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Lunar Ticks

Kapitel 1 - Umnachtung, von Keizumi

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Kommentare zu dieser Seite (2)

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Von:  Whiscy
2019-09-23T10:31:24+00:00 23.09.2019 12:31
Uh spannung!
Von:  vallendrael
2019-03-30T19:15:22+00:00 30.03.2019 20:15
Nicht nur, dass es an sich schon etwas unheimlich ist, wie Léon ihr gefolgt ist, ohne dass sie es bemerkt hat, jetzt ruft er auch noch die Stimme in ihr wach. Ich denke zwar nicht, dass es eine tatsächliche Verbindung zwischen der Katze und diesem gruseligen Grinsekatze-Grinsen gibt, aber ich finde es von der Erzählstruktur her sehr interessant, dass es beinahe so wirkt, als könnte es doch eine geben.
Bei dem Grinsen finde ich diese ... 'Wassertropfen' auch sehr spannend. Sie sind bei den Zähnen schon vorhanden und tropfen dann am Ende des Grinsens auf ihren Kopf zu. Beinahe, als würden sie die Worte symbolisieren, die zuerst 'nur' aus dem Mund der Gruselkatze kommen und dann in ihren Kopf übergehen, als eine Art eigene Gedanken. Wobei es ja im Prinzip so scheint, als wären sie eigentlich auch vorher schon ihre Gedanken gewesen. Aber dadurch kann sie sich nun etwas weniger von ihnen abgrenzen. Was ja auch durch die tatsächlichen Worte unterstützt wird: Es ist bereits in Sayaka, sie kann es nicht 'einfach so' los werden.
"Schneeflöckchen" ist ein interessanter Kosename. Er wirft in mir die Frage auf, ob er einfach so gewählt wurde, vielleicht weil sie ja im Gegensatz zu den beiden Katzen eher weiße Haut hat und ja auch blond ist, oder ob es wieder eine Anspielung auf Zeit und vor allem Flüchtigkeit (im Sinne von Vergänglichkeit) ist: Schneeflocken schmelzen sehr schnell.
Oh, gerade, als ich schreiben wollte, dass ich nicht weiß, was ich aus den 'Luftblasen' neben dem Grinsen machen soll, ist mir eine Idee gekommen. :O Immerhin ist ja im Albtraum vom Anfang auch etwas unter Wasser vorgekommen. Vielleicht sind sie ein Wiederaufgreifen dieses Themas. Hm, ich würde mal behaupten, dass ich diese Theorie verfestigen kann, wenn später wieder, wenn die Stimme auftaucht, Luftblasen oder Unterwasseranspielungen auftauchen. :3 Ich fühle mich ein bisschen wie ein Detektiv. ♥
Diesmal gibt das Fehlen ihres Mundes dem Ausdruck des Schreckens viel stärker Unterstützung als noch auf der Seite zuvor. Und ihr ja auch einen Kontrast zu dem Grinsen, das ja irgendwie nur aus Mund und Auge besteht. :O Was sie gewisserweise noch 'unmündiger' (pardon the pun) macht, indem sie der Stimme in dem Moment nicht, wie nach dem Aufwachen, Paroli bieten kann. Ich vermute, das kommt durch das unerwartete Wiederauftauchen.
Die Fluchtpanels find ich schön komponiert. Zuerst das noch zögerliche Zurückweichen, vielleicht auch ein bisschen aus Angst, dass das Raubtier sie anspringen könnte. Aber dann überwiegt doch die Angst und das Herzklopfen jagt sie quasi an der Tür vorbei die Straße hinunter. Hier, in dem zweiten Panel der linken Seite, wirken die Verzierungen ihrer Jacke ein bisschen wie Atemwölckchen, wenn es sehr kalt ist. Was die Furcht zumindest in meinen Augen noch einmal unterstützt, denn man Atmet ja auch deutlich anders. Das letzte Panel der Flucht hat eine interessante (... nein, ich schreib jetzt nicht 'Fluchtpunktperspektive'... oder doch? :P) Perspektive. Einerseits ist sie schon fast über den Horizont (und damit hoffentlich auch der Gefahr entkommen?), andererseits erwecken die Geschwindigkeitslinien in mir auch die Frage, ob sie nicht doch verfolgt wird. Das wird auch dadurch unterstützt, dass sie ja vom Betrachter ebenfalls weg rennt, und dieser ja an ihrer Geschichte weiter interessiert ist, oder zumindest sie weiter verfolgen wird. Huh. Also so eine Art doppelte Verfolgung. Die Straßenlaternen, die vor allem auf ihrem weiteren Weg deutlicher werden, sind für mich zumindest ein Hoffnungsschimmer (okay, ich hab keine Ahnung, was heute mit mir und puns ist XD), dass sie es doch noch schaffen kann. Ich drück ihr die Daumen. >.<