr der Elbenfürst überrascht zurück und fast von seinem Platz in die Höhe, als sich dazu die hochgewachsene noch etwas sehnig wirkende aber kräftige Gestalt des Jungen enthüllte.
 

Der seinen Mantel nun ganz abgelegt hatte und nun nur noch in die elbischen Gewänder gekleidet war, die Lyriel ihm zuvor gegeben hatte.
 

Auch sie legte bei der Gelegenheit wo alle Aufmerksamkeit kurz auf den Jungen gerichtet war, rasch den Rest ihres Mantels ab und hängte ihn sich dabei locker über den Arm. Nicht ohne Grund, da sie selbst langsam aber sicher ordentlich ins Schwitzen geriet und auch wusste wieso.
 

Die außerordentlich unangenehme Tatsache, Thorin im Nacken zu haben, der sie die ganze Zeit über nicht aus den Augen ließ, machte die Sache für die halbelbische Frau nicht gerade einfacher.
 

Aber ihn würde sie sich nachher schon noch gebührend vornehmen, dessen war sie sich sicher...ganz sicher!
 

In dem Moment als ihr das alles noch ungewollt und wirr durch den Kopf schoss, fiel aus Thranduils Mund ein nahezu lautloses geflüstertes Wort.
 

„Erea Flandgaur?*“
 

Sagte der Elbenkönig ungläubig, wobei er sie abermals verblüfft und sichtlich verwirrt anblickte.
 

„Das ist er...Onkel. Ich habe ihn vor langer Zeit auf einem Streifzug im Wald, nahe Dol Guldur der alten Feste gefunden.“
 

Entgegnete sie ihm gelassen.
 

„Ach ja und was hat er nun ausgerechnet mit dir zu schaffen?“
 

Hakte der Elbenfürst daraufhin ungeduldig und sichtlich unwillig nach. Lyriel erwiderte seinen Blick offen an und antwortete ihm schließlich ruhig.
 

„Mit Verlaub Heru aber ER ist mein Sohn!
 

Und ja der Junge ist ein Bär...oder sagen wir besser ein Hautwechsler. Wie du es bereits richtig erfasst hattest!“
 

Der große dunkelblonde Elb der bisher noch nichts gesagt hatte und zwischen Thranduil und Thorin saß, sprang unvermittelt auf und sprach sie an. Seine klare Stimme klang ungläubig und deutlich brüskiert.
 

„Lyriel..sag was soll das? Wie..wie geht das..? Das kann nicht sein.“
 

Sie drehte sich zu ihm um und sah den Elben mit kühlem Blick an, dessen dunkelblaue Augen erschrocken und zugleich verblüfft auf ihr ruhten.
 

„Ich sage dir hiermit, dass dies sehr wohl sein kann. Aber keine Sorge Legolas, damit dürfte wohl niemand unserer Sippschaft etwas zu tun haben haben. Eben so wenig wie die eines Zwerges oder sonst jemandem hier.
 

Ja nicht einmal der, der es sich schon einmal nur zu gerne eingebildet hätte.“
 

Entgegnete sie ihm daraufhin überraschend frostig, wobei ihr Blick allerdings ganz kurz zu Feylon hin wanderte, der sie merkwürdig bestürzt ansah und dann mit einem sichtbaren Schlucken schnell auswich und statt dessen Thranduil ansah.
 

Doch ihr Blick hielt sich ohnehin nicht lange bei ihm auf. Unwillkürlich ließ sie diesen zu Thorin hin weiter wandern, der sie seinerseits noch immer fassungslos und weiterhin wie gebannt anstarrte.
 

Damit hatte er im Leben nicht gerechnet und sie so schnell wieder zu sehen schon zweimal nicht.
 

Er wusste nicht recht, ob er sich nun darüber freuen oder einfach nur entsetzt sein sollte, denn dass diese Frau gewiss nichts gutes im Schilde führte, bemerkte er schon allein an der Art, wie sie ihn mit ihrem alles durchdringenden Blick festnagelte. Zumindest waren es keine guten Absichten was seine Person betraf...das spürte er nahezu instinktiv.
 

Er konnte zudem nicht ganz erfassen wie fremdartig sie mit diesem Gebaren auf ihn wirkten, als er sie da noch schmutzig und sichtbar abgekämpft von der langen Reise und vom Kampf mit den Trollen stehen sah. Denn beiden Reisenden sah man an den blutig zerrissenen Gewändern deutlich an, dass sie sozusagen direkt aus dem Wald gekommen sein mussten.
 

Noch als er darüber nachdachte, traf ihn ihr Blick mitten ins Herz.
 

Lyriel fixierte ihn dabei unwillkürlich mit einem solch gekränkten und zornigen Blick, der ihm Augenblicklich einen eisigen Schauer über den Rücken jagte. Er sah dazu für ihre Augen betrachtet ebenfalls gänzlich verändert aus. Diese fremdartigen elbischen Gewänder, die sie ihm offenbar gegeben hatten um ihn neu einzukleiden und die Art und Weise, wie er sich in so kurzer Zeit schon an die Gebräuche ihres Volkes angeglichen hatte.
 

Auch sein schöner schwarzer Bart war nahezu gänzlich gestutzt worden.
 

Es ließ ihn damit noch mehr nach einem Elben aussehen...wenn auch nicht von der Größe her.
 

Sie erkannte den Mann den sie liebte so beinahe nicht wieder. Außerdem sah sie die Elbenfrau an seiner Seite, die neben ihm platz genommen hatte...und ihm dabei so offenkundige Avancen gemacht hatte, dass ihr regelrecht schlecht geworden war. Sie hatte diesen unverschämten Kuss von ihr sehr wohl gesehen und wurde das Gefühl nicht mehr los, dass er diesen eindeutigen Aufforderungen wohl auch nicht mehr ganz abgeneigt schien.
 

Er hatte sie vergessen, dabei war es gerade mal ein paar Tage her, dass sie sich voneinander getrennt hatten.
 

Das war also die sagenhafte und sprichwörtliche Standhaftigkeit von Durins Geschlecht? Sah die wirklich so aus? Lyriel war zutiefst enttäuscht von ihm. Sie hatte mit vielem gerechnet, aber nicht mit einer derartigen Wankelmütigkeit des Zwergenkönigs, zumindest was Herzensangelegenheiten betraf und das war eine, ganz ohne Zweifel.
 

Nun also darauf konnte sie wahrlich getrost verzichten, das war eines was in ihren Augen ganz sicher war. Wie es aussah hatte Neyria sein Herz offenbar schon sehr schnell davon überzeugen können sie zu vergessen.
 

Aber noch bevor sie die Gelegenheit hatte sich ihn daraufhin entsprechend vorzuknöpfen sprang ganz plötzlich am Ende des langen Tisches jemand ganz anderer auf und rief aufgeregt.
 

„Ada..ER ist wie ich...hast du es gesehen? Ada..hast du es gesehen?“
 

Lyriel sah überrascht in das vollkommen verwirrte und bestürzte Gesicht einer jungen Frau, die sie nicht kannte. Ihr Haar war lang und pechschwarz und sie wirkte völlig verstört.
 

„Lyrêa setz dich! Das klären wir später..nicht jetzt.“
 

Wies Thranduil sie streng zurecht, wobei Lyriel ihrem Blick überrascht folgte und Thorin so kurzzeitig völlig in Vergessenheit geriet.
 

„Aber...aber Ada?“
 

Fing die junge Frau noch einmal an.
 

„NICHT JETZT...Lyrea!“
 

Fuhr Thranduil unerbittlich fort. Indem hob Lyriel mit einer knappen Geste ihre Hand.
 

„Onkel wer ist das?“
 

Fragte sie ihn dabei leise aber ungleich angespannt. Thranduil wirkte aufgebracht.
 

„Das ist mein Mündel, ihr Name ist Lyrêa.“
 

Entgegnete er seiner Nichte daraufhin überraschend gefasst, er zwang sich offenkundig zur Gelassenheit, obwohl ihm das aufmüpfige Verhalten von Lyrêa überhaupt nicht zusagte.
 

Die Halbelbin sah zu der jungen Frau, die noch immer schwer atmend und mit zornfunkelnden Augen zu ihnen herüber blickte und Ahiê dabei keine Sekunde aus den Augen ließ. Doch auch der Junge wirkte plötzlich verwirrt und stark irritiert als er sie sah.
 

„Sie ist wie du!“
 

Sagte Lyriel leise zu dem jungen Bär. Ahiê stieß daraufhin ein kurzes unwilliges Schnauben aus.
 

„Es gibt keine mehr wie mich, das hast du mir selbst gesagt.“
 

Antwortete er ihr knapp. Plötzlich lächelte seine Mutter sanft, wobei sie ihm ihre Hand beruhigend auf die Schulter legte.
 

„Nun offenbar habe ich mich geirrt. Du siehst es ja selbst, es gibt noch andere wie dich...allerdings wusste ich nicht, dass diese weiblich sind.
 

Onkel wo hast du sie gefunden? Wo kommt sie her?“
 

Hakte sie in Richtung ihres Onkels nach, dessen Blick verwirrt zwischen den beiden jungen Leuten hin und her wechselte und es nahezu nicht zu erfassen schien.
 

„Dol Guldur...die alte Feste, wir haben Lyrêa nach dem Kampf mit den Orks gefunden, der uns damals fast alles gekostet hat. Sie war noch ein junges Mädchen und wir nahmen an, dass ihr ganzes Volk von den Orks getötet wurde. Die Hautwechsler hatten uns im Kampf unterstützt und sie waren teilweise sogar in der Feste gefangen gehalten worden. Aber wie sie als Einzige ihres gesamten Volkes entkommen konnte, weiß ich bis heute nicht. Sie lief völlig orientierungslos herum. Ja sie war wie von Sinnen und rief immerzu dem selben Namen...Ähiêjee..immerzu den selben.
 

Verstehst du?
 

Ich konnte es nicht über mich bringen sie allein im Wald zurück zu lassen. So habe ich sie mitgenommen so kam sie zu uns.“
 

Lyriel sah ihren Onkel bestürzt an.
 

„Dol Guldur...nach dem Kampf sagst du?
 

Ich war ebenfalls dort. Vielleicht ein oder zwei Tage später, es war eigentlich mehr Zufall, dass ich dort hin gelangte, da ich eigentlich auf der Jagd war und in eine ganz andere Richtung wollte. Der Geruch von Rauch und Zerstörung hat mich angezogen...ich..ich wollte nachsehen was geschehen ist, habe mich allerdings nicht näher heran getraut, auch weil ich allein war. So habe ich den Jungen dort in der Nähe gefunden.
 

Er war da fast noch ein Baby...der kleine Knirps konnte gerade so laufen. Aber wenn ich es so betrachte, kann das kein Zufall mehr sein oder?“
 

Lyriel wirkte in dem Moment mehr als bestürzt, als sie von ihrem Jungen und dann zurück zu der jungen Frau blickte, die vom Alter her problemlos seine Mutter sein könnte.
 

„Ist...ist sie vielleicht...doch?“
 

Entglitt ihr so noch völlig unbewusst. Doch da hielt es Lyrêa nicht mehr länger auf ihrem Platz. Sie stand ruckartig auf und stieß einen merkwürdigen Laut aus, der Ahiê überrascht aufhorchen ließ.
 

Es drang tief aus ihrer Brust.
 

„Ähiêjee...es klang beinahe wie sein Name, dem Lyriel ihm damals gegeben hatte. Denn auch der Junge hatte diese seltsamen Laute ausgestoßen, als sie ihn damals gefunden hatte.
 

In Lyrêas Augen standen plötzlich dicke Tränen.
 

„Ada bitte darf ich aufstehen? Ich..ich glaube er könnte mein jüngerer Bruder sein...bitte Ada!“
 

Flüsterte sie plötzlich leise und nahezu tonlos, aber dennoch so dass alle sie hören konnten. Thranduil sah sie verblüfft an.
 

„Was wie..das kann nicht sein?“
 

Die junge Frau stand auf und kam rasch zu Lyriel und Ahiê, der sie nun seinerseits mit großen Augen anstarrte.
 

„Es gibt nur eine Möglichkeit das heraus zu finden. Wenn er es ist wie ich stark vermute auch wenn es mir noch so unwahrscheinlich erscheint, dann müsste er eigentlich das selbe Mal haben wie ich. Es ist erblich in meiner Familie, ein Feuermal nicht groß aber unverwechselbar. Mein Vater hatte es...und ich habe es...!“
 

Sie sah den jungen Mann hoffnungsvoll an, woraufhin sich Ahiê kurz straffte, dem es sichtlich unangenehm war so im Mittelpunkt zu stehen.
 

Doch Lyriel war es schließlich die ihr an seiner Statt antwortete.
 

„Er hat es im Nacken...es sieht ein wenig aus wie ein Bär der sich auf den Hinterpranken aufgerichtet hat...nicht wahr?“
 

Lyrêa stieß einen leisen verblüfften Ausruf aus, woraufhin sich ihre Hände spontan auf ihr Gesicht legten, ehe sie ein leises „ja..so ist es“ flüsterte.
 

Sie sah Ahiê dabei forschend an.
 

Der junge Bär wirkte sichtbar verstört.
 

„Ich ich ahhh..“ stotterte er noch leise vor sich hin, indem fiel ihm die junge Frau jedoch bereits spontan um den Hals. Der nahezu unmenschliche Laut den sie dabei ausstieß, ließ ihn kurz zusammen zucken.
 

Doch dann hob auch er seine Arme und legte sie kurz um sie und drückte sie vorsichtig an sich. Onóre* Schwester...hauchten seine Lippen dabei tonlos. Sie lösten sich voneinander, sahen sich an und dann weinte sie. Es war pure Erlösung für beide, man spürte es mit jeder Faser des Herzens.
 

„Endlich...ich habe so verzweifelt nach dir gesucht..ich habe so lange nach dir gesucht. Alle waren fort und ich dachte du seist tot wie sie. Ich konnte ja nicht wissen, dass sie dich gefunden hat...dass sie mich selbst finden würden. Ach Ahiê kannst du mir jemals verzeihen?“
 

Ihre helle Stimme klang brüchig und sichtlich verzweifelt als sie das sagte.
 

Doch der Junge lächelte plötzlich, es war ein warmes Lächeln.
 

„Ich glaube so schlecht haben wir es beide nicht getroffen...und das Schicksal hat es offensichtlich gut mit uns gemeint. Ich hätte nie gedacht überhaupt noch einmal jemanden meiner eigenen Sippe zu treffen und..und nun habe ich ganz plötzlich dich getroffen, meine Schwester.
 

Nun ich..ich glaube das muss ich erst einmal verdauen.“
 

Lyriel die daneben stand und bisher nichts dazu gesagt hatte legte ganz spontan ihre Arme um beide und lächelte sie aufmunternd an.
 

„So viel Glück muss gefeiert werden. Ich bin froh, nun habe ich nicht nur einen Sohn wie mir scheint...und wer hätte gedacht, dass er eine Schwester haben könnte?“
 

Sagte sie daraufhin ehrlich und überraschend gelassen. Ahiê strahlte seine Mutter überglücklich an, die Erleichterung war ihm deutlich anzusehen. Doch auch Thranduil der bisher alles schweigend mitangehört hatte, meldete sich noch einmal zu Wort.
 

„Das ist mehr als wir alle für einen Abend verkraften können und wie mir scheint habt ihr beide euch noch viel zu erzählen. Oder ist es nicht so?“
 

Lyrêa sah ihn mit strahlenden Augen an und lächelte.
 

„So ist es Ada.“
 

Sagte sie anschließend leise.
 

Thranduil schenkte ihr ein kurzes nachsichtiges Lächeln.
 

„Gut ihr dürft jetzt gehen, wir sehen uns morgen früh und dann reden wir noch einmal in aller Ruhe darüber.“
 

Er sah kurz zu seiner Nichte die ebenfalls nickte. Das ließen sich die beiden die es eindeutig als ihre Zustimmung werteten nicht zweimal sagen.
 

Ohne noch weiter auf die durchweg verblüfften und verwirrten Gesichter am Tisch zu achten, verschwanden sie Hand in Hand und waren nur Augenblicke später außer Sichtweite gelangt. Als sie gegangen waren seufzte Lyriel leise.
 

„Wer hätte das gedacht, tja wer hätte das gedacht...und wer weiß wozu es gut war? Offenbar noch ein Grund mehr, weshalb ich hier her kommen musste, wie mir scheint?“
 

Sagte sie leise, wobei sie überraschend nachdenklich wirkte.
 

Thranduil hatte es gehört.
 

„Nun da dies ja geklärt scheint, kannst du dich jetzt wohl endlich zu uns setzen und noch etwas, willst du mir jetzt nicht endlich sagen weshalb du wirklich hier bist? Das kann ja nun eigentlich nicht der wahre Grund gewesen sein. Ich meine außer du hättest das zweite Gesicht, was ich allerdings nicht glaube.“
 

Die Halbelbin drehte sich halb zu ihm um und sah ihn dabei ungewöhnlich nachdrücklich an.
 

„Nein du hast völlig recht, das war nicht der eigentliche Grund, sagen wir das war eher Zufall. Der aus dem ich wirklich gekommen bin, hatte bis eben nicht die leiseste Ahnung davon. Aber das wird sich gleich ändern, das schwöre ich dir, so wahr ich hier stehe!“
 

Mit diesen Worten hob sie ihre Hand in Höhe des Kragens ihres Übergewandes und zog langsam etwas aus ihrem Ausschnitt heraus. Es handelte sich dabei um einen eher unscheinbaren Gegenstand, den sie offenbar schon die ganze Zeit über um ihren Hals getragen hatte.
 

Dabei drehte sich die elbenblütige Frau mit dem auffällig dunkelroten Schopf von ihm weg und statt dessen zu Thorin hin, der in dem Moment nicht recht wusste wie ihm geschah, auch weil sie damit so unvermutet vor ihm auftauchte. Was im Umkehrschluss hieß, dass sie damit ganz eindeutig auf Konfrontationskurs mit ihm aus war, der sich damit wohl nicht mehr länger vermeiden ließ.
 

Er registrierte es in der selben Sekunde an ihrem Blick, mit dem sie ihn anblickte. Ein Blick so voller unterdrückter grenzenlos kalter Wut und ein tief in sich schwelender Zorn, den er nicht nachvollziehen konnte...oder besser er vermutete es zwar, sicher war er sich jedoch nicht.
 

„Lyriel...ich..ahh..warte..“ kam so noch zögerlich von seinen Lippen gestolpert, aber indem hatte sie sich bereits zu ihm vorgebeugt und eine ihrer beiden Hände demonstrativ vor Thorin auf die Tischplatte gestemmt.
 

Ihre Augen funkelten ihm wütend entgegen, wobei sie mit zitternden Lippen das Ding von ihrem Hals herunter zerrte und es ihm im Anschluss daran mit einem nahezu angewiderten Gesichtsausdruck umgehend vor die Nase pfefferte.
 

Ihm blieb vor Verblüffung beinahe der Mund offen stehen. Vor allem als er erkannte was es war, dass sie ihm da zurück gegeben hatte. Aber noch bevor er irgendwie reagieren oder den goldenen Anhänger auch nur kurz in die Hand nehmen konnte, um ihn sich genauer anzusehen, da spürte er sich schon mit einem energischen Ruck am Kragen seines Gewandes gepackt und nahezu gänzlich zu ihr über den Tisch gezogen.
 

Ihre Stimme war wie Eis...und klang zutiefst verletzt, als sie ihn ansprach.
 

„Sag mir, weißt du das was das ist?
 

Weißt du eigentlich WAS das ist?“
 

Fauchte sie ihn dabei weiterhin unerbittlich an, wobei sie ihn ordentlich am Hemdkragen schüttelte.
 

Thorin konnte ihr nicht antworten, so sehr er es auch wollte. Doch in dem Moment war er angesichts ihres Zornes wirklich sprachlos, der ihn da so ungefiltert und vor allem so gänzlich unangekündigt überrollte.
 

Er spürte wie er hart schlucken musste.
 

„Wo..wo hast du es her?“
 

Fragte er sie anschließend zögernd, es war alles, was er ihr gegenüber dazu heraus brachte.
 

„Gefunden habe ich es bei deinen persönlichen Sachen, die du vergessen hattest.
 

Das wolltest du mir nicht sagen....Feigling!
 

Das also war es, was du mir nicht sagen konntest?!“
 

Fuhr sie unvermindert in seine Richtung fort, wobei ihre hörbar angespannte Tonlage noch immer unverändert aufgebracht durch den Raum klang und zwar so, dass jeder in der Halle sehr gut mitanhören konnte, worum es sich bei dieser Unterhaltung zu handeln schien.
 

Ihrem Cousin blieb sprichwörtlich die Luft weg als er sah, wie sie den Zwerg so rüde am Kragen gepackt und zu sich hin gezogen festhielt.
 

„Lyriel nicht was tust du da? Lass ihn los...sofort...er..er ist unser Gast.“
 

Ging er ihr zutiefst erschrocken dazwischen. Wobei Thranduil in seiner offenkundigen Verwirrung vorerst einmal gar nicht dazu fähig war, in irgend einer Weise angemessen zu reagieren.
 

Doch Lyriel hatte gewiss nicht vor sich von ihrer Beute zu trennen und schon gar nicht so schnell.
 

Sie war mit ihm nämlich noch lange nicht fertig, mit diesem elenden Lügner von einem Zwerg.
 

„Havo dad* Legolas.
 

Bei allem Respekt alles was recht ist, aber halt dich da raus. Ich sage dir, DAS geht nur den Zwerg und mich allein etwas an!“
 

Fuhr sie so unbeirrt in seine Richtung fort wobei sie Thorin nicht im Mindesten los lassen wollte.
 

Ihr Blick mit dem sie ihn dabei festnagelte war ausgesprochen tödlich.
 

Der Zwergenfürst sah sie indessen fast flehend an und versuchte sie vorsichtig zu beschwichtigen, damit die Lage hier vor aller Augen nicht gänzlich außer Kontrolle geriet, was sie damit eindeutig drohte. Denn spätestens jetzt wusste er wieso die Elbe so wütend auf ihn war.
 

Spätestens da, als sie ihm den Anhänger vor die Nase gepfeffert hatte, hatte er gesehen was sie meinte. Er kannte dieses Ding nur zu gut...es war ja sein`s, natürlich war es sein`s.
 

Der Ausdruck seines Status, das unumstößliche Zeichen seines Standes. Und ab dem Moment wollte er sich innerlich nur noch dafür ohrfeigen, auch weil er so nachlässig gewesen war und es tatsächlich bei ihr vergessen hatte.
 

„Lyriel!
 

BITTE...nicht hier.
 

Lass uns das klären...morgen und allein!“
 

Sagte er so überraschend hastig zu ihr, wobei seine ansonsten so klare und angenehm tiefe Stimme alles andere als selbstsicher oder gar mit der üblichen Selbstüberzeugung aus ihm heraus sprach, die sie sonst von ihm gewohnt war.
 

Sie versetzte ihm und der Elbin die neben ihm saß und sich dabei instinktiv ängstlich an ihn geklammert hatte durch puren Zufall oder auch absichtlich als Strafe einen weiteren tödlichen Blick, um dann an eiskalt und zutiefst verletzt in seine Richtung nachzuhaken.
 

„Ohhh...ich wüsste nicht, was es da noch zu klären gibt Thyk! Oder sollte ich besser sagen elender Lügner! Denn das bist du doch oder irre ich mich da...Thorin Eichenschild?
 

Du hast mich wissentlich und mit voller Absicht belogen!
 

WAS also soll es da noch zu klären geben?
 

Barad und ich hatte dir vertraut!
 

Das verzeihe ich dir nie...niemals!
 

Wie dumm war ich dir auch nur ein Wort zu glauben NAUGRIM!“
 

Sie war darüber so sehr in Rage geraten, dass sie nicht einmal mehr bemerkte, wie an den übrigen Tischreihen nahezu sofort ein überraschtes Raunen einsetzte. Aller Augen waren ausschließlich auf sie beide gerichtet. Wobei sie sich vermutlich alle mehr oder minder verwundert fragten, warum diese beiden jetzt so vehement aneinander geraten waren und das, wo sie sich doch offensichtlich nicht einmal kennen konnten?
 

Thorin versuchte indessen nicht mehr länger so zu tun, als ob ihn die Sache mit ihr nichts anginge oder völlig kalt ließe...denn jetzt hatte sie ihn rechtschaffen wütend gemacht.
 

Was sollte das?
 

Die Behauptung er hätte etwas absichtlich getan...und sie hatte ihn dazu auch noch ganz offen einen Lügner geheißen. Diese Tatsache konnte und wollte er nicht auf sich sitzen lassen, das ging eindeutig gegen seine Ehre.
 

Er hatte es vermeiden wollen sich mit ihr vor aller Augen zu streiten, doch sie ließ ihm offenbar keine andere Wahl.
 

„Ach so ist das also. Weißt du eigentlich was ich riskiert habe, nur um dir den Pelz zu retten Elfe?
 

Weißt du, dass ich dafür mein Leben riskiert habe?“
 

Fuhr er sie im Zuge dessen nicht weniger wütend und aufgebracht an. Er hatte dabei sichtlich Mühe seinen Zorn zu kontrollieren und nicht noch lauter zu werden als er damit ohnehin schon war.
 

Aber Lyriel war aufgrund ihres hitzigen Temperaments inzwischen schon so dermaßen ihn Fahrt geraten, dass sie auch das vollkommen ignorierte. So herrschte sie ihn abermals in einer ganz ähnlichen Tonlage an, wie er sie ihr gegenüber eben auch an den Tag gelegt hatte.
 

„Falsch Zwerg!
 

ICH habe dir das Leben gerettet...schon vergessen?
 

Ohne mich wärst du doch längst tot Casar. Trotzdem hast du es offenbar die ganze Zeit über nicht für notwendig befunden mich darüber aufzuklären wer du wirklich bist....
 

...Thorin...Sohn von Thrain...Sohn von Thrôr!“
 

Sie sah ihn an, ihre Lippen zitterten regelrecht vor Wut und vor Enttäuschung. Doch Thorin dem mittlerweile schon nahezu alles egal war reagierte entsprechend darauf.
 

„Ach ja?
 

Du hast es ja gerade nötig Frauenzimmer und wenn wir schon davon sprechen, warum hast du mir dann nicht auch gesagt wer du wirklich bist?
 

Ich würde sagen angesichts dieses Umstandes sind wir quitt!“
 

Hakte er in diesem Fall ebenso brüsk nach wie sie, wobei seine dunklen blauen Augen nahezu Funken sprühten.
 

Die Halbelbin ignorierte es allerdings absichtlich und reagierte weiterhin eigensinnig verstockt und damit unerbittlich.
 

„Das will ich hier jetzt fürwahr nicht weiter mit dir erörtern. Wir klären das morgen und zwar allein, wenn`s denn recht ist Naug!“
 

Fuhr sie ihn damit sichtlich unterkühlt an, wobei sie ihn allerdings nicht aus den Augen ließ, aber doch den rüden Griff um seinen Kragen deutlich lockerte, wobei er sich sofort mit einem unwilligen Schnauben von ihr zu lösen versuchte.
 

In der Zwischenzeit fand auch der Elbenfüst endlich seine Sprache wieder und ging zumindest ansatzweise und ganz überraschend trocken dazwischen.
 

„Wie mir scheint kennt ihr euch bereits?
 

Dabei wollte ich euch meine Nichte jetzt eigentlich noch ganz offiziell vorstellen Thorin Eichenschild.“
 

Lyriel antwortete ihrem Onkel daraufhin ebenso trocken wie schlagfertig.
 

“ Tja wie man es nimmt, das dürfte sich hiermit wohl erübrigt haben..zumindest was das Kennelernen anbelangt.
 

Es sieht tatsächlich ganz danach aus, auch wenn es mir lieber wäre, wenn dem nicht so wäre Onkel! Ich werde dir wohl noch erklären müssen, woher ich diesen elenden Schwindler von einem Zwerg kenne, zu dem ich mich jetzt ganz sicherlich nicht mit an einen Tisch setzen werde.“
 

Mit diesen knappen, wie überdeutlichen Worten drehte sie sich abrupt um und damit allen den Rücken zu, wobei sie Anstalten machte zu gehen.
 

„Lyriel...du bleibst...das kannst du nicht tun!
 

Es ist mir vollkommen einerlei was du mit ihm zu schaffen hast oder woher ihr beide euch auch immer kennen mögt. Aber du bleibst und zwar so lange, bis dieses Bankett offiziell zu ende ist, koste es jetzt schon was was es wolle!
 

Das gebietet dir allein der Anstand, vergiss nicht wer du bist!“
 

Fuhr Thranduil sie entsprechend streng an. Sie drehte sich abermals zu ihm herum, wobei ein abweisender und deutlich unterkühlter Zug um ihre Mundwinkel erschien.
 

„Gut ganz wie du willst..wie du willst Onkel, nur hinsetzen und nicht mehr. Wenn das alles ist, werde ich das wohl gerade noch schaffen!“
 

Mit diesen eindeutigen, wie klaren Worten straffte sie sich und ging mit deutlich angespanntem Gesicht um den Tisch herum, wobei sie sich nur einige Augenblicke später auf der anderen Seite zwischen Legolas und Thorin nieder ließ, der vermied sie anzusehen und dabei sichtbar schluckte.
 

Dennoch hielt er vorsorglich den Mund, was in diesem Sinne im Moment auch besser für ihn war. Er wusste, dass sich ihr Zorn ihm gegenüber nicht im Mindesten gelegt hatte. Im Gegenteil, er hatte das Gefühl als hätte es dieser unschöne Zwischenfall nur noch schlimmer gemacht...viel schlimmer um genau zu sein und wie er damit aus dieser Lage wider heraus kommen sollte, war ihm ehrlich gesagt ein Rätstel.
 

Eines dessen Lösung er nicht kannte.
 

Eins davon war sicher die Tatsache, dass ihm Frauen und ihre Verhaltensweisen zuweilen nicht immer einleuchteten und sie war das anbelangte offensichtlich ein ganz besonderes Exemplar.
 

Diese Frau einzuschätzen war nahezu unmöglich für ihn, aber genau das war auch der Reiz daran, der den er mittlerweile nicht mehr für sich missen wollte und er wusste nur zu gut, dass er genau diesen zu lieben gelernt hatte...



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