Lass mich fliegen von abgemeldet (LightxRyuzaki) ================================================================================ Kapitel 1: Lass mich fliegen ---------------------------- Also, ich würde mal sagen, dass das hier meine erste FF ist. Die Idee dazu ist mir gekommen als ich das Lied "Lass mich fliegen" von David Posor gehört hab. ( Man muss es natürlich ein bisschen auf L und Light umdenken.) Jedenfalls würd ich mich freuen wenn ihr mir n Kommi da lasst ^^ hehe... Dann mal viel Spaß beim Lesen...(wenn ich ehrlich bin weiß ich gar nich was ich hier hin schreiben sollte, aber irgendwie reinwerfen wollt ich euch auch nicht.) Lass mich fliegen Der Berg war hoch... Seine Blicke schweiften verloren in das rauschende Meer unter ihm, in den klaren Himmel über ihm. Dort wollte er hin... zu ihm... Seine Schuld erdrückte ihn, er wollte seine Sünden loswerden, er wollte schreien... Doch er wusste, würde er es tun, würde der peitschende Wind ihm seine eigenen Worte zurück ins Gesicht schlagen. Mit einer Wucht, die ihn zerbrechen ließe. Sein Herz schlug kaum noch, ... wieso hatte er es getan? Das Glück zerstört, die Zweisamkeit, die er nie wieder spüren würde, zog an ihm vorbei. Er lief auf den Abgrund zu und die Szene spielte sich, immer wieder, vor seinem inneren Auge ab... ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Es war ein regnerischer Tag, es war bewölkt und düster. Aus einer Gasse war ein Geräusch zu vernehmen. Es war ein Klirren, auf das ein Kichern folgte. " Ryuzaki! Was soll denn das?", zwei Jungen kamen um die Ecke gebogen. Der Dunkelhaarige der beiden zog den anderen zu sich unter den Regenschirm, den er, als wäre er angewiedert, mit zwei Fingern festhielt. " Damit du nicht nass wirst", war seine Antwort und er blickte ihn aus großen Augen an. "Light?!" Angesprochener schaute zu ihm hinunter, sie standen so nah beieinander, dass die Haare von Ryuzaki Light's Gesicht streiften. " Was denn?" "Ach, ich habe mich nur schon wieder gefragt, ob du nicht doch Kira bist?!" Light wandte sich von ihm ab und tratt genervt unter dem Schirm hervor. Erst jetzt war die Eisenkette mit den Handschellen, die die beiden verband zu sehen. Ähnlich wie ein roter Faden, der vor Stärke strotzte... Eine Bindung, die vielleicht für ewig hielt?... " Das haben wir jetzt schon oft genug durchgekaut oder nicht...", Light setzte sich in Bewegung, "lass uns nach Hause gehen!" Durch die Kette wurde der Schwarzhaarige mitgezogen und kam erst wieder zum Stehen, als sie das Apartment des riesigen Hotels betraten. " Du solltest deine nassen Sachen ausziehen. Hier," Ryuzaki, der neben dem Schrank stand, zog ein Handtuch heraus und warf es in Light's Richtung. Dieser allerdings war damit beschäftigt sich seiner Kleidung, die vor Nässe an seinem zitternden Körper klebte, zu entledigen. " Wieso bist du auch nicht unterm Schirm geblieben," Ruyzaki kam auf ihn zu und begann ihm zu helfen, sich den nassen Pullover auszuziehen. " Wer musste auch mitten im Regen spazieren gehen," keifte Light, " wo du doch wusstest, dass ich keine Jacke hier habe- HEY?! WAS MACHST DU DA?" Ryuzaki hatte sich an seiner Hose zu schaffen gemacht, " na dich ausziehen! Sonst wirst du noch krank!" " Aber... das kann ich auch selber", Light's schwacher Protest half nichts mehr. Der Schwarzhaarige hatte ihm bereits die Hose runter gezogen... nicht ohne dabei Light's Innenseiten der Oberschenkel mit seinen Fingern zu streifen... Bewusst oder unbewusst? Das konnte sich der Halbnackte nicht erklären, ebenso wie das Gefühl, das plötzlich in ihm aufstieg. Was war das? Als wollte sein Herz aus seinen Rippen springen. Wäre Light in diesem Moment nicht so sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen, hätte er vielleicht Ryuzaki's lauten Herzschlag gehört... Mit dem Gesicht auf den Boden gerichtet sagte dieser: " Du solltest duschen", und mit diesen Worten zog er eine Kette unter seinem Pullover hervor, an der ein Schlüssel befestigt war. Light wusste wofür er war. Erleichtert rieb er sein Handgelenk als die Handschelle zu Boden fiel. Er hastete ins Badezimmer, schloss die Tür und ließ sich an ihr zu Boden gleiten. Gott... was war das bloß? Woher kam diese Hitze, die sich ihren Weg in sein Herz bahnte?... Es klopfte an der Tür: " Light? was machst du? Beeil dich, ich will auch duschen!" Light überkam eine Gänsehaut, als er Ryuzaki's Stimme vernahm. Mit einem " Ja, ja" glitt er unter die Dusche und trat zwanzig Minuten später aus dem Badezimmer. Ryuzaki, der auf dem Sofa gesessen hatte, erhob sich und ging auf Light zu. " Komm ja nicht auf die Idee abzuhauen. Ich habe alles abgeschlossen...", Ryuzaki sprach mit leiser, durchdringender Stimme. Light stieg bei diesem Ton eine Schwummrigkeit in den Kopf, er schloss die Augen. " Light?", ihm war schwindelig, " Light?" Er spürte eine Hand, die sich auf seine Taille legte und öffnete erschrocken die Augen. Ryuzaki war so nah... zu nah. " Light...", seine Stimme war ein Flüstern. Light huschte so schnell er konnte an Ruyzaki vorbei und schmiß sich auf das Sofa. " Geh duschen!", rief er und drückte sein Gesicht dabei in ein Kissen. Ryuzaki vernahm seine Stimme nur erstickend, tat aber wie ihm gehießen und betrat das Badezimmer. Als er unter der Dusche stand, fragte er sich, ob es Light überhaupt klar gewesen war, wie er dort stand. Nur mit einem Handtuch bekleidet, so dass der Blick auf seinen muskulösen Oberkörper frei war, die Wassertropfen, die neckisch über seinen Hals liefen um in seinem Bauchnabel einen See zu finden. " Ahh, was denk ich hier", Ryuzaki legte seine Stirn an die kühlen Fliesen der Dusche, " aber er, er... er war so, so... sexy", erschrocken blickte Ryuzaki an sich hinunter, um danach das Wasser auf eine eisige Kälte zu stellen. Light, der immer noch auf dem Sofa lag, hörte wie das Rauschen der Dusche nachließ. Einige Minuten vergingen. " Ich sollte mich anziehen", murmelte er und stand auf, doch als er an der Badezimmertür vorbei wollte, stand plötzlich Ryuzaki vor ihm. " Oh?!", sie starrten sich an. Light verfolgte einen Wassertropfen, der seinen Weg aus den schwarzen Haaren seines Gegenübers, suchte, daraufhin auf desen Nasenspitze tropfte und langsam Richtung Mundwinkel rollte. Doch bevor der Tropfen die Lippen erreichte, hatte ihn Ryuzaki mit seiner Zunge aufgeleckt. Genüsslich strich er mit seiner Zungenspitze über seine Lippen und hinterließ dabei eine Gänsehaut auf Light's Körper. " Ich kann nicht mehr, das hält ja keiner aus", ein leises Keuchen entwich ihm, als er Ryuzaki dabei zusah und seine Blick danach wieder auf desen Augen richtete. Dieser starrte ihn schon eine Weile an, analysierte jede seiner Regungen und vernahm sogar das leise Keuchen, das seinem Mund entwich. Sekunden des Schweigens, Minuten des Starrens und Stunden des Verlangens vergingen... Gleichzeitig griffen sie nacheinander, zogen sich die Handtücher vom Leib, versenkten ihre Hände in den Haaren des anderen, drückten ihre Münder aufeinander... Sie lagen auf dem Sofa, keiner wusste warum, wie sie dorthin kamen... Ihre Zungen hinterließen feuchte Spuren auf dem erhitzten Körper des jeweils anderen. Ihre Hände, Finger berührten jeden einzelnen Flecken Haut, ihre keuchenden, verlangenden Stimmen verloren sich in dem, inzwischen, dunklen Raum. Sie verstanden sich ohne Worte und auch als sie Eins wurden, wussten sie um die Liebe des anderen. Sie spürten sie tief drinnen, wie ein Schwarm Schmetterlinge, der ihnen die Sinne vernebelte. Ihre verschwitzten Körper lösten sich voneinander, nur um gleich daraufhin wieder übereinander herzufallen. Es schienen Jahre zu vergehen, in denen sie ihr Verlangen für einige Stunden gestillt hatten. Erschöpft sanken sie zurück in die Kissen, kurz bevor die Morgendämmerung einsetzte. " Light", Ryuzaki's Mund bewegte sich an seiner Wange, er drehte den Kopf zur Seite um einen zärtlichen Kuss auf Ryuzaki's Lippen zu hauchen. " Ich liebe dich", Light sprach Ryuzaki's Gedanken aus. Kurz bevor beide, eng aneinander gekuschelt, ins Land der Träume flohen, flüsterte Ryuzaki Light einige Worte ins Ohr. Mehr als "Kira" hätte ein Danebenstehender nicht hören können. Den nächsten Morgen durfte Ryuzaki nicht mehr erleben. Mit einem seelenruhigen Lächeln auf dem Gesicht verschwand er für immer ins Land der Träume. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Die Weite,die sich vor Light erstreckte, war endlos. Das Wasser unter ihm verbreitete eine erfrischende Kühle und der Himmel über ihm verlockte. Hätte er es nur nicht getan... Doch als Kira hatte er auch einige Nachteile... aber ohne ihn... hatte sein Leben keinen Sinn... Und er, er selbst hatte Schuld. Schuld, Verzweiflung, Einsamkeit... unerfüllbare Liebe, machten sich in ihm breit. Sein Blick hing am Himmel und sein Mund formte langsam die Worte " Nur... zu dir...", ehe er sprang. Endlos lange flog er... frei. Das schwarze Buch, das er beim Sprung verlor, segelte gemächlich durch die Lüfte und für die Vögel unter den Wolken war zu lesen: " Yagami, Light, stirbt heute um 19.08 Uhr durch den Sprung von einem Berg (Selbstmord, geleitet durch Liebeskummer und verursachten Mordes seines Geliebten)". Ryuk, der unbemerkt hinter Light gestanden hatte, grinste zufrieden. Er hatte seinen Job erledigt...scheinbar mit Erfolg. Exakt 19.08 Uhr schlug Light auf der harten Wasseroberfläche auf und verschwand in der Tiefe. Vorgestern, exakt 19.08 Uhr, hatte er ihn das erste Mal gespürt... Ich hoffe mal, dass meine FF lesbar war^^... Ansonsten... würd ich mich über Kommis freuen *euchknuddel* Moe_ Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)