Der Traum des Tigers (虎 の 明晰夢) von abgemeldet (ToraXYumehito, AoiXReita, (SagaX? vielleicht)) ================================================================================ Kapitel 4: Kapitel 4 -------------------- Titel: Der Traum des Tigers (虎 の 明晰夢) Thema: Alice Nine, Ayabie, The GazettE, Shônen Ai, J-Rock Part: 4/? Genre: Shônen Ai, Romantik Pairing: Tora X Yumehito, Aoi X Reita Disclaimer: Tja~, die Jungs gehören leider nicht mir *schnüff*. Ich verdiene auch kein Geld hiermit. Aber das Gute daran ist, dass sie kein Deutsch können, weil dann die Möglichkeit bestehen würde, dass sie meinen Quatsch lesen XD Warnung: Naja ich hatte keinen Betaleser, daher: Wer nen Fehler findet, kann ihn gerne behalten, adoptieren, heiraten und was ihm sonst noch so einfällt, Amen xD Kommentar: So~, ich hab's also endlich wieder geschafft xD Ich hab nur das Problem, dass mir diese Fic sehr schwer fällt, ich schreib sie trotzdem weiter und hoffe, dass euch das gefällt, was ich produziere... *drop* Ich geb mir alle Mühe schnell zu sein, werd auch versuchen so bald wie irgend möglich weiterzuschreiben. Aber ein bisschen Geduld habt ihr hoffentlich, ne? *bettelnd guck* Nya~, aber jetz erstmal (hoffentlich) viel Spaß beim Lesen. Kapitel 4 Die Zeit bis zum nächsten Morgen verflog schneller, als Yumehito angenommen und vor allem gehofft hatte, denn immer wieder tauchte er in diesen kurzen Augenblick ein, den er auf dem Schuldach verbracht hatte. Und wenn man träumte, flog alles nur so an einem vorbei, ein Umstand, den der zierliche Blonde nicht als schlimm empfand. So befand er sich nun vor dem Schultor, war gerade im Begriff nach drinnen zu gehen und dem Unterricht zu lauschen oder eben auch nicht, als er einen grinsenden Nao vor der Nase hatte. Er konnte gar nicht verhindern, dass er zusammenzuckte, wer rechnete denn bitte auch damit, dass plötzlich jemand vor einem war? „O-Ohayo, Nao-kun...“, stammelte Yumehito also, legte sich die Hand auf sein Herz, da er wirklich erschrocken war. Der Ältere seufzte nur und wuschelte ihm durch das feine Haar. „Seit gestern verbringst du dein Leben in Tagträumen. Er tut dir echt nicht gut...“, stellte er daraufhin fest, sah allerdings den traurigen Glanz in den Augen seines Schützlings und seufzte abermals. Er musste eindeutig härter werden, damit er sich nicht mehr von einem einzigen Blick aus diesen hübschen, braunen Augen verunsichern ließ und sofort wieder weich wurde. Denn dass Tora ein schlechter Umgang war, hatte er schon damit bewiesen, dass er Yumehito bei einem der ersten Begegnung gleich zum Schwänzen gebracht hatte. Und in dem Moment, in dem er die beiden auf dem Schuldach gesehen hatte, hatte sich ein Wunsch in ihm breitgemacht: ER wollte ihn beschützen! Und er würde das auch schaffen! „Nao-kun, kommst du?“ Verlegen blinzelte er den Blonden an und begann wieder zu grinsen. „Ja, klar...“ „Aber sich erst beschweren, dass ich geträumt habe, oder?“, schmollte Yumehito und brachte ihn somit wieder zum Lachen. „Gehen wir rein...“ ~~~**~~~***~~~**~~~ Es hatte nun zur Pause geläutet, Nao war bei einem Lehrer, der etwas wegen dem Stipendium besprechen wollte und Yumehito befand sich vor dem erneuten Problem, dass er Hunger hatte, sich aber nicht mit allen anlegen wollte, vor allem da ihm das auch von seinem neuen Freund verboten worden war. Er stand direkt an der Wand und spielte mit einer Strähne seines blonden Haares, zwirbelte diese immer wieder um den Finger, während er seinen Blick durch den Raum schweifen ließ. Immerhin ließen sie ihn gerade sonst in Ruhe, das war gut... „Hey~ Kleines, wir bräuchten Geld...“ Zu früh gefreut, eindeutig viel zu früh gefreut. Doch als der Blonde seinen Kopf umwandte, um irgendetwas zu entgegnen, was auch immer, bekamen die drei erbärmlichen Obergangster plötzlich so etwas wie Furcht in den Augen und zogen schneller ab, als man sich versehen konnte. Yumehito drehte sich wieder um und erkannte diesen einen Freund von Tora, den er an der Treppe auch schon gesehen hatte. „Yume-chan war das, oder? Hast du ein Problem damit, wenn ich dich so nenne?“ Irritiert schüttelte Gefragter den Kopf, legte diesen dann leicht schief. „Und... du? Wie soll ich dich nennen?“ „Aoi. Einfach Aoi... Komm mit, also nur, wenn du willst natürlich. Ich dachte nur, dir hat es doch gestern auf dem Schuldach gefallen und wir haben Essen übrig.“ Auf dieses Angebot hin legte sich ein glückliches Strahlen auf die Lippen des Blonden und er nickte eifrig und gut gelaunt. „Arigatou gozaimasu Aoi-senpai!“, rief er aus und deutete eine höfliche Verbeugung an, versuchte sein Herz zu ignorieren, das schon alleine deswegen höher schlug, dass er noch einmal dort hoch durfte, dann wahrscheinlich Tora wiedersehen und dann war da noch der Faktor, dass er gegen Naos Verbot verstieß, welcher auch noch mitmischte. Dieser kam an, sah als Erstes, wie ein gewisser Schwarzhaariger, der seiner Meinung nach nichts in der Nähe seines neugewonnenen Schützlings zu suchen hatte, den Arm um dessen Schulter legte, um ihn irgendwohin mitzunehmen. Und dann drehte er sich um, grinste überlegen. Wahrscheinlich war es das, was dem Blondbraunhaarigen die letzte Sicherung durchbrennen ließ, neben der Tatsache, dass das eindeutig nicht der richtige Umgang für Yumehito war. Nao ging also los, wollte sich diesen Aoi mal gehörig zur Brust nehmen, sah sich dann aber einer weiteren seltsamen Gestalt gegenüber, mit der er eigentlich keinen Kontakt pflegen wollte. „Lass mich durch, ich muss-“, begann er, doch ihm wurde regelrecht brutal das Wort abgeschnitten. „Was musst du? Aoi hat gefragt, ob er mit will und er hat zugestimmt. Wenn du jetzt also noch einen einzigen Schritt weiter in seine Richtung gehst, dann hast du ein Problem mit mir... Oder mit Tora, such's dir aus!“, knurrte Reita, sah ihn durchdringend an, was ziemlich deutlich unterstrich, dass es keine leere Drohung war, was er von sich gab. „Was wollt ihr von ihm??“, fragte der Kleinere mittlerweile schon am Rande der Verzweiflung und auch das Lächeln, das er scheinbar mit dieser Frage ausgelöst hatte, beruhigte ihn kein Stück, eher war das Gegenteil der Fall. „Wir wollen eigentlich gar nichts von ihm. Ich hab vor allem keinerlei Interesse, mach dir da also keine Sorgen. Ich weiß nicht einmal, was Aoi mit ihm will, ich werde lediglich nicht zulassen, dass du dich ihm in den Weg stellst. Soweit ich mitbekommen habe, scheint der Kleine Tora zu gefallen. Das bedeutet, dass wir ihn jetzt unter unsere Fittiche nehmen. Aber jetzt kommen wir zum Nächsten: was willst du von ihm?“ Der Jüngere stockte, wich einen Schritt zurück. Sah man ihm seine Intention so an? „Ich... ich will ihn beschützen... das ist alles...“, murmelte er, wich jedoch dem Blick des Nasenbandträgers aus, der breit zu grinsen begann. „Sicher? Mir kommt das ein wenig anders vor. Er gefällt dir, hm~? Tja, Pech gehabt, Tora macht sich neben ihm viel besser!“ Und damit drehte sich Reita um, ließ einen vollkommen perplexen und überrumpelten Nao zurück, der nichts mehr entgegnen konnte, nicht mehr die Kraft hatte zu folgen. Es stimmte, er wollte Yumehito nicht teilen, auch wenn sich das dämlich anhörte. Doch er hatte den Jüngeren so schnell in sein Herz geschlossen, wie noch nie jemanden, wollte ihn auch nicht mehr gehen lassen. Vielleicht war auch Egoismus im Spiel, er wollte auf den Blonden aufpassen, ihn beschützen, bei ihm sein. Doch dazu musste er wohl erst einmal dafür sorgen, dass auch Yumehito das wollte... ~~~**~~~***~~~**~~~ Den Kopf an den Maschendrahtzaun gelehnt, die Augen geschlossen schottete sich Tora einfach, wie immer, von seiner Umwelt ab, ignorierte Saga, der neben ihm in irgendeiner Zeitschrift blätterte. Was sollte er auch damit? Er las ungern, es interessierte ihn einfach nicht, wie so vieles... Erst die Tür, die sich öffnete, ließ ihn blinzeln, zuerst nur wegen dem Licht, dann jedoch auch mit dem unerwarteten Besuch. „Schau mal, wen ich mitgebracht hab. Da waren so kleine Möchtegernmobber, die der Meinung waren, auf das kleine Prinzesschen losgehen zu müssen.“ Ebendieses Prinzesschen errötete und blies die Wangen auf, blickte trotzig zu seinem Retter empor. „Ich bin kein-...“ „Was tut der hier???“ Kalte Worte, wütende Worte voller Unverständnis und Abneigung. Aber mit etwas anderem hatte Aoi auch nicht gerechnet, nicht von Saga. Doch noch ehe er etwas sagen konnte, hatte sich Tora auch schon aufgerichtet, bedachte den Brünetten mit einem eisigen Blick. “Er genießt die Aussicht, schätze ich. Hat ihm das letzte Mal ganz gut gefallen...“ Zu seinem Glück öffnete Reita genau in diesem Moment die Tür, erblickte also als erstes ihre hauseigene Giftspritze, welcher der Mund aufklappte. Was war denn jetzt los? „Du hast es gehört...“, hörte er nun auch Aoi sagen, woraufhin dieser sich sofort wieder einen bösen Blick von Saga einfing, doch er traute sich nicht mehr, auch nur einen einzigen Ton zu sagen, rauschte einfach an ihnen vorbei, die Treppe hinunter. Eine gefühlte Ewigkeit herrschte Stille auf dem Dach, niemand rührte sich, niemand sprach ein Wort. „Ano~, gomen...“, durchbrach schließlich Yumehito diese bedrückende Ruhe, die doch keine war, woraufhin sich die Blicke aller ihm zuwandten. Aoi grinste lediglich, wuschelte dem Kleineren durch die Haare und schob ihn dann ein wenig von sich, in Richtung des Sitzenden. „Kein Ding, du~ Rei? Ich muss dir noch dieses Lied vorspielen, wir sind da hinten, ne?“ Der Schwarzblonde blinzelte einen Moment, dann jedoch fiel bei ihm der Groschen. Das war der Plan, eine Verkupplungsaktion...? Er blickte zu den beiden, um die es ging. Der Blonde lächelte schüchtern, ließ sich, nachdem Tora neben sich auf den Boden geklopft hatte, neben diesem nieder, strich sich dann eine Strähne aus dem Gesicht. Vielleicht war es vollkommener Blödsinn so zu denken, aber... das war mehr als nur niedlich. Vor allem für die Verhältnisse des Ältesten unter ihnen. „Das Lied... ja klar...“, erwiderte er also, verkniff sich das Grinsen und wechselte einen Blick mit Aoi, der seine Vermutung bestätigte. Und so trafen sie das stille Abkommen, die beiden zusammenzubringen, ihnen zumindest ein bisschen unter die Arme zu greifen, denn es sah schon schwer danach aus, als würde sich auch von alleine etwas entwickeln. „Wofür war das 'gomen', du baka...?“, fragte Tora plötzlich, gab dem Jüngeren eine leichte Kopfnuss, der daraufhin ein wenig zusammenzuckte und stärker als zuvor errötete. „Ich... naja, ich... dachte irgendwie... ich bin Schuld, dass ihr euren Freund... dass er gegangen ist...“, erklärte er stockend, senkte den Blick gen Boden, sah daher nicht, wie der Größere erst eine Augenbraue hob, dann milde zu lächeln begann, hörte nur das unwillige Schnauben. „Du hast ihn nicht vertrieben, das haben wir ganz gut alleine hingekriegt... Es nervt einfach, dass er in letzter Zeit so abgeht, also mach dir da keinen Kopf, es war wirklich nicht deine Schuld.“ Daraufhin hob der Blonde wieder den Kopf, schluckte leicht, als er Tora so lächeln sah. Er sah irgendwie... schön aus. Und es war ansteckend. „Okay...“ Nur ein Flüstern im Winde, doch es drückte alles aus, was er im Moment fühlte. Und es wurde gehört und auch verstanden. Yumehito lehnte sich ebenfalls nach hinten an den Zaun, schloss die Augen und genoss es sich vollkommen sicher und geborgen zu fühlen, das hatte er wirklich schon lange nicht mehr gehabt. Sie redeten nicht weiter, saßen einfach nur nebeneinander, doch diese Stille, die keine war, weil unten die anderen Schüler schrien, lachten und hörbar ihren Spaß hatten, war nicht bedrückend, sie war angenehm für beide. Sie wurde nur durch die Glocke unterbrochen, die unglaublich penetrant verkündete, dass die Pause vorbei war und sich alle wieder in die Klassenräume zu begeben hatten. „Schon...?“ Tora öffnete die Augen und blickte den Jüngeren an, der dieses Wort voller Unglauben geflüstert hatte, schüttelte daraufhin lächelnd den Kopf. „Du kannst auch einfach bleiben...“, bot er an, da er im Moment einmal mehr keinerlei Intention verspürte aufzustehen und sich dem langweiligen Unterricht zu widmen. „Iie, ich kann doch nicht... oder?“ Yumehito traute sich nicht, diese Frage komplett zu stellen, warum auch immer, er sah seinen Senpai lediglich unsicher an, da er nicht von diesem weg wollte. Und auch daraufhin folgte ein Schweigen, allerdings dieses mal durchaus ein wenig bedrückend, dafür auch um einiges kürzer. Denn nach dieser gefühlten Ewigkeit, die real gesehen keine gewesen war, grinste ihn Tora an, erhob sich und streckte ihm die Hand hin, um ihm aufzuhelfen. „Hauen wir ab?“ Das Herz des Blonden vollführte einen Salto, während er wie versteinert und vollkommen gebannt auf die dargebotene Hand starrte, sie wie ferngesteuert ergriff und sich hochziehen ließ. Und auch wenn er wusste, dass es falsch war, auch wenn er wusste, wieviel Ärger er bekommen würde, nickte er. ~~~*~~~ TBC ~~~*~~~ So~, das war's erstmal... Ich wusste nicht, wie ich aufhören sollte, fand das aber als vorläufiges Ende ganz gut ^^' Auch wenn's ein Cliffhanger is, aber die zwei kommen schon noch, versprochen ^^ Ich hoffe, es hat euch gefallen und wenn es nicht so war, gebt mir bitte böses Feedback, ja? Ansonsten kann ich mich nicht verbessern... *alle flausch* Nya, dann bis zum nächsten Kapi, mata~ anael-hime Hosted by Animexx e.V. (http://www.animexx.de)